Bemusterung mit der DHAG Teil 1 – Fenster und Türen

Nach einer freundlichen Begrüßung durch unsere Ansprechpartnerin Frau K., hat Sie die Grundrisspläne hervorgeholt und wollte mit uns als Erstes die Öffnungsrichtung der Fenster und Türen durchsprechen. Die Anordnung der Türen und Fenster war ja bereits mit dem Architekten festgelegt. Jetzt musste nur noch mal bestimmt werden, ob die Fenster und Türen sich auch so wie im Grundriss vorgesehen öffnen lassen sollen.

Gleich bei dem ersten Fenster in der Küche (zur Straßenseite) kam von Frau K. der Hinweis, dass dieses Fenster sich bautechnisch nicht komplett öffnen lässt und nur gekippt werden kann. Als Grund wurde uns mitgeteilt, dass es an der Größe des Fensters (Seitenverhältnis) liegt. Es hat eine Breite von 1,10 m und eine Höhe von 0,80 m. Wenn wir unbedingt dieses Fenster auch zum Kippen haben möchten, müssten wir ein anderes Maß, zum Beispiel 80x80cm nehmen. Dies passt absolut nicht zu unseren optischen Vorstellungen. Also mussten wir dies wohl oder übel so akzeptieren. Da dies nicht das einzige Fenster bei uns im Haus ist, das ähnliche oder gleiche Maße hat, galt dies somit auch gleich für alle anderen Fenster dieser Art (im Gäste-WC und Hausanschlussraum). Hier waren wir etwas enttäuscht, denn hätten wir das vorher gewusst, hätte man das in der Planung mit dem Architekten berücksichtigen können. In den Plänen des Architekten waren die Fenster nämlich immer zum Öffnen eingezeichnet.

Im Wohnzimmer haben wir zweiflüglige Terrassentüren. Bei diesen Türen lässt sich immer eine Seite mit dem Türgriff öffnen. Den zweiten Flügel muss mit einem Hebel in der Türkonstruktion geöffnet werden. Um zu bestimmen welche Seite der Terrassentür sich primär durch den Türgriff öffnen lässt, sind wir in Gedanken noch mal die Anordnung der Möbel (Esstisch, Stühle etc.) durchgegangen und haben dann den Türanschlag festgelegt.

Im Obergeschoss gab es dann die nächste Neuerung. Der vom Architekten eingeplante zweite Rettungsweg (gemäß Landesbauordnung LBauO) kann mit den im Grundriss eingeplanten Fenster nicht realisiert werden. Das Fenster muss ein paar Zentimeter größer werden, um den vorgeschriebenen Bestimmungen zu entsprechen. Dies bedeutet somit auch eine Verschiebung des Fensters um etwa 5 cm. Da wir bodentiefe Fenster geplant haben, betrifft dies natürlich auch die Anordnung der geplanten Möbel im Haus. Kurzerhand musste eine Entscheidung her was gemacht werden soll. Aus den bodentiefen Fenstern im Kinderzimmer und im Bad wurde dann ein normales Fenster, was den Bestimmungen für den zweiten Rettungsweg entspricht. Da nun weniger Lichteinfall in den Räumen ist, wurde je ein zusätzliches Dachfenster eingeplant (Kostenpunkt zwischen 1.200 € und 1.400 € je nach Größe; ohne Rollladen). Da war uns schon klar das dies sicherlich nicht die einzigen Mehrkosten am heutigen Tag werden würden. Bei den anderen Räumen im Obergeschoss konnte die Fenstergröße bleiben wie geplant. Wir haben dann den Fensteranschlag festgelegt und waren mit dem Fenstern und Türen in der Außenwand fertig.

Bei den Innentüren hatten wir überlegt, ob wir zwischen Flur und Wohnzimmer eine zweiflüglige Schiebetür einbauen sollen. Frau K. hat dann mal den Aufpreispreis recherchiert. Kostenpunkt 2.650 €. Das war uns dann doch zu viel Geld und wir haben den Gedanken wieder verworfen. Nach dem nun auch der Türanschlag für alle Innentüren festgelegt war, ging es an die Verteilung der Steckdosen.

Bemusterung bei der Deutschen Haus AG (DHAG)

BemusterungsterminAm Dienstag hatten wir unseren Bemusterungstermin mit der Deutschen Haus AG (DHAG) in Nüdlingen (Bad Kissingen). Der Termin fand in einem Musterhaus der Deutschen Haus AG statt, welches direkt neben dem Werk der Firma Holzbau Schäfer e.K. steht.
Angereist sind wir bereits am Vortag. Die DHAG hat für uns im Precise Hotel Bristol in Bad Kissingen ein Zimmer gebucht. Nach gut 2,5 Stunden Autofahrt sind wir abends gegen 20:45 Uhr im Hotel angekommen. Parkplätze gibt es hinter dem Hotel, auf Wunsch sogar ein Garagenplatz. Der Empfang im Hotel war herzlich. Fix hatten wir unseren Schlüssel und konnten in das Zimmer. Alles war sauber, ordentlich und dem Stil des Hauses entsprechend. Vom Zimmer hatten wir einen tollen Blick auf den Rosengarten. Zur Entspannung nach der langen Anreise sind wird dann mal durch den Rosengarten spaziert und haben beim Italiener eine Kleinigkeit gegessen. Im Anschluss sind wir dann noch in den Pool des Hotels ein paar Bahnen schwimmen.

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen sind wir dann um 8:40 Uhr nach Nüdlingen aufgebrochen. Um 9:00 Uhr hat uns in dem Musterhaus der Deutschen Haus AG dann Frau K., unsere Ansprechpartnerin für diesen Tag, freundlichen empfangen und wir haben direkt losgelegt. Das war auch gut so, denn wir haben nicht geahnt, dass es am Ende doch eine 13 stündige Besprechung wird.

Alle durchgesprochenen Dinge wie Strom und Steckdosen, Lichtauslässe und Schalter, Datenleerdosen, Heizkreisverteiler, Dachbedeckung, Fenster und Türen, Treppe, die Fassadengestaltung usw. werde ich in den nächsten Tagen jeweils gesondert in einzelnen Beiträgen behandeln und erläutern. Dies würde in diesem Beitrag echt den Rahmen sprengen.

Etwa um 13 Uhr kam dann auch Herr B. von den Baupartnern aus Gensingen dazu. Er war extra angereist um auch an dem Termin teilnehmen zu können. Gegen 14 Uhr haben wir dann eine halbe Stunde Mittagspause gemacht und uns mal das Werk der Firma Holzbau Schäfer angeschaut. Dort konnten wir mal einen Einblick in die Arbeit und den Bau einer Hauswand bekommen. Sehr interessant.

Um 21:00 Uhr waren wir dann mit den Punkten soweit alle durch. Nun mussten wir noch mal das entstandene Lieferverzeichnis mit stolzen 38 Seiten durcharbeiten. Jede einzelne Seite muss dabei separat unterzeichnet werden. So oft haben wir noch nie hintereinander unsere Unterschrift leisten müssen. Ein Stempel hätte hier echt geholfen.

Um 22:30 Uhr haben wir es dann geschafft. Sowohl für Frau K. und auch für uns war es ein sehr anstrengender Tag. Spannend war es auf jeden Fall. Heftig ist natürlich das man sehr viele Entscheidungen direkt treffen muss. Aber dazu mehr in den nächsten Blogbeiträgen.

ZDF Zoom Reportage – Kostenfalle Eigenheim

In der Mediathek des ZDF kann man sich eine Reportage über das Thema „Kostenfalle Eigenheim“ anschauen. Es wird von Bauherren berichtet die mit ihren Bauunternehmen Probeme haben. Ein interessanter Videobericht, da kann man nur hoffen das man nie selbst davon betroffen ist. Die Reportage ist vom 04.07.2012.

Update: Die Sendung ist in der ZDF Mediathek nicht mehr vefügbar. Auf Youtube kann man sie aber noch sehen: ZDF Zoom Reportage – Kostenfalle Eigenheim

Farbliche Gestaltung der Hausfassade

Anfang Juli hatten wir uns schon mal Gedanken zur Farbgestaltung der Fassade unseres Hauses gemacht. Damals nur über die Hausseite welche der Straße zugewandt ist. Heute haben wir mal die Ideen wieder aufgegriffen und alle Seiten in verschiedenen Varianten gestaltet. Nachfolgend die entstandenen Entwürfe für eine mögliche Gestaltung der Hausfassaden. Generell ist zu erwähnen, dass auf der Seitenansicht mit den drei kleinen Fenstern im Erdgeschoss die Garage in einem Abstand von ca. 1,5m platziert wird. Zwischen Garage und Haus entsteht so ein Durchgang. Die drei Fenster im Erdgeschoss sind daher nur im Durchgang zu sehen und werden von der Garage verdeckt.

Eine Zeile (a 4 Bilder) entspricht einer Variante:

 

Bauherrenberatung der Telekom

Telekom HausanschlussBei der Telekom gibt es für Bauherren eine extra Beratungsabteilung, die einen in allen Fragen zum Telefonanschluss unterstützten soll. Erreichbar ist die Bauherrenberatung unter der kostenlosen Rufnummer 0800 33 01000 0800 33 01903. Man kann auch zur Beratung in einen Telekom Shop gehen. Ich habe mich für einen Anruf bei der Hotline entschieden und dort vor zwei Tagen mal angerufen. Die nette Frau am anderen Ende der Telefonleitung hat mir Löcher in den Bauch gefragt, so zum Beispiel:

  • ob mehrere Parteien in dem Haus wohnen werden
  • ob die Telefonleitungen in dem Gebiet oberirdisch oder unterirdisch verlegt sind
  • ob der Abschluss im Haus oder vor dem Haus erfolgen soll
  • wann der geplante Einzugstermin ist
  • ob wir nur einen Hausanschluss möchten oder auch ein Telefon- und Internetpaket
  • ob es schon einen Aushub für die Versorgungsleitungen gibt oder ob dies die Telekom machen soll
  • etc.

Einige Punkte konnte ich überhaupt nicht beantworten und habe an die Baufirma verwiesen.  Sie hat dann die vor mir beantworteten Fragen notiert und an die Bearbeitungsstelle weitergeleitet. Heute habe ich dann einen Anruf von der Bauherrenberatung in Mainz erhalten. Der Herr hat mir mitgeteilt, dass auf unserem Grundstück bereits das Kabel für den Hausanschluss verlegt ist. Es sind sogar 11m Anschlussleitung vorhanden. Dies sollte reichen, um das Kabel zum Hausanschluss zu führen. Es muss dann nur noch der Installateur kommen um dies später im Hausanschlussraum (HAR) zu installieren. Nebenbei hat er mir noch den Tipp gegeben ein zusätzliches Leerrohr vorzusehen. Denn, in den nächsten 2-3 Jahren plane die Telekom in der Region das Glasfasernetz weiter auszubauen. So bräuchte man dann später nicht wieder die Erde aufzugraben, um das Glasfaserkabel zu verlegen. Nach dieser Info besteht ja nun doch etwas Hoffnung in ein paar Jahren in den Genuss einer schnellen Breitbandverbindung zu kommen.

Anmeldung zum Anschluss an das Niederspannungs-Versorgungsnetz – kurz der Stromanschluss

Anschluss vom StromversorgerAuch der Antrag für den Stromanschluss wird für unseren Bemusterungstermin benötigt. Auf der Webseite des EWR gibt es sehr viele Informationen zum Thema Strom. Auch hier findet man die benötigten Anträge für den Neuanschluss an das Stromnetz oder für den Baustrom nicht auf Anhieb, zumindest ist es mir so gegangen. Ich habe dann bei der EWR Bezirksstelle Wörrstadt angerufen. Auch hier hat man mich freundlich bedienst und mich auf die entsprechende Unterseite der Webseite des EWR geführt. Das Formular für den Anschluss an das Stromnetz nennt sich „Anmeldung zum Anschluss an das Niederspannungs-Versorgungsnetz der EWR Netz GmbH“. Denke da muss man als Laie erst drauf kommen. Das Antragsformular kann für den Neuanschluss, als auch für den Baustrom genutzt werden.

Anträge für den Wasser- und Kanalhausanschluss

Wasser- und AbwassernschlussZu unserem Bemusterungstermin müssen wir diverse Antragsformulare mitbringen. Dazu gehört der Antrag für den Wasserhausanschluss und das Antragsformular für den Kanalhausanschluss (Abwasser) vom örtlichen Versorger. Bei uns in Zotzenheim sind das die Verbandsgemeindewerke Sprendlingen-Gensingen. Auf der Webseite habe ich nicht direkt die benötigten Unterlagen finden können. Ein kurzer Anruf hat geholfen. Die nette Frau der VG-Werke hat mich direkt zur Stelle mit den Anträgen für den Kanal- und Wasserhausanschluss auf der Webseite geführt. Die Formulare stehen als PDF-Dokumente zur Verfügung.

Bauantrag ist zurück von der Verbandsgemeinde

Bauantrag ist zurückGenau eine Woche hat es gedauert. Der Bauantrag ist zurück von der Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen. Uns wurde in dem Schreiben vom Bauamt mitgeteilt, das für unser Bauvorhaben in Zotzenheim kein Baugenehmigungsverfahren gemäß § 67 Abs. 2 LBauO durchgeführt wird. Wir können also bauen :-)

Ein von uns eingereichtes Exemplar der Bauunterlagen wurde von dem Bauamt der Verbandsgemeinde an die Bauaufsichtsbehörde weitergeleitet, ein weiteres verbleibt bei dem Bauamt für deren Unterlagen. In dem Schreiben wurden wir auf verschiedene Bestimmungen der LBauO (Landesbauordnung von Rheinland-Pfalz) hingewiesen, die von uns einzuhalten sind. So zum Beispiel, dass vor Baubeginn die Grundfläche der baulichen Anlage abgesteckt und ihre Höhenlage festgestellt sein muss (67 Abs. 4 i.V.m. § 77 Abs. 2 LBauO)

Wie das so ist, kostet alles Geld. Für diesen Bescheid wurde eine Gebühr von 100,00 Euro erhoben, welche binnen 14 Tagen zu begleichen ist.

Farbgestaltung der Fassade (Straßenseite)

Da ja nun in Kürze auch unser Bemusterungstermin ist, müssen wir uns auch schon mal ein paar Gedanken zur Farbgestaltung der Fassade machen. Die Außenfassade des Hauses soll auf jeden Fall zweifarbig werden. Momentan favorisieren wir Weiß und Grau. Mithilfe der Bildbearbeitungssoftware Gimp haben wir mal ein paar mögliche Gestaltungsideen für die Farbgebung durchgespielt.

Am Besten gefällt uns die Variante mit den drei vertikalen grauen Farbstreifen an den Fenstern und der Haustür. Welchen Grauton wir nehmen steht noch nicht fest, hier müssen wir uns mal ein paar Farbtöne anschauen.

Was gefällt Euch? Wir sind für neue Vorschläge dankbar, also her damit :-)