Glanzmispel im Garten pflanzen

In unsem Garten haben wir schon mehrere Glanzmispel-Pflanzen gepflanzt. Die Glanzmispel gefällt uns sehr gut. Sie verträgt sonnige bis halbschattige Standorte. Es gibt verschiedene Varianten. Manche wachsen in buschform, andere mehr schmaler. Man kann die Glanzmispel* als Strauch oder Hecke einsetzten. Wir haben beides. Das Tolle an der Glanzmispel ist, dass sie immergrün, winterhart und schnittverträglich ist. Im Besonderen die Farbkombi von rot und grün.

An die Stelle wo die neu gekaufte Glanzmispel eingesetzt wird, waren zuvor drei Ilex-Pflanzen. Diese sind auf einen anderen Plaz umgezogen. Wie man auf dem Foto sieht, ist unser Boden echt von schlechter Qualität. An dieser Stelle sind sehr viel Kiesel und hellbraune Erde mit Sand. Daher habe ich mit einem Erdbohrer* erstmal großzügig alles ca. 80cm tief aufgelockert und anschließen einiges von der Erde entfernt.

Damit die Glanzmispel gut anwachsen kann, haben wir 140 Liter Pflanzerde in das ausgebobene Loch eingefüllt und die Pflanze dann eingesetzt.

Nach dem Einpflanzen haben wir dann noch ein Unkrautvlies ausgelegt und dann mit den vorhandenen weißen Kieselsteinen abgedeckt.

Die eingepflanzte Glanzmispel ist eine buschig aufrecht wachsende Sorte. Die genaue Bezeichnung lautet „Photinia x fraseri“, oder auch Purpur-Glanzmispel „Glanzkopf“. Eine Glanzmispel in dieser Größe kostet ca. 60 Euro. In etwa 4-5 Jahren wird man von den weißen Kieselsteinen fast nichts mehr sehen.

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Schirmständer einbetonieren – Schneider Ampelschirm Samos

Seit mehreren Jahren haben wir nun insgesamt drei Ampelschirme auf der Terrasse stehen. Alle Sonnenschirme haben einen Plattenständer für Wegplatten. Das ist ein Kreuz in das vier Gehwegplatten mit den Maßen 50 cm x 50 cm eingelegt werden. Das Gestell für den Schirm nimmt daher eine Fläche von ca. einem Quadratmeter ein. Der Vorteil von einem Plattenständer ist, dass man die Position des Schirm bei Bedarf verändern kann. All die Jahre hat das mit den massiven Platten auch gut funktioniert, selbst bei stärkerem Wind. Immerhin ist der Schneider Samos Sonnenschirm* mit einem Durchmesser von 300 cm kein kleiner Ampelschirm. Die Schirme stehen auf der Terrasse immer an der gleichen Position, daher wollte meine Frau nun das wir die Plattenständer entfernen und eine Bodenplatte einbetonieren. Ihr Argument war, dass man keine Stolperfalle durch die Gehwegplatten mehr hat. Nunja ich bin all die Jahre nie gestolptert, aber egal. Für unseren Hauptschirm, welcher etwa in der Mitte der Terrasse steht, haben wir es nun ausprobiert.

Plattenständer Kreuz für Ampelschirme

Pflastersteine der Terrasse entfernen

Die erste Herausforderung war es einen Pflasterstein aus der Terrasse herauszubekomen. Mit Fäustel und Meissel habe ich einen Stein ordentlich bearbeitet. Irgendwann ist er dann gesprungen und ich konnte Stück für Stück immer etwas meht abschlagen und dann auch den Stein aus dem Pflasterverband herausgeben. Die anderen Pflastersteinen konnte dann relativ einfach entnommen werden.

Ausheben eines Lochs für den Betonsockel

Nun musste ein Loch für den Betonsockel ausausgeboben werden. Den Splitt und den Schotter habe ich getrennt in Eimer gefüllt. Das Loch hat etwa eine Größe von 40 cm x 40 cm x 40 cm. Das ist auch das Volumen welches von Schneider für das Einbetonieren der Universal-Bodenplatte* empfohlen ist.

Ausrichten und einbetonieren der Universal-Bodenplatte für Schirme

Damit die Bodenplatten für den Sonnenschirm später bodengleich mit dem Terrassenplaster ist, habe ich mit eine Montagehilfe ausgedacht. Dazu habe ich mir aus Holzresten vom Gartenenhaus zwei längere Latten genommen und auf die Universal-Bodenplatte für Schirme geschraubt. Mit den jeweilgen Enden liegen diese dann auf den noch vorhandenen Pflastersteinen auf.

Für den Betonfuß haben einen 40 kg Sack Beton-Estrich angemischt und in das Loch eingefüllt. Die Universal-Bodenplatte habe ich dann einfach eingesetzt und nach 24 Stunden war der Beton dann schon Grundfest und ich konnte die Latten bereits entfernen. Die vollständige Aushärtung des Beton dauert etwa 25 Tage (bei Temperaturen über 0 Grad)

Schirmständer auf Bodenplatte montieren

Nach einer Woche habe ich die Pflastersteine zugeschnitten und wieder in die Terrasse eingesetzt und mit Fugensand verfüllt. Nun sieht es so aus als ob es schon immer so gewesen wäre. Die Montage des Schirmständers auf die Bodenplatte war kinderleicht, es hat perfekt gepasst.Jetzt kann der Sommer kommen und dann wird der Sonnenschirm in den Schirmständer eingesetzt. Ich hoffe nur das ich die wieder eine neue Position für den Schirm benötige ;-)

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DIY Projekte in 2021

Im Januar kann man sich ja schon mal Gedanken machen, welche Projekte man in Garten oder Haus angehen möchte. Nur damit es einem über das Jahr aus nicht langweilig wird. Derzeit sind folgende Projekte auf der Liste:

  • Eine zweite kleine Terrasse mit Terrassendielen (Holz oder WPC)
  • Ein Basseng zum Auffangen des Regenwassers vom Gartenhaus
  • Neugestaltung des Zuwegs zum Haus (Bepflanzung und Beleuchtung)
  • Türen der Outdoor-Küche erneuern und ggf. und das Mauerwerk verklinkern

Eine zweite kleine Terrasse

Im Sommer hat unsere große Terrasse einen kleinen Nachteil, gerade am Vormittag und Nachmittag. Es ist nämlich gar kein Schatten da. Klar haben wir Sonnenschirme, aber man möchte ja auch vielleicht mal nicht in der Sonne sitzen. Erst gegen Abend (ca. 17/18 Uhr) ist die Sonne soweit um das Haus gewandert das endlich Schatten da ist. Wenn man auf der Arbeit ist und abends heim kommt, ist es eigentlich perfekt. Um nun auch morgens draußen sitzen zu können, wollen wir eine zweite kleine Terrasse bauen. Diese soll auch einen direkten Zugang von der Küche bekommen. Also perfekt zum Frühstücken.

Regenwasser-Auffangbecken

Das Regenwasser vom Gartenhaus fließt derzeit direkt in den Boden ab. Dieses Wasser wollen auf auffangen und zum Gießen verwenden. Direkt neben dem Gartenhaus möchten wir daher ein Basseng selbst bauen. Der Ansatz ist eine Schalung zu erstellen und mit Beton auszugießen. Mit Dichtschlemme erfolgt dann die Abdichtung. Auf das Becken sollen dann Bretter um Abstellen der Gießkannen angebracht werden. Ihr seht, im Kopf ist das quasi schon fertig ;-)

Zuweg zum Haus

Zunächst sind unsere Zypressen gut gewachsen und auch schon recht groß geworden. Leider sind im letzten Jahr einige von Ihnen eingegangen und wir überlegen den Zuweg zum Haus mit Pfanzen neu anzulegen.

Outdoor Küche renovieren

Die Türen unserer Outdoor-Küche sind etwas mitgenommen und müssen erneuert werden. Auch bröckelt der Streichputz an einigen Stellen ab. Daher sollen neue Türen dran und evtl. verkleiden wir die Küche mir Klinker oder ähnlichem.

Gartenhaus selbst bauen – Teil 6

Es geht nun in den finalen Bauabschnitt. An der Außenfassade und dem Dachanschluss sind noch Arbeiten ausführen. Im Innenbereich entsteht ein fest installiertes Regal und er weden Haken und Halterungen für die Gartengeräte angebracht.

Außenwand des Gartenhaus bis unters Dach

Aus optischen Gründen haben wir beschlossen die Bretter von der Außenwand an der Front bis unter das Dach und somit auch zwischen den Sparren zu montieren. Hierzu mussten alle Bretter einzeln zugeschnitten werden.

Die Lattung verkleiden

Ebenfalls aus optischen Gründen haben wir die Dachlatten an der Seite und an der Front verkleidet. Für diese Arbeiten habe ich mir eine neue Kapp- und Zugsäge* angeschafft. Diese Bretter wollte ich mit der Stichsäge nicht zuschneiden.

Innenraum des Gartenhauses fertigstellen

Der Bereich links der Eingangstür hat sich wunderbar als Regalfläche angeboten. Mit den noch übrigen Latten haben ich ringsum Auflageflächen angebracht. Auf diese haben ich 15mm OSB-Platten als Regalboden aufgelegt und verschraubt.

Um im Winter den Fußboden vor Nässe von den Schuhen etc. zu schützen, haben wir im Handel einen einfachen PVC Boden besorgt und eingelegt. Das macht das Gartenhaus gleich wohnlicher; auch wenn nur Geräte hinein kommen . lol

Um Schläuche, Kabel, Böcke usw. ordentlich zu verstauen, wurden Wandhaken in verschiedenen Größen montiert.

Fast fertig

Im Ganzen hat der Aufbau und Ausbau des Gartenhauses doch länger gedauert als zunächst gedacht. Wir sind aber sehr zufrieden. Es ist eine Maßanfertigung geworden, und eine Solide dazu. Den letzten Feinschliff machen wir im nächsten Frühjahr. An die Ecken kommen noch Schutzleisten in Weiß und die Fenster werden ebenfalls noch eingefasst. Dann ist es geschafft.

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Gartenhaus selbst bauen – Teil 5

Bevor die Frontverkleidung aus Holz an das Gartenhaus kann, galt es den Boden herzustellen und mit OSB Platten zu belegen. Zu Beginn des Projekts habe ich viel hin und her überlegt wie der Boden des Gartenhauses sein soll. Ein Ansatz war es Gehwegplatten als Boden zu verwenden. Dies hätte eine Aufschüttung mit Split oder Sand bedeutet. Eine andere Idee war, eine Betonplatte zu gießen. Dies hätte den Vorteil gehabt das ich keine Pfostenträger für den Holzrahmen gebraucht hätte. Allerdings auch eine Menge mehr an Arbeit für der erstellen des Fundaments für die Bodenplatte. Die Entscheidung ist dann auf eine Holzunterkonstruktion gefallen. Dadurch wird auch eine gute Unterlüftung erreicht, zumindest hoffe ich das.

Holzunterkonstruktion für den Fußboden im Gartenhaus

Für die Unterkonstruktion haben wir grün impregniertes Rahmenholz, Betonplatten und Splitt verwendet. Zunächst wurde an den vorhandenen Trägerrahmen vom Gartenhaus rings um eine Auflagelattung gemacht. Auf diese werden dann später die OSB Platten am Rand aufgelegt und verschraubt. Zudem geben diese Latten auch gleich die Fußbodenhöhe vor.

Schritt zwei war es zu zu ermitteln in welchem Abstand die Latten über die Bodenfläche zu verteilen waren. Das haben wir einfach durch hinlegen und ausmessen durchgeführt. Danach haben wir für jede Latte eine Richtschnur gespannt. Dann ging es los in gleichmäßigen Abständen die Gehwegplatten (30 cm x 30 cm) auszurichten. DIe Platten wurden dabei in ein Splittbett belegt. An manchen Stellen am Boden mussten wir noch einiges an Erde wegnehmen um ein ordentliches Splittbett herstellen zu können. Im Ganzen war es schon ein nervige Angelegenheit die Betonplatten in alle RIchtungen auszurichten, mitunter habe ich mich bei dem Gedanken erwischt, dass eine Betonplatte als Boden vielleicht einfacher gewesen wäre. Aber da musste ich nun durch. Nach gefühten Stunden war es aber dann irgendwann geschafft.

Nach dem Auflegen und Montage der Lattung hatten manche Auflagepunkte auf einmal ein bissel Luft unter dem Holz. Ich denke es lag daran das vielleicht auch die Latten nicht exakt gerade waren. Hier jetzt noch mal komplett die Betonplatte herauszunehmen und neu zu setzten habe ich mir erspart und einfach Hölzchen unter die Lattung gelegt.

OSB Platten für den Fußboden im Gartenhaus

Als eigentlichen Fußboden haben wir uns für OSB Platten entschieden. Vier stumpfe OSB/3 Platten mit den Maßen 2500 mm x 1250 mm x 25 mm habe wir dazu gekauft. Die erste Platte war schnell verlegt. Die restlichen drei Platten mussten entsprechend der verbleibenden Fläche zugeschnitten werden.

Fenster einbauen und letzte Außenwand montieren

Nachdem der Fußboden nun drin war, konnte es mit der Montage der letzten Wand los gehen. Diesmal war ein bissel mehr an Sägearbeiten notwendig, da Tür und Fenster auszusparen waren. Die Fenster haben wir mit Augenmaß ausgerichtet und mit Schrauben jeweils oben und unten montiert. Nach diesen Arbeiten war das Gartenhaus nun erst mal rund um zu und es kann nun bald mit den Feinarbeiten und dem Innenausbau losgehen.

Gartenhaus selbst bauen – Teil 4

Das Dach des Gartenhauses ist gedeckt und es geht nun weiter mit den Seitenwänden. Bei dem Holz für die Wände handelt es sich um unbehandeltes Fichten- / Tannenholz. Mit einer Nut und Feder ausgestattet dienst es dem schnellen Aufbau und sieht zudem durch die Verbindungen optisch ansprechend aus. Die Bretter haben eine Länge von 5,10 Meter und müssen auf die jeweiligen Längen zugeschnitten werden. Die Stärke beträgt 18,5 mm und die Bretter haben eine Höhe von 146 mm. In Summe haben wir 60 Bretter (8,4 m²) gekauft.

Vorbehandeln und Streichen der Holzbretter für das Gartenhaus

Zur Vorbehandlung des Holzes haben wir wieder von Primaster Holzschutzgrund B auf beiden Seiten aufgebracht und trocknen lassen. Der Schutzanstrich ist diesmal nicht Weiss, sondern Grau. Alle Bretter wurden insgesamt 3x mit der Alpina Schutzlasur aus der Außenseite gestrichen.

Montage der Wandbretter am Gartenhaus

Gestartet sind wir mit der Rückseite des Gartenhauses. Da es sich hierbei um die Seite handelt, welche zum Nachbargrundstück quasi in den Boden hineinreicht, haben wir auch für einen entsprechenden Wasser und Feuchte-Schutz sorgen müssen.

Zunächst haben wir vier Bretter montiert und dann auf die Außenseite eine Noppenbahn mit 50cm Höhe dagegen gestellt. Die Noppenbahn wurde mit noch vorhandenen Rasenkantsteinen fixiert und dann mit Kieselsteinen beigefüllt. So ist die Holzwand gut vor Wasser und Feuchtigkeit geschützt und die Luft kann zirkulieren.

Die Rückwand war binnen kurzer Zeit dann komplett bis fast unter das Dach gezogen. Die Regenrinnen (Marley kastenförmig RG70) haben dann auch noch gleich angebracht. Anschließend dann ging es auch schon mit der rechten und linken Außenwand weiter. Auch die ersten Zuschnitte für die Dachschräge konnten angebracht werden.

Am Dach haben wir auch noch die die fehlenden Kantenwinkel weiter angebracht.

Aufbereitung der Holz-Sitzbank

2014 haben wir die Sitzbank aus Holz auf der Gartenmauer installiert. Die Witterung hat in den letzten sechs Jahren an der Sitzbank gearbeitet. Die gestrichene Oberfläches des Holzes sah nicht mehr sehr ansehnlich aus und es war an der Zeit diese wieder aufzubereiten und mit neuem Holzschutz zu versehen.

Oberfläche der Holzbank nach 6 Jahren

Abschleifen der Holzbank

Bevor der neue Farbanstrich auf die Bank aufgetragen werden kann, muss er alte Anstrich runter. Zum Abschleifen der Holzfläche habe ich ich den Akku Exzenterschleifer TE-RS 18 Li von Einhell* verwendet. Damit war der alte Anstrich nach etwa 15 Minuten gut abgetragen. Im Anschluss haben den Schleifstaub auf der Holzbank mit Druckluft weggeblasen.

Buntlack als Holzschutzanstrich

Als Holzschutz hatte ich noch Acryl Buntlack in „anthrazit – seidenmatt“ zur Verfügung. Der Anstrich war aufgrund der doch kleinen Fläche binnen weniger Minuten erledigt. Nach einer angemessenen Trockenzeit, wurde noch ein zweiter Anstrich gemacht. Nun sieht die Bank wieder wie neu aus.

Frisch renovierte Sitzbank

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Gartenhaus selbst bauen – Teil 3

Nun ist das Decken des Dachs an der Reihe. Wir haben uns überlegt das wir ein Metalldach / Blechdach nehmen. Mit Ziegeln zu arbeiten war uns zu aufwendig, auch wenn die Dachkonstruktion locker dafür ausgelegt ist. Ein Dach mit Bitumenbahnen kam für uns ebenfalls nicht in Frage. Das ist zu Wartungsintensiv und sieht schon nach wenigen Jahren nicht mehr schön aus.

Ein Metalldach hat den Vorteil, dass es sehr leicht ist und man es einfach verlegen kann. Zudem halten Metalldächer sehr lange und sind UV- & witterungsbeständig. Unsere Trapezbleche haben einer Hersteller-Garantie von 10 Jahren und halten sicherlich nach lange darüber hinaus.

Für unsere Dachfläche von ca. 15 m² sind wir im Bauhaus fündig geworden. Dort gibt es verschiedene Formate an Dachblechen in den Farben Grau, Natur und Terrakotta. Unsere Wahl ist auf die Farbe Grau gefallen, welche RAL 7016 ähnlich ist. Die Dachbleche gibt es in den Größen 120 cm x 91 cm x 0,4 mm sowie 200 cm x 91 cm x 0,4 mm. Von jeder Größe haben wir 6 Platten benötigt. Diese hat optimal gepasst ohne dass wir etwas schneiden mussten. Befestigt werden die Dachbleche mit speziellen Schrauben (in Dachfarbe und EPDM Dichtung). An der Front und der Seite werden später noch Kantenwinkel montiert um das Dach schön einzufassen.

Gartenhaus selbst bauen – Teil 2

Es geht weiter mit dem Gartenhaus in Eigenleistung. Diese Phase beschäftigt sich mit dem Aufbau des Ständerwerk sowie dem Dachstuhl für das Gartenhaus.

Das Holz habe ich diesmal nicht vom Baumarkt, sondern von einem Baustoff-Fachhandel bei uns in der Nähe gekauft. Im Baumarkt waren zum einen nicht alle Hölzer lieferbar und zudem wären sie mitunter auch viel zu kurz gewesen. Auf eine erneute Stücklung wie beim Holzrahmen für die Unterkonstruktion hatte ich keine Lust mehr.

Das Ständerwerk für das Gartenhaus

Für das Ständerwerk verwende ich Fichte/Tannen Konstruktionsvollholz (KVH) mit einem Durchmesser von 10 cm. Die hinteren vier Pfosten haben eine Länge von 2 m. Bei den vorderen vier Pfosten habe ich mich für eine Höhe von 2,50 m entschieden. Dadurch entsteht automatisch ein ausreichendes Gefälle für das Dach und ich kann noch drei Fenster für den Lichteinfall in das Gartenhaus unterbringen. Auf die Pfostenreihen wurde dann jeweils ein 5 m langer Balken in der gleichen Materialstärke aufgelegt. Ebenso wurden zwei Balken zur Stabilisierung in die Seiten eingebracht. Fixiert habe ich alle Balken mit Schwerlast-Winkelverbinder inkl. Sicke (90 mm x 90mm)* und Kammnägeln (50 mm Länge)*, sowie speziellen Holzschrauben (180 mm)*.

Alle Balken wurden mit Holzschutzgrund B behandelt und nach der Montage anschließend mit einer weißen Dauerschutzlasur von Alpina* drei Mal gestrichen.

Der Dachstuhl für das Gartenhaus

Als Dachsparren habe ich ebenfalls Konstruktionsvollholz in der Dimension 8cm x 12 cm. verwendet. Insgesamt wurden Sparren benötigt. Der Abstand zwischen den Sparren beträgt ca. 53,5 cm Alle Sparren wurde auf eine Länge von 275 cm geschnitten und mit Aussparungen zum Auflegen auf die First- und Fußpfette versehen.

Auf die Dachsparren wurde dann noch eine Lattung aufgebracht. Die Latten haben eine Stärke von 60 mm x 40 mm und eine Länge von 5 m. Mit feuerverzinkten Drahtstiften (3.4 mm x 90 mm)* wurden die Latten montiert.

Auch hier wurden alle Balken und Latten mit Holzschutzgrund B behandelt und der weißen Dauerschutzlasur drei Mal gestrichen. Dies Mal aber am Boden, sonst wäre es zu anstrengend auf aufwendig gewesen.

Eine Tür für das Gartenhaus

Zwischendurch haben wir auch noch die Kunststofftür (Nebeneingangstür*) geholt und eingebaut. Dazu haben wir noch weitere Balken eingezogen damit alles verschraubt werden konnte. Auch die Balken für die Fenster haben wir eingezogen und mal provisorisch die Fenster positioniert.

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Pool – Reinigen und Warten

Unseren Pool zum Aufstellen haben wir nun im vierten Jahr. Er wird immer zu Beginn der Saison aufgestellt und bleibt dann den ganz Sommer stehen. Den Vorteil bei unserem Pool mit Stahlrohrrahmen und Plane ist natürlich, dass er gegenüber einem fest installierten Pool nur temporär Platz auf der Terrasse benötigt. Außerhalb der Badesaison kann der Platz so anderweitig genutzt werden. Der Aufbau des Pools ist übrigens in weniger als 30 Minuten erledigt. der Rückbau dauert auch nicht länger.

Die Poolpflege

Wer sich mit dem Gedanken trägt einen Pool anzuschaffen, egal ob zum Aufstellen oder einen fest installierten, kommt nicht im die Poolpflege herum. Das kühle Nass benötigt regelmäßige Aufmerksamkeit. Viele Faktoren können die Wasserqualität beeinträchtigen. Algen, Schwebstoffe, Verschiebungen des pH-Werts, falscher Chlorgehalt, zu viel Kalk und so weiter. Stimmt die Wasserqualität nicht, hat dies auch Auswirkung auf die Badegäste (z.B. Hautreizungen). Die regelmäßige Kontrolle der Wasserqualität ist somit obligatorisch.

ph-Wert des Poolwasser

Der pH-Wert sagt aus, ob das Wasser im Pool basisch oder sauer ist. Der optimale Wert für das Poolwasser liegt zwischen pH 7,2 und 7,4. Niedrigere Werte bedeuten, dass das Wasser sauer ist, höhere, dass es sich um eine basische Umgebung handelt.

Chlorgehalt im Pool

Chlor dient als Desinfektionsmittel im Pool. Es ist verhältnismäßig günstig, in der Handhabung einfach und äußerst zuverlässig. Der durchschnittliche Gehalt an „freiem“ Chlor liegt bei privaten Schwimmbecken zwischen 0,5 und 1,0 mg pro Liter, bei höheren Temperaturen bzw. bei hohem Badebetrieb kann man das Gehalt auf 0,7 bis 1,2 anheben.

Wasserqualität messen

Gemessen wird mit Testgerät, -streifen oder -röhrchen, über deren Verfärbung man den Wert auf einer Tabelle auslesen kann. Wir nutzen Teststreifen zur Wasseranalyse.

Unsere Ausstattung zur Poolpflege

Zur Filterung des Poolwasser haben wir an unserem Pool einen Kartuschenfilterpumpe angeschlossen. Über einen Skimmer wird das Wasser angesaugt, durch den Filter geleitet und fließt dann wieder in den Pool zurück. Die Leistung der Pumpe ist mit 1.7m³ Wasser pro Stunden angegeben. Über eine Zeitschaltuhr haben wir die Pumpe bei uns 3x am Tag laufen. Damit fahren wir recht gut. Wir tauschen den Filter alle 2-5 Tage, je nach Grad der Verschmutzung. Mit tauschen meine ich aber nicht das Entsorgen des Filters und ersetzten durch einen Neuen, sondern ich wechsele die Filter. Benutze Kartuschenfilter spüle ich mit Wasser gut aus und lasse die trocknen. Dann kann man sie durchaus einige Male verwenden bevor man einen Ersetzt.

Um von der Wasseroberfläche Mücken, Blätter und so weiter zu entfernen, nutzen wir einen Kescher mit Teleskopstange. Um Ablagerungen vom Poolboden aufzunehmen verwenden wir einen an der Teleskopstange angebrachten Bodensauger.

Zur Chlorung nutzen wir schnelllösliche Chlortabs mit 20mg. Wir haben noch nie mehr als eine Tablette verwendet. Für die Senkung des ph-Werts nutzen wir Granulat, welches in einem Eimer mit Wasser zu vor aufgelöst wird. Zur Bekämpfung von Algen (kommt sehr selten vor) nehmen wir flüssiges Algizid.

Kartuschenfilteranlage oder Sandfilteranlage

Die Empfehlung für unseren Pool zum Aufstellen ist eine Kartuschenfilteranlage zur Wasserfilterung. Im Prinzip sind wir die vergangenen Jahre damit auch gut gefahren. Die Kosten für die Filter halten sich bei mehrmaliger Nutzung in Grenzen (6er Pack ca. 20 Euro). Unser Nachbar hat sich für seinen Pool (etwas Größer) jetzt eine Sandfilteranlage zum Reinigen des Pools zugelegt und ist davon sehr überzeugt. Die Sandfilterpumpe ist leiser als die Kartuschenfilterpumpe und auch das Reinigen geht wohl auch sehr einfach von der Hand. Wie oft man allerdings den Sand in der Anlage tauschen muss bleibt dann noch abzuwarten. Aber ich denke ich werde mich mal ein wenig mehr mit Sandfilteranlagen beschäftigen. Ggf. schaffen wir uns auch eine an, wenn die jetzige Pumpe mal den Geist aufgeben sollte oder mich das permanete Filter-Reinigen nervt.

Ein Pool zum Aufstellen oder ein richtiger Pool

Natürlich haben wir uns auch schon überlegt ob wir einen Pool fest im Garten installieren sollen. Einen zum etwas in den Boden einlassen oder direkt ein Fertigpool. Eine tolle Auswahl an Fertigpools habe ich bei Pool Systems gefunden. Ab ca. 8.000 Euro bekommt man dort bereits einen Fertigpool.

Heute hat unser Pool einfach nur den Zweck der Abkühlung im Sommer. Das klappt damit auch wunderbar. Die Kosten für Wasser, Strom und Poolwartung halten sich auch in Grenzen. Bei einem Fertigpool werden die Unterhaltskosten deutlich steigen. Zumal man ihn das ganze Jahr über betreiben muss und er auch andere Dimensionen hat. Auch wenn es schön wäre und es ein Hauch von Urlaub hat, sehen wir leider keinen Platz für einen Fertigpool bei uns im Garten. Er müsste ja mindestens so groß sein, dass man drei, vier Züge schwimmen kann, ansonsten macht das wohl keinen Sinn. Wenn wir einen solchen Pool bauen wollten, müsste die komplette Grünfläche hinter der Terrasse dafür weichen. Daher bleiben wir wohl vorerst bei unserem Pool zu Aufstellen.