DIY Projekte in 2021

Im Januar kann man sich ja schon mal Gedanken machen, welche Projekte man in Garten oder Haus angehen möchte. Nur damit es einem über das Jahr aus nicht langweilig wird. Derzeit sind folgende Projekte auf der Liste:

  • Eine zweite kleine Terrasse mit Terrassendielen (Holz oder WPC)
  • Ein Basseng zum Auffangen des Regenwassers vom Gartenhaus
  • Neugestaltung des Zuwegs zum Haus (Bepflanzung und Beleuchtung)
  • Türen der Outdoor-Küche erneuern und ggf. und das Mauerwerk verklinkern

Eine zweite kleine Terrasse

Im Sommer hat unsere große Terrasse einen kleinen Nachteil, gerade am Vormittag und Nachmittag. Es ist nämlich gar kein Schatten da. Klar haben wir Sonnenschirme, aber man möchte ja auch vielleicht mal nicht in der Sonne sitzen. Erst gegen Abend (ca. 17/18 Uhr) ist die Sonne soweit um das Haus gewandert das endlich Schatten da ist. Wenn man auf der Arbeit ist und abends heim kommt, ist es eigentlich perfekt. Um nun auch morgens draußen sitzen zu können, wollen wir eine zweite kleine Terrasse bauen. Diese soll auch einen direkten Zugang von der Küche bekommen. Also perfekt zum Frühstücken.

Regenwasser-Auffangbecken

Das Regenwasser vom Gartenhaus fließt derzeit direkt in den Boden ab. Dieses Wasser wollen auf auffangen und zum Gießen verwenden. Direkt neben dem Gartenhaus möchten wir daher ein Basseng selbst bauen. Der Ansatz ist eine Schalung zu erstellen und mit Beton auszugießen. Mit Dichtschlemme erfolgt dann die Abdichtung. Auf das Becken sollen dann Bretter um Abstellen der Gießkannen angebracht werden. Ihr seht, im Kopf ist das quasi schon fertig ;-)

Zuweg zum Haus

Zunächst sind unsere Zypressen gut gewachsen und auch schon recht groß geworden. Leider sind im letzten Jahr einige von Ihnen eingegangen und wir überlegen den Zuweg zum Haus mit Pfanzen neu anzulegen.

Outdoor Küche renovieren

Die Türen unserer Outdoor-Küche sind etwas mitgenommen und müssen erneuert werden. Auch bröckelt der Streichputz an einigen Stellen ab. Daher sollen neue Türen dran und evtl. verkleiden wir die Küche mir Klinker oder ähnlichem.

Gartenhaus selbst bauen – Teil 6

Es geht nun in den finalen Bauabschnitt. An der Außenfassade und dem Dachanschluss sind noch Arbeiten ausführen. Im Innenbereich entsteht ein fest installiertes Regal und er weden Haken und Halterungen für die Gartengeräte angebracht.

Außenwand des Gartenhaus bis unters Dach

Aus optischen Gründen haben wir beschlossen die Bretter von der Außenwand an der Front bis unter das Dach und somit auch zwischen den Sparren zu montieren. Hierzu mussten alle Bretter einzeln zugeschnitten werden.

Die Lattung verkleiden

Ebenfalls aus optischen Gründen haben wir die Dachlatten an der Seite und an der Front verkleidet. Für diese Arbeiten habe ich mir eine neue Kapp- und Zugsäge* angeschafft. Diese Bretter wollte ich mit der Stichsäge nicht zuschneiden.

Innenraum des Gartenhauses fertigstellen

Der Bereich links der Eingangstür hat sich wunderbar als Regalfläche angeboten. Mit den noch übrigen Latten haben ich ringsum Auflageflächen angebracht. Auf diese haben ich 15mm OSB-Platten als Regalboden aufgelegt und verschraubt.

Um im Winter den Fußboden vor Nässe von den Schuhen etc. zu schützen, haben wir im Handel einen einfachen PVC Boden besorgt und eingelegt. Das macht das Gartenhaus gleich wohnlicher; auch wenn nur Geräte hinein kommen . lol

Um Schläuche, Kabel, Böcke usw. ordentlich zu verstauen, wurden Wandhaken in verschiedenen Größen montiert.

Fast fertig

Im Ganzen hat der Aufbau und Ausbau des Gartenhauses doch länger gedauert als zunächst gedacht. Wir sind aber sehr zufrieden. Es ist eine Maßanfertigung geworden, und eine Solide dazu. Den letzten Feinschliff machen wir im nächsten Frühjahr. An die Ecken kommen noch Schutzleisten in Weiß und die Fenster werden ebenfalls noch eingefasst. Dann ist es geschafft.

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Gartenhaus selbst bauen – Teil 5

Bevor die Frontverkleidung aus Holz an das Gartenhaus kann, galt es den Boden herzustellen und mit OSB Platten zu belegen. Zu Beginn des Projekts habe ich viel hin und her überlegt wie der Boden des Gartenhauses sein soll. Ein Ansatz war es Gehwegplatten als Boden zu verwenden. Dies hätte eine Aufschüttung mit Split oder Sand bedeutet. Eine andere Idee war, eine Betonplatte zu gießen. Dies hätte den Vorteil gehabt das ich keine Pfostenträger für den Holzrahmen gebraucht hätte. Allerdings auch eine Menge mehr an Arbeit für der erstellen des Fundaments für die Bodenplatte. Die Entscheidung ist dann auf eine Holzunterkonstruktion gefallen. Dadurch wird auch eine gute Unterlüftung erreicht, zumindest hoffe ich das.

Holzunterkonstruktion für den Fußboden im Gartenhaus

Für die Unterkonstruktion haben wir grün impregniertes Rahmenholz, Betonplatten und Splitt verwendet. Zunächst wurde an den vorhandenen Trägerrahmen vom Gartenhaus rings um eine Auflagelattung gemacht. Auf diese werden dann später die OSB Platten am Rand aufgelegt und verschraubt. Zudem geben diese Latten auch gleich die Fußbodenhöhe vor.

Schritt zwei war es zu zu ermitteln in welchem Abstand die Latten über die Bodenfläche zu verteilen waren. Das haben wir einfach durch hinlegen und ausmessen durchgeführt. Danach haben wir für jede Latte eine Richtschnur gespannt. Dann ging es los in gleichmäßigen Abständen die Gehwegplatten (30 cm x 30 cm) auszurichten. DIe Platten wurden dabei in ein Splittbett belegt. An manchen Stellen am Boden mussten wir noch einiges an Erde wegnehmen um ein ordentliches Splittbett herstellen zu können. Im Ganzen war es schon ein nervige Angelegenheit die Betonplatten in alle RIchtungen auszurichten, mitunter habe ich mich bei dem Gedanken erwischt, dass eine Betonplatte als Boden vielleicht einfacher gewesen wäre. Aber da musste ich nun durch. Nach gefühten Stunden war es aber dann irgendwann geschafft.

Nach dem Auflegen und Montage der Lattung hatten manche Auflagepunkte auf einmal ein bissel Luft unter dem Holz. Ich denke es lag daran das vielleicht auch die Latten nicht exakt gerade waren. Hier jetzt noch mal komplett die Betonplatte herauszunehmen und neu zu setzten habe ich mir erspart und einfach Hölzchen unter die Lattung gelegt.

OSB Platten für den Fußboden im Gartenhaus

Als eigentlichen Fußboden haben wir uns für OSB Platten entschieden. Vier stumpfe OSB/3 Platten mit den Maßen 2500 mm x 1250 mm x 25 mm habe wir dazu gekauft. Die erste Platte war schnell verlegt. Die restlichen drei Platten mussten entsprechend der verbleibenden Fläche zugeschnitten werden.

Fenster einbauen und letzte Außenwand montieren

Nachdem der Fußboden nun drin war, konnte es mit der Montage der letzten Wand los gehen. Diesmal war ein bissel mehr an Sägearbeiten notwendig, da Tür und Fenster auszusparen waren. Die Fenster haben wir mit Augenmaß ausgerichtet und mit Schrauben jeweils oben und unten montiert. Nach diesen Arbeiten war das Gartenhaus nun erst mal rund um zu und es kann nun bald mit den Feinarbeiten und dem Innenausbau losgehen.

Gartenhaus selbst bauen – Teil 4

Das Dach des Gartenhauses ist gedeckt und es geht nun weiter mit den Seitenwänden. Bei dem Holz für die Wände handelt es sich um unbehandeltes Fichten- / Tannenholz. Mit einer Nut und Feder ausgestattet dienst es dem schnellen Aufbau und sieht zudem durch die Verbindungen optisch ansprechend aus. Die Bretter haben eine Länge von 5,10 Meter und müssen auf die jeweiligen Längen zugeschnitten werden. Die Stärke beträgt 18,5 mm und die Bretter haben eine Höhe von 146 mm. In Summe haben wir 60 Bretter (8,4 m²) gekauft.

Vorbehandeln und Streichen der Holzbretter für das Gartenhaus

Zur Vorbehandlung des Holzes haben wir wieder von Primaster Holzschutzgrund B auf beiden Seiten aufgebracht und trocknen lassen. Der Schutzanstrich ist diesmal nicht Weiss, sondern Grau. Alle Bretter wurden insgesamt 3x mit der Alpina Schutzlasur aus der Außenseite gestrichen.

Montage der Wandbretter am Gartenhaus

Gestartet sind wir mit der Rückseite des Gartenhauses. Da es sich hierbei um die Seite handelt, welche zum Nachbargrundstück quasi in den Boden hineinreicht, haben wir auch für einen entsprechenden Wasser und Feuchte-Schutz sorgen müssen.

Zunächst haben wir vier Bretter montiert und dann auf die Außenseite eine Noppenbahn mit 50cm Höhe dagegen gestellt. Die Noppenbahn wurde mit noch vorhandenen Rasenkantsteinen fixiert und dann mit Kieselsteinen beigefüllt. So ist die Holzwand gut vor Wasser und Feuchtigkeit geschützt und die Luft kann zirkulieren.

Die Rückwand war binnen kurzer Zeit dann komplett bis fast unter das Dach gezogen. Die Regenrinnen (Marley kastenförmig RG70) haben dann auch noch gleich angebracht. Anschließend dann ging es auch schon mit der rechten und linken Außenwand weiter. Auch die ersten Zuschnitte für die Dachschräge konnten angebracht werden.

Am Dach haben wir auch noch die die fehlenden Kantenwinkel weiter angebracht.

Aufbereitung der Holz-Sitzbank

2014 haben wir die Sitzbank aus Holz auf der Gartenmauer installiert. Die Witterung hat in den letzten sechs Jahren an der Sitzbank gearbeitet. Die gestrichene Oberfläches des Holzes sah nicht mehr sehr ansehnlich aus und es war an der Zeit diese wieder aufzubereiten und mit neuem Holzschutz zu versehen.

Oberfläche der Holzbank nach 6 Jahren

Abschleifen der Holzbank

Bevor der neue Farbanstrich auf die Bank aufgetragen werden kann, muss er alte Anstrich runter. Zum Abschleifen der Holzfläche habe ich ich den Akku Exzenterschleifer TE-RS 18 Li von Einhell* verwendet. Damit war der alte Anstrich nach etwa 15 Minuten gut abgetragen. Im Anschluss haben den Schleifstaub auf der Holzbank mit Druckluft weggeblasen.

Buntlack als Holzschutzanstrich

Als Holzschutz hatte ich noch Acryl Buntlack in „anthrazit – seidenmatt“ zur Verfügung. Der Anstrich war aufgrund der doch kleinen Fläche binnen weniger Minuten erledigt. Nach einer angemessenen Trockenzeit, wurde noch ein zweiter Anstrich gemacht. Nun sieht die Bank wieder wie neu aus.

Frisch renovierte Sitzbank

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Gartenhaus selbst bauen – Teil 3

Nun ist das Decken des Dachs an der Reihe. Wir haben uns überlegt das wir ein Metalldach / Blechdach nehmen. Mit Ziegeln zu arbeiten war uns zu aufwendig, auch wenn die Dachkonstruktion locker dafür ausgelegt ist. Ein Dach mit Bitumenbahnen kam für uns ebenfalls nicht in Frage. Das ist zu Wartungsintensiv und sieht schon nach wenigen Jahren nicht mehr schön aus.

Ein Metalldach hat den Vorteil, dass es sehr leicht ist und man es einfach verlegen kann. Zudem halten Metalldächer sehr lange und sind UV- & witterungsbeständig. Unsere Trapezbleche haben einer Hersteller-Garantie von 10 Jahren und halten sicherlich nach lange darüber hinaus.

Für unsere Dachfläche von ca. 15 m² sind wir im Bauhaus fündig geworden. Dort gibt es verschiedene Formate an Dachblechen in den Farben Grau, Natur und Terrakotta. Unsere Wahl ist auf die Farbe Grau gefallen, welche RAL 7016 ähnlich ist. Die Dachbleche gibt es in den Größen 120 cm x 91 cm x 0,4 mm sowie 200 cm x 91 cm x 0,4 mm. Von jeder Größe haben wir 6 Platten benötigt. Diese hat optimal gepasst ohne dass wir etwas schneiden mussten. Befestigt werden die Dachbleche mit speziellen Schrauben (in Dachfarbe und EPDM Dichtung). An der Front und der Seite werden später noch Kantenwinkel montiert um das Dach schön einzufassen.

Gartenhaus selbst bauen – Teil 2

Es geht weiter mit dem Gartenhaus in Eigenleistung. Diese Phase beschäftigt sich mit dem Aufbau des Ständerwerk sowie dem Dachstuhl für das Gartenhaus.

Das Holz habe ich diesmal nicht vom Baumarkt, sondern von einem Baustoff-Fachhandel bei uns in der Nähe gekauft. Im Baumarkt waren zum einen nicht alle Hölzer lieferbar und zudem wären sie mitunter auch viel zu kurz gewesen. Auf eine erneute Stücklung wie beim Holzrahmen für die Unterkonstruktion hatte ich keine Lust mehr.

Das Ständerwerk für das Gartenhaus

Für das Ständerwerk verwende ich Fichte/Tannen Konstruktionsvollholz (KVH) mit einem Durchmesser von 10 cm. Die hinteren vier Pfosten haben eine Länge von 2 m. Bei den vorderen vier Pfosten habe ich mich für eine Höhe von 2,50 m entschieden. Dadurch entsteht automatisch ein ausreichendes Gefälle für das Dach und ich kann noch drei Fenster für den Lichteinfall in das Gartenhaus unterbringen. Auf die Pfostenreihen wurde dann jeweils ein 5 m langer Balken in der gleichen Materialstärke aufgelegt. Ebenso wurden zwei Balken zur Stabilisierung in die Seiten eingebracht. Fixiert habe ich alle Balken mit Schwerlast-Winkelverbinder inkl. Sicke (90 mm x 90mm)* und Kammnägeln (50 mm Länge)*, sowie speziellen Holzschrauben (180 mm)*.

Alle Balken wurden mit Holzschutzgrund B behandelt und nach der Montage anschließend mit einer weißen Dauerschutzlasur von Alpina* drei Mal gestrichen.

Der Dachstuhl für das Gartenhaus

Als Dachsparren habe ich ebenfalls Konstruktionsvollholz in der Dimension 8cm x 12 cm. verwendet. Insgesamt wurden Sparren benötigt. Der Abstand zwischen den Sparren beträgt ca. 53,5 cm Alle Sparren wurde auf eine Länge von 275 cm geschnitten und mit Aussparungen zum Auflegen auf die First- und Fußpfette versehen.

Auf die Dachsparren wurde dann noch eine Lattung aufgebracht. Die Latten haben eine Stärke von 60 mm x 40 mm und eine Länge von 5 m. Mit feuerverzinkten Drahtstiften (3.4 mm x 90 mm)* wurden die Latten montiert.

Auch hier wurden alle Balken und Latten mit Holzschutzgrund B behandelt und der weißen Dauerschutzlasur drei Mal gestrichen. Dies Mal aber am Boden, sonst wäre es zu anstrengend auf aufwendig gewesen.

Eine Tür für das Gartenhaus

Zwischendurch haben wir auch noch die Kunststofftür (Nebeneingangstür*) geholt und eingebaut. Dazu haben wir noch weitere Balken eingezogen damit alles verschraubt werden konnte. Auch die Balken für die Fenster haben wir eingezogen und mal provisorisch die Fenster positioniert.

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Pool – Reinigen und Warten

Unseren Pool zum Aufstellen haben wir nun im vierten Jahr. Er wird immer zu Beginn der Saison aufgestellt und bleibt dann den ganz Sommer stehen. Den Vorteil bei unserem Pool mit Stahlrohrrahmen und Plane ist natürlich, dass er gegenüber einem fest installierten Pool nur temporär Platz auf der Terrasse benötigt. Außerhalb der Badesaison kann der Platz so anderweitig genutzt werden. Der Aufbau des Pools ist übrigens in weniger als 30 Minuten erledigt. der Rückbau dauert auch nicht länger.

Die Poolpflege

Wer sich mit dem Gedanken trägt einen Pool anzuschaffen, egal ob zum Aufstellen oder einen fest installierten, kommt nicht im die Poolpflege herum. Das kühle Nass benötigt regelmäßige Aufmerksamkeit. Viele Faktoren können die Wasserqualität beeinträchtigen. Algen, Schwebstoffe, Verschiebungen des pH-Werts, falscher Chlorgehalt, zu viel Kalk und so weiter. Stimmt die Wasserqualität nicht, hat dies auch Auswirkung auf die Badegäste (z.B. Hautreizungen). Die regelmäßige Kontrolle der Wasserqualität ist somit obligatorisch.

ph-Wert des Poolwasser

Der pH-Wert sagt aus, ob das Wasser im Pool basisch oder sauer ist. Der optimale Wert für das Poolwasser liegt zwischen pH 7,2 und 7,4. Niedrigere Werte bedeuten, dass das Wasser sauer ist, höhere, dass es sich um eine basische Umgebung handelt.

Chlorgehalt im Pool

Chlor dient als Desinfektionsmittel im Pool. Es ist verhältnismäßig günstig, in der Handhabung einfach und äußerst zuverlässig. Der durchschnittliche Gehalt an „freiem“ Chlor liegt bei privaten Schwimmbecken zwischen 0,5 und 1,0 mg pro Liter, bei höheren Temperaturen bzw. bei hohem Badebetrieb kann man das Gehalt auf 0,7 bis 1,2 anheben.

Wasserqualität messen

Gemessen wird mit Testgerät, -streifen oder -röhrchen, über deren Verfärbung man den Wert auf einer Tabelle auslesen kann. Wir nutzen Teststreifen zur Wasseranalyse.

Unsere Ausstattung zur Poolpflege

Zur Filterung des Poolwasser haben wir an unserem Pool einen Kartuschenfilterpumpe angeschlossen. Über einen Skimmer wird das Wasser angesaugt, durch den Filter geleitet und fließt dann wieder in den Pool zurück. Die Leistung der Pumpe ist mit 1.7m³ Wasser pro Stunden angegeben. Über eine Zeitschaltuhr haben wir die Pumpe bei uns 3x am Tag laufen. Damit fahren wir recht gut. Wir tauschen den Filter alle 2-5 Tage, je nach Grad der Verschmutzung. Mit tauschen meine ich aber nicht das Entsorgen des Filters und ersetzten durch einen Neuen, sondern ich wechsele die Filter. Benutze Kartuschenfilter spüle ich mit Wasser gut aus und lasse die trocknen. Dann kann man sie durchaus einige Male verwenden bevor man einen Ersetzt.

Um von der Wasseroberfläche Mücken, Blätter und so weiter zu entfernen, nutzen wir einen Kescher mit Teleskopstange. Um Ablagerungen vom Poolboden aufzunehmen verwenden wir einen an der Teleskopstange angebrachten Bodensauger.

Zur Chlorung nutzen wir schnelllösliche Chlortabs mit 20mg. Wir haben noch nie mehr als eine Tablette verwendet. Für die Senkung des ph-Werts nutzen wir Granulat, welches in einem Eimer mit Wasser zu vor aufgelöst wird. Zur Bekämpfung von Algen (kommt sehr selten vor) nehmen wir flüssiges Algizid.

Kartuschenfilteranlage oder Sandfilteranlage

Die Empfehlung für unseren Pool zum Aufstellen ist eine Kartuschenfilteranlage zur Wasserfilterung. Im Prinzip sind wir die vergangenen Jahre damit auch gut gefahren. Die Kosten für die Filter halten sich bei mehrmaliger Nutzung in Grenzen (6er Pack ca. 20 Euro). Unser Nachbar hat sich für seinen Pool (etwas Größer) jetzt eine Sandfilteranlage zum Reinigen des Pools zugelegt und ist davon sehr überzeugt. Die Sandfilterpumpe ist leiser als die Kartuschenfilterpumpe und auch das Reinigen geht wohl auch sehr einfach von der Hand. Wie oft man allerdings den Sand in der Anlage tauschen muss bleibt dann noch abzuwarten. Aber ich denke ich werde mich mal ein wenig mehr mit Sandfilteranlagen beschäftigen. Ggf. schaffen wir uns auch eine an, wenn die jetzige Pumpe mal den Geist aufgeben sollte oder mich das permanete Filter-Reinigen nervt.

Ein Pool zum Aufstellen oder ein richtiger Pool

Natürlich haben wir uns auch schon überlegt ob wir einen Pool fest im Garten installieren sollen. Einen zum etwas in den Boden einlassen oder direkt ein Fertigpool. Eine tolle Auswahl an Fertigpools habe ich bei Pool Systems gefunden. Ab ca. 8.000 Euro bekommt man dort bereits einen Fertigpool.

Heute hat unser Pool einfach nur den Zweck der Abkühlung im Sommer. Das klappt damit auch wunderbar. Die Kosten für Wasser, Strom und Poolwartung halten sich auch in Grenzen. Bei einem Fertigpool werden die Unterhaltskosten deutlich steigen. Zumal man ihn das ganze Jahr über betreiben muss und er auch andere Dimensionen hat. Auch wenn es schön wäre und es ein Hauch von Urlaub hat, sehen wir leider keinen Platz für einen Fertigpool bei uns im Garten. Er müsste ja mindestens so groß sein, dass man drei, vier Züge schwimmen kann, ansonsten macht das wohl keinen Sinn. Wenn wir einen solchen Pool bauen wollten, müsste die komplette Grünfläche hinter der Terrasse dafür weichen. Daher bleiben wir wohl vorerst bei unserem Pool zu Aufstellen.

Gartenhaus selbst bauen – Teil 1

Unser Gartenhaus Projekt ist gestartet. In Teil 1 geht es um das Fundament und den Unterbau für das Gartenhaus. Ich habe mich dafür entschieden das Gartenhaus auf einem Holzrahmen aufzubauen. Dieser Holzrahmen wird mit Pfostenträgern / Stützenschuhe auf Punkfundamente einbetoniert.

Holzträgerrahmen vormontieren

Um die Fläche für das Gartenhaus optimal auszunutzen, komme ich auf die Grundmaße von 453 cm auf 241 cm. Entsprechend habe ich mir im Baumarkt um die Ecke Kanthölzer* (98mmx98mm) besorgt. Das längste Holz am Stück war 3m. Entsprechend musste ich bei einer Seitenlänge von 453cm zwei Hölzer miteinander durch eine Überplattung verbinden. Nach etwas Sägen, Ausstemmen sowie Bohren konnten alle Teile zusammengefügt werden. Für die Montage habe ich 10x120er Schlossschrauben* verwendet. Im Nachgang muss ich sagen, dass ich mir wohl besser gleich längere Hölzer im Fachhandel besorgt hätte, denn so optimal war das Verbinden nicht. Jeweils auf der langen Seite ist es recht instabil. Die Eckverbindungen hingegen waren wunderbar. Gut, es ist jetzt so und daher musste improvisiert werden. So habe ich dann entschieden an der Stelle der Überplattung direkt links und rechts davon zwei Stüzenschuhe anzubringen. Damit ist das dann absolut stabil nach dem Einbetonieren. Das Holz haben wir mit Holzschutz-Grund B von Primaster* angestrichen zum Schutz vor Pilz- und Bläuebefall.

Stüzenschuhe am Holzrahmen anbringen

Um später die Wandverkleidung für das Gartenhaus bündig montieren zu können, habe ich am Holzrahmen mit einem Stechbeitel* etwas Holz entfernt um die Stützenschuhe* passgenau zu montieren. Es war auf jeden Fall eine Herausforderung die Stützenschuhe zu besorgen, denn in den Baumärkten war die von mir gewünschte Größe nicht in ausreichender Menge vorhanden oder gar nicht verfügbar. Um kein längeren Baustopp zu haben, musste ich so auf zwei unterschiedliche Größen ausweichen. Mit Holzschrauben* wurden die Stützenschuhe am Holz befestigt. In den Ecken des Rahmens habe ich dann noch stabile Winkel* angebracht.

Punktfundamente mit dem Erdbohrer bohren

Wer unseren Blog schon länger verfolgt weiß, dass unser Boder von der harten Sorte ist. Spaten und Schaufel kommt man da nicht weit. Daher habe ich mir einen Erdbohrer* gekauft um die Löcher für die Fundamente auszuheben. Mit dem Erdbohrer war es zwar auch anstengend, aber deutlich einfacher als von Hand und es spart viel Zeit. Ingesamt habe ich 8 Löcher mit einer Tiefe von je ca. 80cm gebohrt.

Einbetonieren des Holzrahmen

Den vormontierten Holzrahmen haben wir an vorgesehener Stelle ausgerichtet das es in Waage steht. Mit Hilfe eines Rührgeräts* haben wir dann den Beton in einem Mörtelkübel nach und nach angerührt und in die Fundamentlöcher eingefüllt. Mit einem Stück Eisen haben wir dabei den Beton immmer etwas durchstochen und gerührt damit sich alles gut verteilt. Ingesamt haben wir dreizehn 40kg Beton-Estrich Säcke verarbeitet. Denke das ist ausreichend Material für die Fundamente. Zwei Tage nach dem Betonieren haben die Montagekonstruktion entfernt. In etwa 25 Tagen wird dann der Beton vollständig ausgehärtet sein.

Im nächsten Teil der Gartenhaus-Reihe geht es dann um den Aufbau des Rahmens für das Gartenhaus.

Materialliste für diesen Bauabschnitt

  • Rahmenholz Sägerauh 3000x98x98 (7 Stück, 97 Euro)
  • Schlossschrauben 10×120 und Unterlegschreiben (je 6 Stück, 4 Euro)
  • Holzschrauben 100×40 (24 Stück, 3 Euro)
  • Holzschrauben 100×50 Box (9 Euro)
  • Beton-Estrich 40kg (13 Säcke, 47 Euro)
  • Stüzenschuh 91x60x100 (5 Stück, 21 Euro)
  • Stützenschuh 81x60x100 (2 Stück, 5 Euro)
  • Winkelverbinder 70x70x55 (4 Stück, 6 Euro)
  • Ankernägel 4,0×50 Box (7 Euro)
  • Lochplatte 100×240 (2 Euro)
  • Holzschutzgrund B Primaster 2,5l (31 Euro)

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Planung des DIY Gartenhaus

Da wir kein Gartenhaus oder Gerätehaus von der Stange für unsere vorgesehene Position im Garten finden, bleibt nur die eigene Planung um Umsetzung für das Projekt. Ein enormen Vorteil hat das Do-it-yourself Gartenhaus, denn es kann optimal für die zur Verfügung stehende Grundfläche geplant werden.

Um so ein Gartenhaus in Eigenleistung zu bauen, wird ein wenige handwerkliches Geschick erforderlich sein. Da ich schon immer gerne mit Holz gearbeitet habe und bereits in der Schule das „Werken“ viel Spaß gemacht hat, traue ich mir das hier also zu.

Wie soll das Gartenhaus aussehen?

Im ersten Schritt habe ich die Maße der Stellfläche ermittelt und mit dann mit Hilfe des Tools SweetHome 3D, welches wir auch schon für die Hausplanung verwendet haben, ein einfaches Modell gezeichnet. Der Grundriss ist rechteckig und die Maße 453cm auf 241 cm haben. So wäre die Fläche optimal ausgenutzt. Das Gartenhaus soll eine Tür (98cm x 200cm) sowie drei Fenster (mit je 80cm x 40 cm) bekommen. Als Dachform für das Gartenhaus werde ich ein Pultdach wählen. Die Dachneigung wird dabei etwa 16 Grad sein. Zunächst war im am überlegen, ob ich das Dach mit Bitumenbahnen abdichten werden. Nach einigen Überlegungen habe ich mich jetzt für ein Blechdach entschieden. So könnte das Gartenhaus (ohne Dach) aussehen:

Bestandsaufnahme Werkzeug

Um das Gartenhaus in Eigenleistung zu bauen, wird logischerweise auch Werkzeug für diverse Arbeiten benötigt. Da wir bereits einige Dinge während dem Hausbau in Eigenleistung umgesetzt haben, ist eine Grundausstattung an Werkzeug bereits vorhanden. Doch neben den Basics wie Hammer, Zollstock, Handsäge, Bohrmaschine etc. wird für die Holzbearbeitung weiteres Equipment benötigt. Eine Handkreissäge, eine Kappsäge und Stichsäge habe ich bereits, doch was mir noch fehlt ist ein Sortiment an Stechbeitel, ein Schwingschleifer sowie eine Universal-Säge. Dann sollte ich soweit erstmal alles für die Holzbearbeitung haben.

Die nächsten Schritte zum Gartenhaus

Das ehemalige Gemüsebeet ist bereits von den Pflanzen und den Dekoelementen geräumt. Nun kann es an den ersten Bauabschnitt gehen:

  • Überschüssige Erde abtragen. Etwa 15 – 20 cm unterhalb der Randsteinkannte
  • Fundamente planen
  • Holz und Stützenschuhe für das Grundfundament besorgen
  • Erdbohrungen für die Betonfundamente ausführen
  • Holzrahmen vormontieren
  • Holzrahmen mit Stützenschuhe einbetonieren

Die weitere Planung gehe ich dann an, sobald der erste Bauabschnitt fertig ist.