Die Dame des Hauses mag gerne Hortensien. Entsprechend haben wir einige Hortensien-Pflanzen im Garten platziert. Einige blühen früher andere später. Hier mal ein paar Bilder der Hortensien-Blüten bei uns im Garten.









Die Dame des Hauses mag gerne Hortensien. Entsprechend haben wir einige Hortensien-Pflanzen im Garten platziert. Einige blühen früher andere später. Hier mal ein paar Bilder der Hortensien-Blüten bei uns im Garten.









Da meine Frau Hortensien so sehr mag, musste nun ein eigenes Pflanzbeet dafür angelegt werden. In schweißtreibender Arbeit haben wir zunächst die Grasnarbe mit einer elektrischen Gartenfräse* und Schaufel entfernt.

Dann haben wir provisorisch die Pflanzen an die Stellen gestellt, wo sie später eingeplanzt werden sollen. An den Positionen haben wir dann mit einem motorisierten Erdbohrer* die Löcher ausgehoben. Mit Hand ist das bei unserem Boden nahezu unmöglich.


Anschließend haben wir das Beet mit Unkrautflies abgedeckt und Randsteine gesetzt. Für die Hortensien haben wir Erde selbst angemischt. Bestehend auch normaler Pflanzenerde, Torf und Sand. So bleibt der Boden immer gut Wasserdurchlässig und locker. Nachdem die Hortensien an ihrem Platz eingesetzt wurden, haben wir das Beet noch mit feinem Rindenmulch abgedeckt.



Jetzt hoffen wir das alles gut anwächst und den Winter übersteht. Dann sollte im nächsten Jahr der Blütenpracht nichts im Wege stehen.

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Man sollte meinen das Pflanzen nie genug Wasser haben können, doch dem ist nicht so. Es gibt Pflanzen welche immer feucht gehalten werden müssen, aber keine Staunässe vertragen und auch Pflanzen welche es eher trocken mögen.
Egal ob es Sommer oder Winter ist, es ist gar nicht so einfach den Feuchtigkeitsgehalt in der Erde der Pflanze zu ermitteln. Finger in den Boden stecken hilft nur bedingt, da es meist nur oberflächlich ist. Viel wichtiger ist es den Feuchtigkeitsgehalt in der nähe der Würzeln zu ermittelt.
In den Letzten Jahren warn wir durch unpassendes Gießen, also zu viel oder zu wenig Wasser den Pflanzen nicht immer was gutes getan. Letztes Jahr haben wir uns daher einen Boden Feuchtigkeitsmesser für Pflanzen* zugelegt und erste Erfahrungen damit gesammelt. In diesem Jahr nutzen wir den Feuchtigkeitsmesser ganz bewusst und aktiv vor jedem Gießen der Pflanzen. Somit wissen wir genau wie der Feuchtigkeitsgehalt der Pflanzerde ist. Das tolle dabei ist, dass Feuchtigkeitsmessgerät braucht keine Batterien, ist super leicht und einfach zu verwenden.
Einfach in die Erde stecken, in die Nähe der Wurzeln und direkt den Feuchtigskeitswert ablesen. Die Skala reicht von Trocken über Feucht bis Nass. So kann man für jeder Pflanze entscheiden ob man Gießt oder noch wartet.




Wir benutzen das Feuchtigkeitsmessgerät für alle unsere Zimmerpflanzen, Beet- und Topfpflanzen.
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So langsam juckt es wieder in den Fingern und man will mit der Gartenarbeit starten. Die ersten Sonnenstrahlen laden förmlich dazu ein. Doch noch ist es zu früh so Ende März. Was man aber machen kann, ist die Pflanzbeete vom ersten Unkraut zu befreien und frisches Rindenmulch auffüllen.
Am Gehweg zur Haustür haben wir zwei Pflanzbeete. Das Beet mit der Ilex Stechpalme, welches wir vor einem Jahr angelegt haben, war nun zuerst dran. Unkraut im Beet gezupft, was ja dank Bodenflies und Rindenmulch sehr einfach von der Hand geht. Anschließend haben wir nicht mehr das grobe Rindenmulch (0-40mm), sondern diesmal feineres Rindenmulch (0-20mm) verwendet. Das sieht einfach etwas schöner aus als die groben Hackschnitzel. Für das Beet wurden ca. 75 Liter benötigt.



Das Unkraut um das Pflanzbeet muss jetzt noch entfernt werden, das kommt demnächst an die Reihe. Danach wird der Bereich auch noch mal abgeflammt. Dann sollte alles wieder Top aussehen. Bis auf das Pflaster, wenn ich mir die Bilder so ansehe. Dieses bräuchte auch mal eine Reinigung.
Nun war es soweit, auch das linke Pflanzbeet unseres Eingangsbereichs wurde jetzt wieder bepflanzt. Nach dem wir im Herbst im rechten Beet weitere Liguster-Pflanzen gepflanzt haben, ist die Wahl für die linke Seite nun auf vier Ilex Pflanzen gefallen. Der botanische Name lautet „Ilex kanehirae“. In Deutschland eher bekannt als Stechpalme. Die Ilex-Heckenpflanze ist immergrün und winterhart. Sie wächst säulenförmig, was auch unser Wunsch für den Eingangsbereich war. Sollte sie im Laufe der Jahre breitere Ausmaße annehmen, ist es durch die gute Schnittverträglichkeit auch kein Problem die Pflanze wieder in Form zu bringen. Warten wir es ab.
Aus dem Pflanzbeet haben wir zunächst die alte Erde weitgehend entfernt und dies dann wieder mit frischer Pflanzerde aufgefüllt. Wir haben normale Pflanzerde und Rhododendron-Erde verwendet, insgesamt knapp 600 Liter. Zur Vorbeugung von Unkraut haben wir wieder Unkrautvlies ausgelegt. Die Ilex-Pflanzen haben wir dann mit entsprechend Abstand positioniert und eingesetzt. Zur Beet-Abdeckung haben wir Rindenmulch ausgebracht.





Wenn wir uns unseren Garten so betrachten, wird uns klar, dass wir es bisher primär dem Zufall überlassen haben wie die Pflanzen wachsen und gedeihen. Manche Pflanzen und Gewächse sind ohne Zutun super gewachsen, andere eher schlecht. Daher wollen wir nun mehr darauf achten. Da wir uns auch nicht alles merken können, wann man welche Arbeiten im Garten wann macht, bloggen wir einfach darüber. So können wir immer mal wieder nachsehen und ihr auch ;-)
Aktuell haben wir März und das ist ein guter Zeitpunkt um dem Lavendel im Garten zu schneiden. Man kann dies natürlich auch bereits im Spätherbst nach der Blüte machen, aber Fachleute empfehlen den Rückschnitt vor dem neuen Austrieb vorzunehmen. So kann der Lavendel im Frühling kräftig austreiben.

Lavendel darf nicht zu tief zurückgeschnitten werden. Das bedeutet niemals in das tiefe Gehölz (dunkleres graues Holz) schneiden. Dabei können die Pflanzen eingehen. Somit schneidet man nur etwas in das grüne Holz rein. Die alten Blütenstände schneidet man dabei gleich mit ab. Wichtig ist auch eine scharfe Pflanzenschere. Damit ist eigentlich bereits alles getan. Nun bin ich gespannt auf den Frühling.

Update Juni 2022: so sieht es aktuell aus

In den vergangenen Jahren haben wir dem Flieder im Garten keine besondere Beachtung in Form von Rückschnitt oder ähnlichem zukommen lassen. Genau genommen haben wir nicht geschnitten. In diesem Jahr, sicherlich für die Pflanzen ein wunderbarer Sommer, hatte der Flieder eine ernorme Blütenpracht. Es warenso viele Blüten, dass bei Regen und Sturm sogar mal ein Ast gebrochen ist. Somit war es diesmal an der Zeit dem Flieder mehr Aufmerksamkeit zu Schenken. Heute haben wir zunächst die verwelkten Blüten entfernt, denn nach der Blüte des Flieders kann man die verwelkten Blütenstände vorsichtig rausschneiden, um die Bildung neuer Triebe anzuregen.

Wie das geht, haben wir aus diesem Video:
Überall wo wir dran kamen, haben wir die alten Blüten abgeschnitten. Die noch nicht welken Blüten am Flieder haben wir stehen lassen. Im Herbst gehen wir dann an den Rückschnitt, denn der Flieder wird Innen doch schon recht kahl.

In unsem Garten haben wir schon mehrere Glanzmispel-Pflanzen gepflanzt. Die Glanzmispel gefällt uns sehr gut. Sie verträgt sonnige bis halbschattige Standorte. Es gibt verschiedene Varianten. Manche wachsen in buschform, andere mehr schmaler. Man kann die Glanzmispel* als Strauch oder Hecke einsetzten. Wir haben beides. Das Tolle an der Glanzmispel ist, dass sie immergrün, winterhart und schnittverträglich ist. Im Besonderen die Farbkombi von rot und grün.
An die Stelle wo die neu gekaufte Glanzmispel eingesetzt wird, waren zuvor drei Ilex-Pflanzen. Diese sind auf einen anderen Plaz umgezogen. Wie man auf dem Foto sieht, ist unser Boden echt von schlechter Qualität. An dieser Stelle sind sehr viel Kiesel und hellbraune Erde mit Sand. Daher habe ich mit einem Erdbohrer* erstmal großzügig alles ca. 80cm tief aufgelockert und anschließen einiges von der Erde entfernt.

Damit die Glanzmispel gut anwachsen kann, haben wir 140 Liter Pflanzerde in das ausgebobene Loch eingefüllt und die Pflanze dann eingesetzt.
Nach dem Einpflanzen haben wir dann noch ein Unkrautvlies ausgelegt und dann mit den vorhandenen weißen Kieselsteinen abgedeckt.
Die eingepflanzte Glanzmispel ist eine buschig aufrecht wachsende Sorte. Die genaue Bezeichnung lautet „Photinia x fraseri“, oder auch Purpur-Glanzmispel „Glanzkopf“. Eine Glanzmispel in dieser Größe kostet ca. 60 Euro. In etwa 4-5 Jahren wird man von den weißen Kieselsteinen fast nichts mehr sehen.
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Kaum sind die ersten Sonnentage da, geht es draußen im Garten auch schon wieder los. Die Nächte sind noch kalt und tagsüber scheint immer öfter und länger die Sonne, so zumindest derzeit bei uns in der Region. Bei den Sträuchern, Hecken und anderen Pflanzen regt sich auch schon so einiges, obwohl wir erst Mitte März haben.
Kurzum hat es uns an diesem Wochenende auch gepackt und wir haben uns das erste Mal für dieses Jahr in die Gartenarbeit gestürzt. Daniela hat ein paar Pflanzen für die Blumenkästen besorgt und ich habe die Rasenfllächen durch Mähen und Vertikutieren die erste Frühlingskur verpasst.
Die Gartensaison für dieses Jahr ist vorbei. Da es mich interessiert hat welche Menge an Wasser wir aus der Zisterne über den Sommer hinweg verbrauchen, habe ich an die Pumpe für das Zisternenwasser einen Gardena Wassermengenzähler angebracht.
Unsere Betonzisterne fasst eine Wassermenge von 10.000 Liter. Wir wässern den Garten ausschließlich über das Wasser aus der Zisterne. Wasser aus der Hauswasserleitung haben wir noch nie benötigt. In der Zisterne habe ich bereits vor zwei Jahren ein System zur Messung des Füllstands der Zisterne installiert, doch damit kann ich den Verbrauch nicht messen. Eine erste Überlegung war, ein Bastelprojekt mit einem Raspberry Pi und Ultraschallsensoren zu starten. Als ich aber im Baumarkt den Gardena Wassermengenzähler für unter 20 Euro gesehen habe, musste ich nicht lange überlegen was ich tun werde :-) .
Den Gardena Wassermengenzähler* steckt man einfach zwischen den Wasserhahn und Gartenschlauch. Er hat vier Zählprogramme:
Der Zähler für den Wasserverbrauch der Saison hat bei uns 21.701 Liter ermittelt. In den heißen Tagen im Sommer haben wir zum Gießen der Pflanzen und des Rasens bis zu 900 Liter pro Tag aus der Zisterne entnommen. Wir sind froh, dass wir dafür kein aufbereitestes Trinkwasser verschwenden mussten.
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