Wasserzapfstelle im Garten

Im Sommer ist es abends quasi ein Ritual, das Gießen der Pflanzen im Garten und rund um das Haus. Auch wenn unser Grundstück jetzt nicht so riesig ist, bedeutet es dennoch einiges an Arbeit alle Planzen zu gießen. In den letzten Jahren habe ich so Abend für Abend einige Gießkannen an Wasser über das gesamte Grundstück geschleppt. Auf diese ganze Lauferei hatte ich jetzt keine Lust mehr und mir überlegt wie ich es erreichen kann, nicht mehr so weite Strecken mit den 10 Liter Gießkannen laufen zu müssen.

Nachträglich den Boden wieder zu öffen und Wasserleitungen zu legen kam nicht in Frage. Daher ist mir der Gedanke gekommen, ich könnte ja einfach einen langen Gartenschlauch entlang des Grünbereichs und der Hecke verlegen und so eine weitere Wasserzapfstelle am anderen Ende des Garten zu installieren. Klar werden jetzt einige sagen das dies nicht Frostsicher ist und das stimmt auch. Doch darin sehe ich kein Problem. Wenn ich vor dem Winter das Wasser aus dem Schlauch mit Druckluft entferne, passiert nichts. Der Schlauch wird zudem auch einige Jahre das so aushalten und dicht bleiben.

Platz für die Wasserzapfstelle im Garten

Gedanklich habe ich den Garten in drei Segmente unterteilt. Das wäre die Fläche an der Terrasse (1), die Fläche seitlich am Haus (2) und die Fläche vor dem Haus (3). Der optimale Platz für die neue Wasserzapfstelle wäre wohl am Übergang von seitlichen Fläche zur vorderen Fläche. So kann ich auch jederzeit noch eine Rasenspränger für diese beiden Abschnitte einfach anschließen.

Material für die DIY Wasserzapfstelle im Garten

Meine erste Idee war, in Holzpfahl ein Loch zu bohren und dort einen Wasserhahn anzubringen. Den Pfahl hätte ich dann mit einer Einschlagbodenhülse in den Boden geschlagen. Mein Frau meinte dann aber das wir ja noch ein Palisaden-Element übrig haben und wir dies als Basis für die die Wasserzapfstelle nehmen sollten. Wenn die Frau spricht … ;-)

Die Materialliste sieht wie folgt aus (bekommt man alles im Baumarkt seines Vertrauens):

Zusammenbau der Wasserzapfstelle

Für das Loch in der Palisade benötigt man ein Steinbohrer mit der Stärke von 24mm. Dies ist optimal um den Rohrnippel durchstecken zu können. Unsere Palisade hat an der schmalen Seite einen Durchmesser von 120mm. Rohrnippel gibt es in verschiedenen Längen (80mm, 100mm, 120mm, 150mm oder länger.) Da es kein exakt passenden Rohrnippel gibt, habe ich mit dem 3D Drucker noch einen Abstandshalter gedruckt. An alle Verbindungsstücke wickelt man etwas Telfonband zur Abdichtung vor dem Zusammenstecken.

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Gartenhaus selbst bauen – Teil 1

Unser Gartenhaus Projekt ist gestartet. In Teil 1 geht es um das Fundament und den Unterbau für das Gartenhaus. Ich habe mich dafür entschieden das Gartenhaus auf einem Holzrahmen aufzubauen. Dieser Holzrahmen wird mit Pfostenträgern / Stützenschuhe auf Punkfundamente einbetoniert.

Holzträgerrahmen vormontieren

Um die Fläche für das Gartenhaus optimal auszunutzen, komme ich auf die Grundmaße von 453 cm auf 241 cm. Entsprechend habe ich mir im Baumarkt um die Ecke Kanthölzer* (98mmx98mm) besorgt. Das längste Holz am Stück war 3m. Entsprechend musste ich bei einer Seitenlänge von 453cm zwei Hölzer miteinander durch eine Überplattung verbinden. Nach etwas Sägen, Ausstemmen sowie Bohren konnten alle Teile zusammengefügt werden. Für die Montage habe ich 10x120er Schlossschrauben* verwendet. Im Nachgang muss ich sagen, dass ich mir wohl besser gleich längere Hölzer im Fachhandel besorgt hätte, denn so optimal war das Verbinden nicht. Jeweils auf der langen Seite ist es recht instabil. Die Eckverbindungen hingegen waren wunderbar. Gut, es ist jetzt so und daher musste improvisiert werden. So habe ich dann entschieden an der Stelle der Überplattung direkt links und rechts davon zwei Stüzenschuhe anzubringen. Damit ist das dann absolut stabil nach dem Einbetonieren. Das Holz haben wir mit Holzschutz-Grund B von Primaster* angestrichen zum Schutz vor Pilz- und Bläuebefall.

Stüzenschuhe am Holzrahmen anbringen

Um später die Wandverkleidung für das Gartenhaus bündig montieren zu können, habe ich am Holzrahmen mit einem Stechbeitel* etwas Holz entfernt um die Stützenschuhe* passgenau zu montieren. Es war auf jeden Fall eine Herausforderung die Stützenschuhe zu besorgen, denn in den Baumärkten war die von mir gewünschte Größe nicht in ausreichender Menge vorhanden oder gar nicht verfügbar. Um kein längeren Baustopp zu haben, musste ich so auf zwei unterschiedliche Größen ausweichen. Mit Holzschrauben* wurden die Stützenschuhe am Holz befestigt. In den Ecken des Rahmens habe ich dann noch stabile Winkel* angebracht.

Punktfundamente mit dem Erdbohrer bohren

Wer unseren Blog schon länger verfolgt weiß, dass unser Boder von der harten Sorte ist. Spaten und Schaufel kommt man da nicht weit. Daher habe ich mir einen Erdbohrer* gekauft um die Löcher für die Fundamente auszuheben. Mit dem Erdbohrer war es zwar auch anstengend, aber deutlich einfacher als von Hand und es spart viel Zeit. Ingesamt habe ich 8 Löcher mit einer Tiefe von je ca. 80cm gebohrt.

Einbetonieren des Holzrahmen

Den vormontierten Holzrahmen haben wir an vorgesehener Stelle ausgerichtet das es in Waage steht. Mit Hilfe eines Rührgeräts* haben wir dann den Beton in einem Mörtelkübel nach und nach angerührt und in die Fundamentlöcher eingefüllt. Mit einem Stück Eisen haben wir dabei den Beton immmer etwas durchstochen und gerührt damit sich alles gut verteilt. Ingesamt haben wir dreizehn 40kg Beton-Estrich Säcke verarbeitet. Denke das ist ausreichend Material für die Fundamente. Zwei Tage nach dem Betonieren haben die Montagekonstruktion entfernt. In etwa 25 Tagen wird dann der Beton vollständig ausgehärtet sein.

Im nächsten Teil der Gartenhaus-Reihe geht es dann um den Aufbau des Rahmens für das Gartenhaus.

Materialliste für diesen Bauabschnitt

  • Rahmenholz Sägerauh 3000x98x98 (7 Stück, 97 Euro)
  • Schlossschrauben 10×120 und Unterlegschreiben (je 6 Stück, 4 Euro)
  • Holzschrauben 100×40 (24 Stück, 3 Euro)
  • Holzschrauben 100×50 Box (9 Euro)
  • Beton-Estrich 40kg (13 Säcke, 47 Euro)
  • Stüzenschuh 91x60x100 (5 Stück, 21 Euro)
  • Stützenschuh 81x60x100 (2 Stück, 5 Euro)
  • Winkelverbinder 70x70x55 (4 Stück, 6 Euro)
  • Ankernägel 4,0×50 Box (7 Euro)
  • Lochplatte 100×240 (2 Euro)
  • Holzschutzgrund B Primaster 2,5l (31 Euro)

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Outdoor WLAN Funksteckdose fürs Smart Home

Da sich nun unser im Garten installierter Stromverteiler in Steinoptik mit 433MHz Funktechnik verabschiedet hat, war ich nun auf der Suche nach einer neuen Lösung um im Garten diverse Geräte per Funk schalten zu können. Dazu gehört die Teichfilterpumpe, die Pumpe für den Pool und die LED-Kugeln.

Im Innenbereich setzten wir bereits einige Smart Home Funksteckdosen bzw. Zwischenstecker ein. Der Vorteil von diesen Steckdosen ist, dass sich diese in der Regel nahtlos in die bestehende Infrastruktur eingliedern lassen und neben der klassischen Funktion des Ein- und Auschalten über eine Zeitplanung, ITTT, etc. flexibel steuern lassen. Daher habe ich ebenfalls nach einer Lösung gesucht, welche sich in unsere Smart Home Umgebung einbinden lässt.

Nach einigen Stunden Recherche bin ich nun auf die Brennenstuhl Connect WLAN Steckdose WA 3000 XS02 für den Außenbereich* gestoßen. Kurzum habe ich mir drei dieser Steckdosen gekauft.

WLAN Steckdose WA 3000 XS02 von Brennenstuhl

Die WA 3000 XS02 WLAN Steckdose kommt gut verpackt daher. Die haptik ist auch prima. Lediglich die Verarbeitung des Klappdeckels, besser gesagt des Federmechanismus, könnte etwas besser sein. Da habe ich den Eindruck das dieser nicht für die dauerhafte Nutzung ausgelegt ist. Aber gut, in der Regel steckt man die Funksteckdose ein und schließt einen Verbraucher ein und fertig. Man geht ja nicht davon aus, dass der Stecker alle zwei Tage einen anderen Verwendungsort hat.

Brennenstuhl Connect WLAN Einrichtung

Mit der brennenstuhl Connect App konfiguriert und steuert man die WLAN Steckdose per Android oder Apple Smartphone. Die WA 3000 XS02 WLAN Steckdose arbeitet im 2.4GHz WLAN Netz. Wer also einen Router mit 5.8GHz und 2.4GHz WLAN hat, schaltet das 5.8GHz WLAN während der Einrichtung aus, dann gibt es auch keine Verbindungsprobleme. Nach der EInrichtung kann man das 5.8GHz WLAN wieder dazu nehmen.

Um die Steckdose anzulernen oder einzurichten muss man diese 3x hintereinader aus und einstecken. Das ist aber gar nicht so einfach wie es sich anhört. Denke hier kommt es auf das Timing an. Bei mir hat es nicht gut geplappt. Daher habe ich ich die brennenstuhl WLAN Steckdose in eine Steckdose mit Schalter gesteckt und die Aktion mit dem Schalter ausgeführt. Damit hat es auf Anhieb geklappt.

Die Installation per App ist unspektakulär und selbsterklärend. Binnen einer Minute ist die Steckdose in der App vorhanden und kann eingerichtet werden. Mittels App kann man die Steckdose dann AN/AUS Schalten, einen Counter starten oder mehrere Zeitpläne hinterlegen. Für die Pool Pumpe habe ich gleich mal zwei Zeitpläne für den Pumpenbetrieb hinterlegt. Klappt hervorragend.

Planung des DIY Gartenhaus

Da wir kein Gartenhaus oder Gerätehaus von der Stange für unsere vorgesehene Position im Garten finden, bleibt nur die eigene Planung um Umsetzung für das Projekt. Ein enormen Vorteil hat das Do-it-yourself Gartenhaus, denn es kann optimal für die zur Verfügung stehende Grundfläche geplant werden.

Um so ein Gartenhaus in Eigenleistung zu bauen, wird ein wenige handwerkliches Geschick erforderlich sein. Da ich schon immer gerne mit Holz gearbeitet habe und bereits in der Schule das „Werken“ viel Spaß gemacht hat, traue ich mir das hier also zu.

Wie soll das Gartenhaus aussehen?

Im ersten Schritt habe ich die Maße der Stellfläche ermittelt und mit dann mit Hilfe des Tools SweetHome 3D, welches wir auch schon für die Hausplanung verwendet haben, ein einfaches Modell gezeichnet. Der Grundriss ist rechteckig und die Maße 453cm auf 241 cm haben. So wäre die Fläche optimal ausgenutzt. Das Gartenhaus soll eine Tür (98cm x 200cm) sowie drei Fenster (mit je 80cm x 40 cm) bekommen. Als Dachform für das Gartenhaus werde ich ein Pultdach wählen. Die Dachneigung wird dabei etwa 16 Grad sein. Zunächst war im am überlegen, ob ich das Dach mit Bitumenbahnen abdichten werden. Nach einigen Überlegungen habe ich mich jetzt für ein Blechdach entschieden. So könnte das Gartenhaus (ohne Dach) aussehen:

Bestandsaufnahme Werkzeug

Um das Gartenhaus in Eigenleistung zu bauen, wird logischerweise auch Werkzeug für diverse Arbeiten benötigt. Da wir bereits einige Dinge während dem Hausbau in Eigenleistung umgesetzt haben, ist eine Grundausstattung an Werkzeug bereits vorhanden. Doch neben den Basics wie Hammer, Zollstock, Handsäge, Bohrmaschine etc. wird für die Holzbearbeitung weiteres Equipment benötigt. Eine Handkreissäge, eine Kappsäge und Stichsäge habe ich bereits, doch was mir noch fehlt ist ein Sortiment an Stechbeitel, ein Schwingschleifer sowie eine Universal-Säge. Dann sollte ich soweit erstmal alles für die Holzbearbeitung haben.

Die nächsten Schritte zum Gartenhaus

Das ehemalige Gemüsebeet ist bereits von den Pflanzen und den Dekoelementen geräumt. Nun kann es an den ersten Bauabschnitt gehen:

  • Überschüssige Erde abtragen. Etwa 15 – 20 cm unterhalb der Randsteinkannte
  • Fundamente planen
  • Holz und Stützenschuhe für das Grundfundament besorgen
  • Erdbohrungen für die Betonfundamente ausführen
  • Holzrahmen vormontieren
  • Holzrahmen mit Stützenschuhe einbetonieren

Die weitere Planung gehe ich dann an, sobald der erste Bauabschnitt fertig ist.

Gehweg im Garten betoniert

Nein keine Sorge, wir haben nicht den gesamten Gehweg im Garten betoniert, sondern nur die Basaltsteine in Beton gesetzt.

Vor fast genau 5 Jahren haben wir einen Gehweg im Garten angelegt. Im Laufe der Zeit hat sich nun doch das Gras durch die Fugen zwischen den Basaltsteinen durchgearbeitet und überwuchert nun teilweise die Basaltsteine. Optisch sieht das nicht mehr so toll aus. Daher haben wir und entschlossen den Gehweg zu überarbeiten.

Die Basaltsteine haben wir herausgenommen und das Gras zwischen den Fugen entfernt. Als Beton haben wir den günstigen Beton-Estrich aus dem Globus-Baumarkt für 3,69 Euro pro 40kg Sack verwendet. Insgesamt haben wir 5 Säcke verarbeitet. Unglaublich was da doch an Beton benötigt wird. Die Basaltsteine sind nun auch etwa 5cm Höher als früher und bilden nun einen besseren Abschluss zum Rasen. Warten wir nun die nächsten Jahre ab, ob der Beton nun hilft das weniger oder sogar kein Gras mehr über die Gehwegeinfassung wächst.

Umbau im Garten – Umgestaltung

Da wir ungern etwas wegschmeißen, gilt es für die Pflanzen, Rundpalisaden und die anderen Gegenstände aus der nun ehemaligen Nutzgartenenfläche einen neuen Platz zu finden. Die Sachen müssen zuerst umziehen, bevor wir mit dem Projekt Gartenhaus starten können.

1 = Liguster-Hecke, 2 = Buchsbäume, 3= Rundpalisaden, 4 = Holzkonstrukt

Die etwa zwei Meter Liguster-Hecke haben wir unseren Nachbarn vermacht. Mit den Rundpalisaden haben wir unseren Platz mit den drei großen LED Kugeln sozusagen angehoben. Dies hat zudem den Vorteil, dass wir ein Teil der Erde aus dem Nutzgarten dort wieder unterbringen konnten. Die Palisaden haben wir diesmal in Beton gesetzt, da sie nun auch etwas Belastung aushalten müssen.

Das Holzkonstrukt mit dem Vogelhaus ist bei uns neben den Teich umgezogen. Dort werden dann Hängeampeln und Blumenkästen aufgehangen.

Ein Teil Buchsbäumchen ist in den Vorgarten umgezogen und soll später mal zu einer großen Kugel werden. Den Rest der Buchsbäume haben wir als optische Abtrennung zwischen Vorgarten seitlicher Rasenfläche verwendet. Dabei kam uns (leider) auch schon wieder direkt die nächste Idee für ein weiteres Bauprojekt, nämlich eine Holzterreasse, aber dazu demnnächst in einem anderen Beitrag mehr.

Wir brauchen ein Gartenhaus

Der Platz in der Garage geht zu Neige. Wir brauchen mehr Raum für die Gartengeräte, Fahrräder und sonstige Dinge welche sich mittlerweile alle in der Garage ansammeln. Gelegentlich habe ich den Eindruck ich wäre im Lager der Ludolfs wo es nur ein schmalen Weg gibt um von A nach B zu kommen. Das muss sich nun ändern.

In den letzten Jahren haben wir ja schon öfters Gedanken gemacht ob wir ein Gartenhaus anschaffen sollen, doch bisher war ich nicht so dafür. Nun geht es aber nicht mehr anders. Stellt sich wieder die Frage nach dem Standort. Es bleibt nur die Fläche des Nutzgartens als Standort für das Gartenhaus zu nutzen. Mein Gemüse wird dann wohl in Hochbeete umziehen dürfen.

Nutzgartenfläche (November 2019) > Fläche für das Gartenhaus

Lohnt sich ein Gartenhäcksler für unseren Garten

Unser Gartenareal beträgt etwa 220m². Neben klassischem Rasen haben wir eine Ligusterhecke diverse Sträucher (mehrere Glanzmispel, zwei Kirschlorbeer, eine Blutpflaume, usw.). Die Ligusterhecke schneiden wir 2x im Jahr und die anderen Sträucher bei Bedarf. Da fällt schon etwas an Grünschnitt an.

Als ich vor wenigen Tagen im Toom Baumarkt war und vor einem Gartenhäcksler stand, habe ich mir überlegt, ob sich die Anschaffung für unseren Garten lohnt. Die Menge an Grünschnitt von der Hecke und den Sträuchern beträgt etwa 6 große Gartensäcke (á 280 Liter). Bisher habe ich das einfach an die 2km entferne Grünschnittsammelstelle gebracht.

Messerhäcksler oder Walzenhäcksler

Im Baumarkt und Fachhandel findet man zwei Arten von Gartenhäckslern. Es gibt Häcksler mit Messern und mit Walzen. Mit dem Messerhäcksler wird das Schnittgut mit scharfen Messern in ganz kleine Stücke zerschnitten. Dies Material eignet sich aufgrund der langsamen Zersetzung des Schnittguts vor allem für das Mulchen von Gartenbeeten. Allerdings sind Messerhäcksler sehr laut und bei trockenem oder hartem Holz können die Messer schnell stumpf werden.

Ein Walzenhäcksler ist deutlich leiser am Arbeiten als ein Messerhäcksler. Das Schnittgut wird bei diesem Häckslertyp von alleine eingezogen und durch die Walzen abgepresst. Das hat den Vorteil, dass man das Schnittgut wunderbar für den Kompost verwenden kann, da es durch diese Verarbeitung (Aufspaltung) deutlich schneller verrottet.

Vor- und Nachteile eines Gartenhäckslers mit Messern

  • in der Anschaffung günstig (+)
  • Schnittgut eignet sich für das Mulchen von Beeten (+)
  • geeignet für weiche Pflanzenteile (Hecke, Strauchschnitt, Gras, etc.) (+)
  • geringes Gewicht (+)
  • sehr laut (-)
  • hoher Arbeitsaufwand durch Einschieben (-)
  • kann leichter verstopfen (-)

Vor- und Nachteile eines Gartenhäckslers mit Walzen

  • relativ leise Arbeitslautstärke (+)
  • grobes Häckselgut ist für Kompost geeignet (+)
  • Selbstständiger Einzug des Schnittguts (+)
  • verarbeitet Hartholz und unbelaubte Äste (+)
  • teuer in der Anschaffung (-)
  • höherer Zeitaufwand durch langsameres Verarbeiten (-)
  • hohes Gewicht (-)

Welcher Häcksler passt zu uns?

Aufgrund der Art des anfallenden überwiegend weichen Schnittguts, scheint für uns ein Messerhäcksler die richtige Wahl zu sein. Zudem kann das gehäckselte Material wieder als Mulch für die Pflanzbeete verwendet werden und ich spare mir den Abtransport zur Grünschnittsammelstelle. Der Anschaffungspreis für einen Gartenhäcksler mit Messern startet bei Toom ab 99 Euro. Da die Saison nun vorbei ist, warte ich bis ein Häcksler im Angebot ist, dann lassen sich sicherlich noch ein paar Euro einsparen.

Wenn ihr Erfahrungen mit Messerhäcksler oder Walzenhäcksler habt, lasst es uns gerne wissen.

Wir bekommen neue Nachbarn

Es tritt ein, was wir uns vor ein paar Jahren hätten nicht vorstellen konnten. Unsere einstigen Nachbarn (Gartenseitig) haben ihr Haus und Grundstück verkauft. Das wäre nicht weiter schlimm, doch da ihr Grundstück sehr groß war, haben sie es geteilt. Nun wird im ehemaligen Garten der Nachbarn ein neues Einfamilienhaus gebaut.

Der Nachbarsgarten ist wie ein kleiner Park angelegt, was uns rein optisch super gefallen hat. Der Ausblick war immer prima und im Sommer war alles relativ blickdicht. Zudem war der Abstand von unserer Terreasse zur Terrasse der Nachbarn sehr groß. Jetzt werden demnächst die über Jahrzehnte gewachsenen und wundervollen Bäume gefällt, Bald steht dort ein Haus.

Gemüsegarten im Ausbau

Unseren kleinen Nutzgarten, besser gesagt eine separierte Fläche von etwa 15 Quadratmeter im Garten, bewirtschaften wir seit 2015. Bisher haben wir uns an Gurken, Zucchini, Tomaten, Karotten und diversen Kräutern versucht. Manche Ernten waren sehr ertragreich, andere wiederum nicht.

Die Gartensaison 2015

Im ersten Jahr haben wir Zucchini, Gurken, Kohlrabi, Paprika, Tomaten sowie ein paar Kräuter angepflanzt.

Unser kleiner Nutzgarten 2015

Für die Tomaten, welchen nicht gerne Nässe von Oben mögen, wurde ein kleiner Unterstand gebaut. Sehr wirksam was unser Konstrukt allerdings nicht, da es kaum die Fläche gut abgedeckt hat.

Von den Kräutern ist lediglich die Kresse gewachsen. Schnittlauch und das Basilikum haben sich nicht wirklich gezeigt. Von den sechs Kohlrabi Pflanzen haben wir fünf aus dem Garten ernten können. Paprika und Tomaten sind zwar gewachsen, aber der Ertrag war nicht der Rede wert. Die Gurken und Zucchini Ausbeute war in Ordnung.

Unser Nutzgarten in 2016

In der Nutzgarten Saison 2016 haben wir dann auf die Kräuter erstmal verzichtet und dafür mehr Zucchini, Gurken, Kohlrabi und Tomatenpflanzen angepflanzt.

Riesige Pflanzen sind gewachsen – Saison 2016

Die Zucchini haben sich als sehr einfach in der Handhabung herausgestellt und auch einen super Ertrag geliefert. Die Tomaten sind zwar toll gewachsen, aber die Ausbeute war wieder sehr gering.

Zucchini Ernte von einem Tag

Die Gartensaison 2017

Da wir mit Zucchini und Kohlrabi bisher am besten gefahren sind, haben wir in der Nutzgarten Saison 2017 uns primär auch darauf fokussiert. Mittlerweile hatten wir den Nutzgarten auch etwas umgestaltet. Die übrigen Pflanzen der Liguster-Hecke haben wir an der linken Seite des Gemüsebeets (zur Mauer hin) umgesetzt. Um doch wieder ein paar Kräuter anzupflanzen, haben wir die gerade Kräuterschnecke gebaut. Dort sind Tontöpfe mit Basilikum und Schnittlauch aufgehangen. Darunter ist eine Fläche mit Katzenminze entstanden.

Nutzgarten im Sommer 2017

Heißer Sommer 2018

Der Sommer 2018 war sehr heiß. Der komplette Rasen ist vertrocknet und verbrannt. Im Gemüsebeet hatten wir diesmal nur Zucchini angepflanzt, deren Ertrag wieder sehr ordentlich war.

Der Rasen im Hitze-Sommer 2018

Nutzgarten Saison 2019

Für die diesjährige Nutzgarten Saison 2019 haben wir das Gemüsebeet etwas neu Gestaltet. Im Herbst letzten Jahres haben wir mit kleinen Palisaden in geschwungener Formation einen Bereich im Beet abgestellt. Auf der rechten Seite sind Pflanzen, welche bisher in Kübeln waren und es ihnen dort nicht so gut ging, umgezogen. Auf der linken Seite ist ein kleines Areal für Erdbeerpflanzen entstanden. Unser Pfahl mit den Gartenkräutern haben wir auch erweitert. Es sind zwei weitere Pfosten und Querverstrebungen hinzugekommen. Daran sind diverse Hängeampeln und Blumenkästen angebracht.

Im Beet haben wir diesmal drei Zucchini Pflanzen, drei Sorten Karotten. Eichblatt-Salat und Erdbeeren. Durch das Vogelhaus mit Vogelfutterspender sind von den Vögeln auch ein paar Sonnenblumen „gepflanzt“ worden. Wir haben diese stehen lassen, da es schön aussieht.

10 Eichblatt-Salate haben wir gepflanzt. Drei davon sind eingegangen, und bis auf den letzten haben wir alle andere bereits geerntet. Die Zucchini kommen langsam und die Karotten werden in 2 Wochen auch Erntefertig sein.

Ausblick auf 2020

Im nächsten Jahr wollen wir Tomaten, Kohlrabi und Salat anpflanzen. Die Zucchini bekommen eine Pause verordnet, damit sich der Boden wieder erholen kann. Wenn man immer wieder das gleiche Gemüse an selber Stelle anpflanzt, kann das zu Befall mit Krankheiten führen.

Für die Tomaten müssen wir uns was einfallen lassen. Tomatenpflanzen mögen kein Regen, Hagel oder Sturm. Das bedeutet, dass wir eine Konstruktion bauen müssen, um die Tomatenpflanzen vor Regen zu schützen. Unser damaliges Bauwerk mit PVC Wellplatten war etwas zu knapp bemessen und daher kein wirklicher Schutz. Nun habe ich mir überlegt Polycarbonat Doppelstegplatten zu verwenden und eine Art dynamisches Gewächshaus damit zu realisieren. Eine gute Auswahl an Doppelstegplatten inkl. Verlege-Anleitung gibt es bei meinbaustoffversand.de.

Die angefangene Holzkonstruktion würde ich jetzt entsprechend nach links um weitere Pfosten erweitern und so ein Traggerüst für die Polycarbonat Doppelstegplatten herstellen. Somit entsteht ein Rahmen für ein Gewächshaus, welches wir dann nach Belieben mit einem Dach oder Seitenteilen versehen können. Soweit der Plan.

Wenn ihr schon mal so etwas umgesetzt habt, würde ich mich über Ideen, Anregungen und Tipps freuen.