Es gibt keinen Rasen mehr

Der warme Sommer in diesem Jahr hat seine Spuren hinterlassen. Einige Zierstäucher und Pflanzen haben es bei der Hitze trotz Wässerung nicht geschafft. Als der Wasservorrat in der 10.000 Liter Zisterne bei etwa 2.000 Liter war, haben wir das Wässern des Rasens eingestellt um das vebleibende Wasser für die Grünpflanzen zu nutzen.

Schon nach kurzer Zeit ohne Wässerung des Rasens wurden erste vertrocknete Stellen im Rasen sichtbar. Über den Sommer hinweg war der Rasen dann zu einer Steppe geworden. Es gab fast keine grüne Stelle mehr, sogar das Unkraut ist vertrocknet.

Vor drei Wochen habe ich die Rasenfläche vertikutiert, gedüngt und mit Wasser aus der Zisterne gut gewässert. Das Wässern haben ich alle paar Tage wiederholt. Nun erholt sich der Rasen wieder und bis auf wenige Bereiche steht er auch schon wieder schön grün im Saft.

Besuch im XXL Vogelhaus

Die Vögel haben das im April installierte XXL Vogelhaus gut angenommen. Wir haben festgestellt, dass die Vögel nicht alle Arten von Vogelfutter mögen. Vielleicht sind sie ja verwöhnt, aber wenn wir Sonnenblumenkerne in den Futterspeicher füllen haben wir richtig viel Traffic am und im Vogelhaus. Die Tiere sind recht scheu und man kann davon kein ein Foto schießen. Daher habe ich heute die GoPro vor dem Vogelhaus angebracht. Das Video ist nicht geschnitten und man bekommt einen Eindruck was da so los ist wenn das Futter aufgefüllt wurde.

Wer erkennt alle Vogelarten?

XXL Blumenkasten für die Terrasse – do it yourself

Auf jeder Ecke der Terrasse haben wir Pflanzschalen mit einem Mix an Blumen stehen. Doch irgendwie fehlt noch etwas zur Auflockerung. So ist jetzt die Idee entstanden einen Blumenkasten mit Holzverkleidung zu besorgen. So eine Art Hochbeet, aber für Stauden oder Blühpflanzen.

Nach etwas Stöbern im Web war schnell klar, dass baue ich selbst. Dabei kann ich den Pflanzkübel so gestalten wie ich es möchte und sogar noch Geld dabei sparen. Solche Hochbeete kosten gerne mal an die 200 Euro und mehr.

Nach ein paar Gedanken wie ich ein XXL Pflanzkübel bauen könnte, habe ich kurzum im Toom Baumarkt Terrassendielen und zwei Mörtelkasten besorgt. Dann ging es auch schon mit dem Sägen und Schrauben los.

Für dieses DIY Projekt habe ich folgende Materialien und Mengen verwendet:

  • 10 Stück Terrassendiele Douglasie mit Nut 2000 x 145 x 28 mm
  • 4 Stück Universaldiele Douglasie 19 x 95 2000 mm
  • 2 Stück Kantholz 38 x 58 x 2500 mm (vorhanden)
  • Holzlatten (Restbestand von einem alten Holzregal)
  • Jede Menge Holzschrauben (verschiedene Längen, vorhanden)
  • Holz Imprägniergrund (Holzschutz, vorhanden)
  • 2 Stück Mörtelkasten 60l

Die Kosten für die nicht vorhanden Materialien belaufen sich auf knapp 100 Euro.

Der Zusammenbau des XXL Blumenkasten

Den Rahmen des XXL Blumenkastens bilden die Terrassendielen. Um so wenig wie nötig zu Schneiden und Verschnitt zu haben, wurde für die lange Seite als Maß eine komplette Dielenlänge verwendet (2m). Hierfür werden 8 Terrassendielen benötigt. Für die kurze Seite des Blumenkastens wurde zwei Dielen in gleichgroße Stücke von je 50cm zugeschnitten.

Die Kanthölzer haben zwei Funktionen. Sie werden zur Montage und Stabilisierung des Rahmens benötigt und dienen zugleich auch als Fuß. Dadurch steht der Rahmen nicht direkt auf den Steinen und es kann eine Luftzirkulation stattfinden. Die Länge der Kanthölzer kann man daher ganz individuell festlegen. Ich habe mich für eine Fußlänge von 0,5 cm entschieden. Im Nachhinein würde ich diese eher auf 1 cm auslegen, da man die 0,5 kaum sieht.

Als Trägerkonstruktion für die Mörtelkasten habe ich mir eine Lattenkonstruktion wie bei einem Bett überlegt und umgesetzt. Dies hat den Vorteil man die Anzahl der Latten variieren und sogar auch durch Nutzung weiterer Latten die Höhe regulieren.

Die Universaldielen habe ich dann als Abdeckung zugeschnitten und mit einer Lattung zu einem Element zusammengefügt. Durch die Abdeckung sieht man die Mörtelkasten dann nicht mehr direkt.

 

Die Garten-Saison beginnt mit Arbeit -Teil 2

Es ist geschafft, die im April gestarteten „Umbau-Arbeiten“ im Garten sind alle erledigt. Alle Arbeiten haben etwa 3 Wochenenden in Anspruch genommen.

Was haben wir gemacht:

  • Eine Palisaden-Mauer von etwa 11 Meter Länge gesetzt
  • Im Vorgarten drei Pflanzbereiche mit Steinen abgegrenzt
  • Im Garten drei Pflanzbereiche mit Steinen abgegrenzt.

Wozu die ganze Arbeit?

Primär wegen der Pflegearbeit. Das Unkraut hat sich gerne im Hangbereich zum Nachbarn (dort wo jetzt die Palisaden-Mauer errichtet ist) war sehr schwierig sauber zu halten. Ebenso auch die Pflanzbereiche, dort konnte man mit dem Rasenmäher nur schwierig arbeiten.

So sieht das Ergebnis aus:

XXL Vogelhaus im Garten

XXL Futterhaus für VögelIm letzten Winter haben wir an unseren Pfahl im Gemüsebeet ein kleines Futterhäuschen für die Wildvögel aufgehangen. Das hat an sich ganz gut funktioniert, doch es war nur für kleine Vögel nutzbar. Auch das Futter musste man oft nachfüllen.

Jetzt haben wir ein neues größeres Vogelhaus angeschafft und ganz oben am Pfahl installiert. Hierzu habe ich eine kleine Plattform zugeschnitten und am Pfahl mit weiteren Holzstützen montiert. Das XXL Futterhaus kann man dadurch aufsetzen und mit vier Schrauben fixieren. Es ist somit „removable“ und wartungsfreundlich.

Die Maße des Vogelhauses sind nicht ohne. XXL passt da schon ganz gut. Das Dach hat einen Durchmesser von 64 cm und die komplette Höhe beträgt 46 cm. Über eine abnehmbare Öffnung im Dach kann man Futter nachfüllen. Der Trichter dient zugleich auch als Speicher.

Die Garten-Saison beginnt mit Arbeit -Teil 1

WIr haben und überlegt, im Garten einige Veränderungen umzusetzen. Den schrägen Hang zum Garten unserer Nachbarn werden wir mit Palisaden abfangen, auffüllen und mit Rindenmulch abdecken. Das Sauberhalten ist nämlich bisher durch das Gras und Unkraut immer eine riesen Aufgabe und kostet einfach sehr viel Zeit. Weiterhin werden wir einige Pflanzen im Garten, welche jetzt mehr oder weniger mitten im Rasen stehen, ebenfallls in ein Beet einfassen. So lässt sich dann auch besser und einfacher den Rasen mähen.

Das Ausheben des Grabens für die Palisaden geht derzeit recht gut. Der Boden ist noch nicht so hart und man kann mit dem Spaten gut arbeiten. Die Palisaden müssen auf knapp 11 Meter Länge gesetzt werden. Wir haben 60 cm und 80 cm Palisaden bestellt. Diese haben zusammen knapp ein gewicht von 2,3 Tonnen. Das wird wieder anstengend, aber für heute haben wir schon richtig viel geschafft.

Das fertige Ergebnis des Gartenumbaus findet ihr in Teil 2.

Wasserverbrauch im Garten – Saison 2017

Die Gartensaison für dieses Jahr ist vorbei. Da es mich interessiert hat welche Menge an Wasser wir aus der Zisterne über den Sommer hinweg verbrauchen, habe ich an die Pumpe für das Zisternenwasser einen Gardena Wassermengenzähler angebracht.

Unsere Betonzisterne fasst eine Wassermenge von 10.000 Liter. Wir wässern den Garten ausschließlich über das Wasser aus der Zisterne. Wasser aus der Hauswasserleitung haben wir noch nie benötigt. In der Zisterne habe ich bereits vor zwei Jahren ein System zur Messung des Füllstands der Zisterne installiert, doch damit kann ich den Verbrauch nicht messen. Eine erste Überlegung war, ein Bastelprojekt mit einem Raspberry Pi und Ultraschallsensoren zu starten. Als ich aber im Baumarkt den Gardena Wassermengenzähler für unter 20 Euro gesehen habe, musste ich nicht lange überlegen was ich tun werde 🙂 .

Den Gardena Wassermengenzähler steckt man einfach zwischen den Wasserhahn und Gartenschlauch. Er hat vier Zählprogramme:Wasserbedarf im Garten ermitteln

  • Wasserverbrauch pro Tag
  • Wasserverbrauch pro Saison
  • Wasserverbrauch pro Gießvorgang
  • aktueller Durchfluss pro Minute

Der Zähler für den Wasserverbrauch der Saison hat bei uns 21.701 Liter ermittelt. In den heißen Tagen im Sommer haben wir zum Gießen der Pflanzen und des Rasens bis zu 900 Liter pro Tag aus der Zisterne entnommen. Wir sind froh, dass wir dafür kein aufbereitestes Trinkwasser verschwenden mussten.

Ein Grizzly im Gemüsebeet

Nach der Gemüsesaison ist vor der Gemüsesaison. Heute haben wir die Pflanzen(reste) aus dem Gemüsebeet entfernt und mit einer Elektro-Gartenfräse alles umgefräst. Jetzt sieht es wieder ordentlich aus 🙂

Die gerade Kräuterschnecke – Gartenkräuter am Pfahl

Die klassische Kräuterschnecke im Garten kennt sicherlich jeder. Doch was ist wenn dafür kein Platz ist? Auf frische Kräuter aus dem Garten verzichten? Das muss nicht sein.

Wir haben in unserem Garten zwar einen eigenen Bereich zum Anpflanzen von Gemüse, doch zum einen ist dieser nicht so groß und man müsste sich doch immer Bücken um an die Gartenkräuter zu gelangen. Da hatte Daniela die Idee ein Pfahl zu bauen und dort die Gartenkräuter anzubringen. Zudem könnte sie dann auch ihre Hängeampeln endlich wieder aufhängen. Ich habe mir dann ein paar Gedanken gemacht, wie ich das umsetzten kann.

Im Baywa Baumarkt habe ich für die Konstruktion drei kesseldruckimprägnierte Kantholzpfosten (je 200x7x7cm), eine Einschlag-Bodenhülse, und zwei Schaukelhaken mit Holzgewinde besorgt. Holzschrauben für das Verbinden der Holzstücke hatte ich noch ausreichend daheim, eben so zwei Befestigungsschrauben für die Einschlag-Bodenhülse.

Als Werkzeuge für den Bau des Pfanz-Pfahls werden ein Zollstock, ein Bleistift, eine Bohrmaschine oder Akku-Schauber und eine Kapp- und Gehrungssäge für das exakte Zuschneiden des Holzes benötigt.

Die Holzkonstruktion war in etwa 20 Minuten gebaut und konnte dann im Pflanzbeet aufgestellt werden. Zur Auflockerung haben wir noch ein kleines Insektenhotel an den Pfahl montiert. Um den Pfahl herum kann man nun Pflanzschalen oder ähnliches anbringen und so eine gerade vertikale Kräuterschnecke erhalten. Noch ist der Pfahl mit den Gartenkräutern etwas kahl, doch das wird sich ändern wenn wir weitere Pflanzgefäße besorgt haben. Aber bis dahin nutzen wir schon mal frischen Basilikum und Schnittlauch aus dem eigenen Garten.

Ach, und eine Idee haben noch. Auf den Pfahl könnte man noch ein Futterhaus für Vögel platzieren, oder was denkt ihr?

Eine Folie für den Teich

Gut zwei Jahre ist unser Teich im Garten nun in Betrieb. In den letzten Wochen mussten wir recht häufig Wasser nachfüllen. Der Bottich ist nun doch etwas undicht geworden. Ursache sind wohl die Holzwürmer, welche das Holz im Laufe der Jahre durchlöchert und weich gemacht haben.

Kurzum haben wir im Baumarkt um die Ecke 16m² (4m auf 4m) Teichfolie gekauft. Die Stärke der Teichfolie beträgt 0,5mm. Für die Wassermenge und Tiefe des Bottichs ist das ausreichend.

Zunächst haben wir die Goldfische in einen kleinen Kübel evakuiert. Gleiches dann auch mit den Pflanzen. Mit einer Tauchpumpe wurde das Wasser binnen weniger Minuten aus dem Bottich gepumpt und im Garten vergossen. Anschließend haben wir den Bottich noch mal ausgespült und den Schlamm mit einem Nasssauger entfernt.

Die Teichfolie haben wir dann im Bottich ausgelegt und diesen dann langsam mit Wasser aus der Zisterne gefüllt. So konnten wir die Teichfolie während dem Befüllen noch etwas ausrichten. Als der Bottich etwa halb voll war, haben wir wieder die Fische und die Pflanzen in das Teichbecken gesetzt. Das Wasser indem die Fische und Teichpflanzen waren, wurde ebenfalls wieder in das Becken gefüllt. Eine Filterpumpe haben wir ebenfalls eingesetzt. In den nächsten Tagen werden wir die überstehende Folie noch zurecht schneiden.