XORO Sat2IP Server 8100 und TV Mosaic

In den letzten Wochen hatten wir immer wieder Ausfälle bei unserem Sat2IP System. Zum einen das programmierte Aufnahmen über das DVBLogic/Link System auf dem Synology NAS nicht aufgenommen wurden, bzw. nur ein Fehlerbild zu sehen war, und das der eingesetzte Sat2IP Router Telestar Digibit R1* manchmal keine Streams gesendet hat. Über ein Neustart des Telestar Digibit R1 konnte dies dann immer wieder behoben werden. Aber jeden Tag zu prüfen ob das System korrekt arbeitet ist auch nervig. Immerhin hat es über Jahre immer gut funktioniert. Doch was ist die Ursache?

Ein Update der Telestar Digibit R1 Firmware auf eine neuere Version hat nichts verbessert. Auch ein Update der DVBLogic/Link Software hat keine Veränderung gebracht. Vor einiger Zeit hat DVBLogic eine neue Software herausgebracht, TV MOSAIC, eine Weiterentwicklung der bisherigen Software. Auch diese habe ich auf dem NAS installiert und geschaut ob sich der Verhalten verändert. Das Ergebnis des zwei wöchigen Tests war ernüchternd. Noch immer die gleichen Probleme. Daher vermute ich nun das es am Telestar Digibit R1 Router* liegen könnte.

Suche nach einem neuen Sat2IP Server

Nach ein wenig Reche im Internet hatte ich ein paar Sat2IP Server in die engere Auswahl genommen. Zum einen den Triax TSS 400*, Schwaiger MS 41IP und den XORO Sat2IP Server 8100*. Entschieden habe ich mich für den XORO Sat2IP Server 8100*.

XORO Sat2IP Server 8100 im Detail

Der XORO Sat2IP Server 8100* hat vier Signaleingänge (F-Buchse). Es können vier Single, zwei Twin, ein Quad oder Quattro LNB angeschlossen werden. Natürlich ist es möglich nur ein Single LNB (an RF4) anzuschließen. Maximal können 8 Streams gleichzeitig wiedergegeben werden. Der LNB Frequenzbereich geht von 950 – 2150 MHz. Er verfügt über 1 GB RAM und 256 MB internen Speicher. Als Streaming Protokoll steht das Sat>IP Control Protocol v1.2, Multicast und Unicast zur Verfügung. Ein DLNA-Server ist leider nicht mit dabei. An das heimische Netzwerk wird der XORO Sat2IP Server* über einen RJ45 10/100/1000 Mbps Ethernet Anschluss angeschlossen. Ein Netzschalter ist nicht vorhanden.

Ersteinrichtung des XORO Sat2IP Server 8100

Einfacher geht es nicht. Die SAT Kabel und das Netzwerkkabel anschließen und Netzteil in die Steckdose stecken. Es dauert nur einen Moment und die grüne Kontrollleuchte auf der Vorderseite des XORO 8100 leuchtet. Über das Webfrontend des XORO Sat2IP Server 8100* könnte man noch Einstellungen vornehmen, was aber nicht erforderlich ist.

XORO Sat2IP Server 8100 und TV Mosaic

In den Einstellungen des TV Mosaic Servers wird der XORO Server direkt angezeigt / gefunden. Lediglich ein Sendersuchlauf ist 1x auszuführen. Dieser kann für die weiteren 7 Kanäle dann einfach übernommen werden.

Sat2IP Streams mit TV Mosaic

Der TV Mosaic Server, welcher auf unserem Synology DS214play NAS läuft, kann die Sat2IP Streams über die kostenlosen TV Mosaic Apps für iOS oder Android sowie einer Windows Applikation wiedergeben. Hierzu wird eine ordentliche und einfach zu bedienende Oberfläche angeboten. Zudem bietet der TV Mosaic Server auch DLNA an. Allerdings hat das Streamen per DLNA auf meinem Philips SmartTV nicht geklappt. Hier wurde leider immer nur angezeigt das es ein Problem mit dem Signal gibt.

TV Mosaic für Android

Auf unseren Android Smartphones und Tablets werden die Streams über die TV Mosic App einwandfrei abgespielt. Der Senderwechsel klappt auch gut und recht schnell. Die App findet den TV Mosaic Server automatisch im Netzwerk und man muss ihn nur auswählen, das wars.

TV Mosaic für FireTV Stick

Da unser SmartTV die DLNA Streams nicht verarbeiten konnte, habe ich geschaut ob ich was mit dem angeschlossenen FireTV Stick erreichen kann. Ich habe die TV Mosaic Live App gefunden. Nach etwas tieferem Nagivieren in den Einstellungen der App konnte ich den TV Mosaic Server im Netzwerk zuweisen. Nun kann ich auch auf dem SmartTV die Streams abrufen.

TV Mosaic für Windows

Auch für Windows gibt es eine Applikation. Diese stellt sogar einen eigenen TV Mosaic Server, kann aber auch auf den im Netzwerk laufenden Server umgestellt werden. Die Windows Applikation benötigt man übrigens auch um dem Server auf dem NAS zu konfigurieren. Das geht nämlich nicht mehr direkt auf dem NAS wie früher mit dem DVBLogic/Link Server

Aufnehmen mit TV Mosaic

Über das implementierte EPG lassen sich von allen Applikationen aus auch Aufnahmen programmieren. Serienaufnahmen sind ebenfalls möglich. Die Aufnahmen werden auf dem NAS gespeichert und können über die TV Mosaic App abgespielt werden. Das System merkt sich sogar wenn man mal eine Wiedergabe unterbrochen hat und fragt ob man an der letzten Stelle weiterspielen möchte.

Erstes Fazit nach einem Tag testen

Mehrere Geräte gleichzeitig in Benutzung, parallele Aufnahmen und Wiedergaben waren kein Problem. Keine Abstürze oder Aussetzer. Soweit zufrieden, auch wenn das mit dem DLNA nicht geklappt hat. Jetzt startet Regelbetrieb und ich werde in den nächsten Wochen genau beobachten ob nun die Probleme mit den Ausfällen weg sind.

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IPTV im Heimnetzwerk

Meine ersten Versuche das DBV-S Signal im lokalen Netzwerk zu streamen waren nicht sehr erfolgreich. Das im Netzwerk eingebundene Synology NAS DS214play arbeitete nicht zufriedenstellen mit den vom Hersteller empfohlenen Hardwarekomponenten für IPTV zusammen.

Nach etwas Recherche habe ich dann einen SAT-to-IP Router gekauft. Der TELESTAR DIGIBIT R1* ist ein digitaler SAT-to-IP Umsetzer für 4 Teilnehmer. Im Prinzip schließt man das SAT Kabel direkt an den DIGIBIT R1 an. Vier Eingänge stehen insgesamt zur Verfügung. Die SAT-Signale werden von dem Gerät in IP-Signale umgewandelt und stehen dann im lokalen Netzwerk zur Verfügung. Abrufen kann man die gewandelten SAT-Signale mit IPTV-fähigen Endgeräten wie IPTV-Reveiver, PCs, Notebooks, Tablets, Smartphones oder auch aktuelle FLAT-TVs.

Derzeit habe ich zwei SAT-Kabel an den TELESTAR DIGIBIT R1* angeschlossen. Somit kann ich zwei SAT-Signale gleichzeitig im lokalen Netzwerk streamen. Auf dem PC und zeitgleich auch auf dem Smartphone oder Tablet. Die Wiedergabe auf dem Smartphone erfolgt mit der Elgato Sat>IP App. Die App gibt es für iOS und Android. Auf dem iPad 1 läuft die Elgato Sat>IP App allerdings nicht. Ebenso wenig auf dem Samsung Galaxy Tab 3. Auf meinem Smartphone dem Samsung Galaxy S3 läuft die App. Sie bietet auch eine Programmübersicht (EPG). Für die Wiedergabe auf WLAN Geräten ist eine gute WLAN-Verbindung Voraussetzung, um ein ruckelfreies Filmvergnügen zu genießen.

Am PC nutze ich für die Wiedergabe des Streams den VLC Media Player. Allerdings hat man da keine Programmübersicht in der man Blättern kann. Um einen Sender abzuspielen, muss man die genaue Netzwerkadresse des Senders von TELESTAR DIGIBIT R1* als Netzwerkstream aufrufen. Hierzu gibt man die IP-Adresse gefolgt vom Programmpfad an. Bei mir liegt zum Beispiel der Sender Pro7 auf dem Kanal 9. Der Aufruf lautet dann: „http://192.168.18x.xx/mediadb/9“. Die Kanäle muss man einfach durchprobieren. Ich habe mir eine Senderliste als Excel-Datei erstellt und kann so schnell nachsehen. Auf dem PC läuft die Wiedergabe absolut ruckelfrei, auch bei FullHD Streams.

Soweit bin ich mit dem TELESTAR DIGIBIT R1* zufrieden. Der SAT-to-IP Router arbeitet prima. Für das Synology NAS DS2014play gibt es eine Erweiterungssoftware „DVB Logic/Link“. Diese SAT-2-IP Software ist derzeit allerdings noch nicht als SAT>IP Software zertifiziert. Ich habe diese DVB Logic/Link dem NAS installiert. Erste Tests laufen. Dazu in einem späteren Beitrag dann mehr.

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DVB Streaming via Synology NAS DS214play

Unser DS214play NAS im Heimnetzwerk unterstützt laut Hersteller Synology das DVB-T und DVB-S Recording und Streaming. Hierzu schließt man an eine USB Schnittstelle einen DVB Tuner an. Im Dezember letzten Jahres habe ich das NAS installiert und mir von Hauppauge den DVB-T Stick WinTV DUAL DVB-T TUNER (Model 1172) besorgt. Dieser ist laut Synology 100% Kompatibel.

Hauppauge DVB-T und DVB-S Empfänger

Die Erstinstallation des DBV-T Sticks war unkompliziert. Einstecken, Videostation auf dem NAS starten und den Sendersuchlauf starten. 8 Sender wurden gefunden. Der Livestream wird über den VLC Mediaplayer am PC ausgegeben. Ich habe dann zum Test eine Aufnahme programmiert und abgewartet. Die Aufnahme hat funktioniert und ich habe dann eine Serienaufnahme für die nächsten Tage angelegt.

Als ich ein paar Tage später mir die Aufnahmen ansehen wollte, waren diese nicht da. Das NAS hat auch den Hauppauge DVB-T Stick nicht mehr angezeigt. Ein Sendersuchlauf war ebenfalls erfolglos. Ein Neustart des NAS hat abhilfe geschaffen. Der Stick wurde wieder erkannt.

Weitere Tage später melde ich mich erneut am NAS an und der Hauppauge Stick wurde wieder nicht angezeigt. Ein Neustart hat diesmal nicht geholfen. Kurzum hatte ich den Hauppauge WinTV Stick am Notebook installiert, um zu prüfen ob er in Ordnung ist. Auf dem Notebook lief der Stick einwandfrei. Es wurde sogar mehr Sender gefunden.

Das erneute Anschließen an das NAS hat auch kein Erfolg gebracht. Der Stick wurde nicht mehr erkannt. Einige Tage später gab es ein Firmware für das Synology NAS. Nach dem Update und dem Reboot wurde der Hauppauge DVB-T Stick wieder erkannt. Ich konnte wieder Aufnahmen machen. Allerdings nur etwa 2 Tage. Der Stick war wieder nicht verfügbar. So ging das jetzt eine ganze Weile immer wieder Reboot etc. Manchmal hat es geklappt, manchmal nicht.

Vor zwei Wochen habe an meiner SAT-Anlage das Twin-LNB durch ein Quad-LNB ausgetauscht und mit den DVB-S Empfänger Hauppauge WinTV Nova-HD-USB 2.0 TV-Karte DVB-S/DVB-S2* (Model 1406) besorgt. Ebenfalls eine Empfehlung von Synology.

Am Notebook läuft der DVB-S Empfänger einwandfrei. Am DS214play NAS wird der Empfänger nicht erkannt. Ich bin enttäuscht. Das hatte ich mir besser vorgestellt.

Zusammenfassend kann ich festhalten, dass das Synology DS2014play NAS* mit den empfohlenen DVB-Komponenten nicht zufriedenstellend zusammenarbeitet. Permanent Ausfälle oder die Hardware wird nicht erkannt. Das DVB Streaming über die DS214play ist noch nicht ausgereift. Die anderen NAS Funktionen arbeiten hingegen einwandfrei.

Für meine Idee, IPTV im Netzwerk zu nutzen, muss ich mir jetzt was anderen überlegen.

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Ein NAS für das Heimnetzwerk

Die Fritz!Box 7390* ist bei uns das Herzstück für das Heimnetzwerk. Die Fritz!Box managed die Internetverbindung zum skyDSL-Modem, die komplette Telekommunikation und dient mit einer extern angeschlossenen 500GB USB als zentrale Datenablage und Medienserver (für Musik und Filme). Die Fritz!Box ist schon ein tolles Gerät. Als Eierlegende-Wollmichsau stößt sie aber auch an ihre Grenzen. Die Datentransferrate bei Fritz!NAS liegt zwischen 3,5 und 4 Megabyte pro Sekunde. Für das Streamen von Filmen und MP3-Dateien reicht das aus. Für das gelegentliche Kopieren von Dateien aus dem Netzwerk auf die externe Platte und umgekehrt auch. Muss man öfters Daten kopieren, ist die langsame Datentransferrate nervig, es dauert einfach lange.

Unser Heimnetzwerk hat nun Zuwachs bekommen. Ein eigenständiges, ausgewachsenes und vollwertiges NAS (Network Attached Storage). Vor der Anschaffung des NAS habe ich mir überlegt, was der Netzwerkspeicher alles können muss. Meine Kriterien:

  • Ordentliche Datentransferrate im Netzwerk
  • Medienserver (UPnP AV) für Bilder, Filme und Musik
  • RAID Unterstützung für permanente Spiegelung als Backup
  • Printserver Unterstützung (für später mal)
  • Modulare Anpassung/Erweiterung durch Programme und Tools
  • Webcam und Videokamera Management
  • Download-Manager für automatisierte und zeitgesteuerte Downloads (wg. skyDSL)
  • DVB-T / DBV-S Recording und Streaming
  • Rechtemanagement
  • Fernzugriff von außen
  • Energiesparbetrieb
  • ansonsten die üblichen NAS-Funktionen

NAS-Erfahrung hatte ich bisher mit Netzwerkspeicher von Buffalo und Netgear gemacht. Bei meiner Recherche bin ich auch auf die Lösungsanbieter Qnap und Synology gestoßen. Dann das übliche, Leistungsdaten, Features und Preise vergleichen. Meine Wahl ist auf das NAS Synology DS214play gefallen. Es kostet mit knapp 300 Euro allerdings auch etwas. Die Festplatten sind bei diesem Preis noch nicht mit dabei und müssen separat gekauft werden. Da die Funktionsvielfalt passt und alle meine Kriterien erfüllt werden, habe ich es gekauft. Als Festplatten kommen zwei Western Digital NAS (Red) Platten mit jeweils 3TB zum Einsatz.

Das Synology NAS DS214play* ist mein erstes NAS von Synology. Von dem Zusammenbau und der Ersteinrichtung bin ich absolut begeistert. 3,5“ Festplatten können ohne Werkzeug binnen Sekunden eingebaut werden. Den Netzwerkspeicher dann in den Netzwerkschrank stellen, anschließen und Power-Knopf drücken. Die Initialisierung dauert nur Sekunden und schon kann mal über den Rechner auf die Weboberfläche der Diskstation zugreifen. Ein Assistent führt durch die einzelnen Punkte durch und in wenigen Minuten ist das NAS einsatzbereit. Genial, so einfach habe ich das bisher noch nicht erlebt.

Als erste Handlung habe ich dann den Medienserver des NAS aktiviert und meine MP3-Sammlung auf das NAS kopiert. Das NAS DS214play indiziert die Dateien on the Fly und die Musiksammlung stand sofort auf den UPnP-fähigen Clients (Smart-TV, Smartphone, Tablet und Co) zur Verfügung.

Über das Paketzentrum des DS214play kann man sich eine Vielzahl an Erweiterungen auf sein NAS installieren. Da gibt echt eine Menge. Als Nächstes habe ich das Paket „Video Station“ installiert. Die Video Station ist für das Managen von Filmen, TV-Serien, Privatvideos und TV-Aufnahmen (via USB DTV Dongle) konzipiert. Nachdem ich ein Film auf das NAS in den entsprechenden Ordner kopiert habe, wurde dieser automatisch indiziert. Zugleich wurde ein Cover und die komplette Beschreibung zu dem Film samt Darsteller-Liste etc. selbständig aus dem Internet geladen und dazu eingepflegt. Klasse, einfach Video Datei kopieren, den Rest macht die Diskstation.

In den nächsten Tagen werde ich das Streamen von Live-TV testen. Als USB-DVB Stick habe ich mir dafür von Hauppauge den Dual DVB-T Stick WinTV Nova-TD besorgt.

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Jahrestag – Unser Haus ist 1 Jahr alt

Am 12. November 2012 war der erste Aufbautag unseres Hauses. Seit dem ist viel passiert. Der Jahrestag ist nun der Anlass für einen kleine Zeitreise in bewegten Bildern.

Letzte Netzwerkdosen angeschlossen

Bei dem warmen Wetter habe ich heute die Zeit genutzt, um wieder etwas innen im Haus zu machen. Die verbleibenden drei Netzwerkdosen habe ich installiert. Nun sind alle Netzwerkkabel angeschlossen und mit dem Switch im Netzwerkschrank verbunden. In der Tat ist die Cat.6 Netzwerkdose von DÄTWYLER 98% baugleich zur original Netzwerkdose von Busch Jaeger. Der Hinweis von Papa Noni war hier echt klasse. Man kann hier einiges an Geld sparen, wenn man die Netzwerkdosen von DÄTWYLER verwendet. Der Preis von knapp 9,50 Euro spricht für sich. Qualitativ konnte ich hier keine wirklichen Unterschiede feststellen.

Als ich die Dose im Kinderzimmer installiert habe, ist mir aufgefallen, dass die Auslassbohrung für die Netzwerkdose nicht auf der gleichen Höhe ist wie die Steckdosen. Entsprechend sitzt die Netzwerkdose nun etwas höher als die Doppelsteckdose. Optisch gefällt uns das nicht, aber ändern kann man das nun auch nicht mehr.

Als wir damals die Dosen geplant hatten, waren wir der Meinung, dass die Dosen immer direkt nebeneinanderliegen. Also in einer 3er Leiste mit 2x Steckdose und 1x Netzwerk. Dem ist bei uns allerdings nicht so. Die Steckdosen und Netzwerkdosen haben immer einen Abstand zueinander. Ich denke das wäre sonst nicht passiert. Bei der Bemusterung sollte man daher unbedingt nachfragen, wie die Anordnung der Dosen erfolgt.

Bauherren helfen sich

Netzwerkdosen DätwylerIn unserer Nachbarschaft unterstützen sich die Bauherren mit Arbeitskraft, Arbeitsmittel und sogar Material gegenseitig. Da wo eine helfende Hand gebraucht wird, ist eine da. Das nenne ich Zusammenhalt und finde es richtig klasse.

Am Samstag habe ich ein Päckchen erhalten. Papa Noni, selbst Bauherr und BauBlog-Betreiber aus dem Taunus, hat meinen jüngsten Blogeintrag zum Thema Busch-Jaeger Netzwerkdosen gelesen und sich spontan entschlossen, mir drei seiner noch übrigen kompatiblen Netzwerkdosen zu überlassen. Rahmen und sogar eine SAT-Dose, welche ich ebenfalls gebrauchen kann, waren auch mit dabei. Geld wollte er dafür nicht haben. Das hat mich total begeistert, zumal ich weiß, dass die Baukasse eines Bauherren in der Regel immer ziemlich leer ist.

Lieber Papa Noni, besten Dank für die Netzwerkdosen.

Cat5e Netzwerkdose von Busch-Jaeger

Als ich im Dezember 2012 mit dem Anschließen der Netzwerkdosen begonnen habe, war mir aufgefallen, dass die von mir gekauften Netzwetzwerkdosen nicht mit den Blenden von unserem Schalterprogramm Reflex SI von Busch-Jaeger kompatibel sind. Die Idee war, kostengünstigere Netzwerkdosen zu kaufen und dann den Rahmen und Blende vom original Schalterprogramm aufschrauben. Leider habe ich die Inkompatibilität erst bemerkt, nachdem schon 4 Dosen verbaut waren. Lediglich die Bohrung für die Blende war auf der gegenüberliegenden Seite und somit nicht passend. Die restlichen Dosen habe ich dann nicht mehr aufgeklemmt. So habe bis dahin 5 Dosen noch nicht angeschlossen.

Im Online-Shop von Kauslund habe ich die Tage nun mal zwei Busch-Jaeger Cat5 Dosen-Sets bestellt. Mit knapp 25 Euro pro Dose ist das nicht gerade billig, aber ich muss sagen, dass die Qualität der Dosen sehr gut ist.

Schon die Verpackung der einzelnen Dose hat eine bebilderte Beschreibung und sogar die Abisoliervorgabe ist aufgedruckt. Die Verarbeitung der Unterputzdose ist vorbildlich. Die Kabeleinführung ist relativ variabel und kann bei Bedarf fixiert werden. Der Zusammenbau der Netzwerkdose erfolgt per Einklicken der einzelnen Bauteile, was kinderleicht ist. Auch ist mir aufgefallen, dass die Konstrukteure der Unterputzdose an kleinste Details gedacht haben. Denn die Schraube mit der man die Kabelführung fixiert, kann man nicht vollständig herausdrehen. Sie geht nicht verloren und man hat keinen Aufwand die Kabel zu halten, den Spannbügel anzudrücken und die Schraube einzudrehen, wie ich das bei anderen Netzwerkdosen kenne.

Nach und nach werde ich dort wo man die Dosen sieht, die original Busch-Jaeger Netzwerkdose einbauen.

Netzwerkdosen im EG angeschlossen

Heute Mittag habe ich mal damit begonnen die Netzwerkdosen im Erdgeschoss unseres Hauses anzuschließen. Das Aufklemmen oder Auflegen einer Netzwerkdose ist mit dem passenden Werkzeug nicht so schwer. Man braucht dazu ein Abisolierwerkzeug, das LSA-Plus Auflegewerkzeug, zwei Schraubendreher (Kreuz und Schlitz) sowie einen Seitenschneider. Durch die vorgegebene Farbcodierung (TIA-586A/B Standardcodierung) ist die Reihenfolge der aufzuklemmenden Adern einfach nachvollziehbar. Mit etwas Übung kann man eine Doppel-Netzwerkdose auch als Laie in weniger als 10 Minuten auflegen.

Steckdosen und Lichtschalter installiert

Am Mittwoch wurden die Steckdosen und Lichtschalter im ganzen Haus installiert. Die Rahmen und die Dosenabdeckung wurden auf unseren Wunsch nicht angebracht, da wir diese sowieso wieder alle entfernen müssen vor dem Spachteln bzw. Tapezieren. Ebenfalls wurden die Raumthermostate und die Thermostatregler angeschlossen. Die Netzwerkdosen und die SAT-Dosen sind Eigenleistung. Die Netzwerkdosen habe ich heute bestellt. Dann hab ich an den Weihnachtagen bestimmt auch keine „Langeweile“ :-)