Neugestaltung des Eingangsbereichs – Liguster Hecke

Im Herbst 2020 sind in unserem 2015 angeleten Eingangsbereich mit Zypressen die ersten Zypressen eingegangen. Erst dachten wir es lag an der Hitze und zu wenig Wasser das dies passiert ist, doch in 2021 sind immer mehr Zypressen davon betroffen gewesen. Erst sterben einzele Zweige ab, dann die ganze Pflanze. Daher vermuten wir das es eine Krankheit ist, welche die Zypressen befallen haben. Zwei Pflanzen, welche noch Gesund schienen, haben wir wir jetzt getrennt voneinander umgesiedelt. Wir werden sehen ob sie es schaffen werden.

Nun sieht unser Eingangsbereich nicht mehr so toll aus. Also war es an der Zeit eine Umgestaltung vorzunehmen. Erst hatten wir überlegt anstelle eine Bepflanzung einen dekorativen Holzauch zur Gartenseite zu bauen, doch wir konnten uns nicht wirklich auf ein Design einigen. Nun kam die Idee auf, einfach die Liguster Hecke vor dem Haus aufzugreifen und diese an der Seite zum Garten weiterzuführen.

Entfernen der kranken und abgestorbenen Zypressen

Im Pflanzbeet haben wir gröberen Splitt zur Abdeckung benutzt, dieser musste zunächst abgetragen und in Kübeln gesammelt werden. Dann konnte das darunterliegende Unkrautvlies entfernt werden. Mit ordentich und kräftigem Ziehen wurden die Zypressen samt Wurzelballen herausgenommen. Dies ging aber nur, da die Erde recht feucht war. Nur bei einer Pflanze musste mit dem Spaten nachgeholfen werden.

Wurzelreste im Boden wurden mit einem Rechen entfernt. Eben so ein Teil der Erde. Aufgefüllt haben wir das Bett mit Pfanzerde, welche auch sehr gut für Hecken geeignet ist. Abschließend kam neues Unkrauvlies auf die Fläche.

Liguster Pflanzen einsetzten

Über die Beetlänge haben wir dann die 15 Pflanzen relativ gleichmäßig verteilt und eingepflanzt. Diesmal haben wir keine wuzelnakten Pfanzen gekauft, sondern einfach im Pflanzenfachmarkt um die Ecke 15 Topf-Pflanzen besorgt. Für die kurze Pflanzstecke (ca. 4m) war die preislich OK. Pro Pflanze haben wir 2,85 Euro bezahlt. Anstelle des Splitts haben wir diesmal Rindenmulch zur Abdeckung verwendet. Zumal es auch als Frostschutz dient.

Im Frühjahr 2022 erfolgt dann er erste Rückschnitt, damit die Ligusterpflanzen sich gut verzweigen und im Laufe der Zeit eine schöne und dichte Hecke ergeben.

Glanzmispel im Garten pflanzen

In unsem Garten haben wir schon mehrere Glanzmispel-Pflanzen gepflanzt. Die Glanzmispel gefällt uns sehr gut. Sie verträgt sonnige bis halbschattige Standorte. Es gibt verschiedene Varianten. Manche wachsen in buschform, andere mehr schmaler. Man kann die Glanzmispel* als Strauch oder Hecke einsetzten. Wir haben beides. Das Tolle an der Glanzmispel ist, dass sie immergrün, winterhart und schnittverträglich ist. Im Besonderen die Farbkombi von rot und grün.

An die Stelle wo die neu gekaufte Glanzmispel eingesetzt wird, waren zuvor drei Ilex-Pflanzen. Diese sind auf einen anderen Plaz umgezogen. Wie man auf dem Foto sieht, ist unser Boden echt von schlechter Qualität. An dieser Stelle sind sehr viel Kiesel und hellbraune Erde mit Sand. Daher habe ich mit einem Erdbohrer* erstmal großzügig alles ca. 80cm tief aufgelockert und anschließen einiges von der Erde entfernt.

Damit die Glanzmispel gut anwachsen kann, haben wir 140 Liter Pflanzerde in das ausgebobene Loch eingefüllt und die Pflanze dann eingesetzt.

Nach dem Einpflanzen haben wir dann noch ein Unkrautvlies ausgelegt und dann mit den vorhandenen weißen Kieselsteinen abgedeckt.

Die eingepflanzte Glanzmispel ist eine buschig aufrecht wachsende Sorte. Die genaue Bezeichnung lautet „Photinia x fraseri“, oder auch Purpur-Glanzmispel „Glanzkopf“. Eine Glanzmispel in dieser Größe kostet ca. 60 Euro. In etwa 4-5 Jahren wird man von den weißen Kieselsteinen fast nichts mehr sehen.

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Gehweg im Garten angelegt

Nach reiflicher Überlegung, wie wir einen Weg zum Verbinden der Terrasse und der Hochebene im Garten anlegen können, sind wir nun zur Tat geschritten.

Unseren ersten Gedanken haben wir auch umgesetzt. Der Gehweg soll durch Basaltsteine eingefasst werden und mit Andesit Splitt (8-12mm) aufgefüllt werden.

Entfernen des Rasens für den Gehweg

Mit einem Rasenkanntenstecher haben wir den zuvor mit einem Seil markierten Weg „abgestochen“. Mit dem Spaten konnte der Bereich für den Gehweg dann gut Stück für Stück abgetragen werden. Man sieht deutlich die Bodenqualität in unserem Garten. Was dort Steine drin sind ist echt unglaublich. Mit einer Fräse haben wir den Bereich dann och mal etwas aufgelockert und die Erde einigermaßen gleichmäßig verteilt.

Basaltsteine einklopfen

In den ausgehobenen Wegbereich haben wir ein Unkrautvlies eingelegt. Knapp 100 Basaltsteine mit einer Größe von 7-9 cm wurden dann mit einem Gummihammer eingeklopft. Bei einem der letzten Steine war leider auch mal kurz mein Daumen zwischen Hammer und Basaltstein geraten. Aua.

Beim Baustoffhandel hatte ich die Wahl zwischen neuen Basaltsteinen oder gebrauchten Basaltsteinen. Wo ist der Unterschied? Die gebrauchten Basaltsteine waren schon mal als Pflaster verarbeitet. Zum Beispiel in einer Altstadt, in Parks oder ähnlichem. Es sind Fahrzeuge oder Kutschen darüber gefahren. Entsprechend haben die Steine leichte Gebrauchtspuren. Beim genauen betrachten gibt es aber nur wenige Unterschiede. Die gebrauchten Steine sind durch den Abrieb etwas heller und nicht mehr so scharfkantig. Das ist aber auch alles. Der Preis pro Tonne überzeugt letztendlich. Die neuen Basaltsteine liegen bei 310 Euro und die gebrauchten bei 95 Euro pro Tonne. Das ist ein markanter Unterschied. Die knapp 100 Steine haben ein Gewicht von 200kg.

Andesit Splitt einfüllen

Als Gehwegmaterial haben wir wieder den Andesit Split in der Körnung (8-12mm) eingefüllt. Diesen haben ebenfalls auf der Hochebene und dem Pflanzbeet vor dem Haus verarbeitet. 500kg haben wir geschätzt und die haben wir mit dem Hänger geholt. Hat genau gelangt.

Das Ergebnis gefällt

Es ist sehr interessant, wie der neue Gehweg das Bild im Garten positiv verändert. Bisher haben wir alles rechtwinklig. Der geschwungene Weg lockert das enorm auf. Wir sind zufrieden.

Jetzt könnte man noch über eine Beleuchtung nachdenken…

Pflanzbeete im Eingangsbereich sind fertig

Die beiden Pflanzstreifen links und rechts vom Gehweg von der Straße zum Haus hatten wir im August 2014 mit Buchsbäumen bepflanzt. Doch bereits im Spätherbst 2014 war zu erkennen das die sich Pflanzen dort nicht sehr wohl fühlen und wir haben sie in den Garten umgesiedelt. Anstelle der Buchsbäume haben wir dann damals Zypressen (Sorte: Snow White) eingepflanzt und mit Unkrautflies abgedeckt. Als wir nun den Andesit Splitt (8-16mm) für die Hochebene im Garten geholt haben, wurde die Chance genutzt um auch gleich die Pflanzbeete mit dem Splitt aufzufüllen. So sieht das Ergebnis nun aus:

Liguster-Hecke gepflanzt

Am Donnerstag wurden die bestellten Liguster-Pflanzen geliefert. Da es sich um „Wurzelnakte Ware“ handelt, muss diese Heckenpflanze zeitnah eingefplanzt werden.

Vorbereitend auf das Setzten der Liguster-Hecke, habe ich im Baumarkt bei einer 20% Aktion Mähsteine (Rasenkantsteine) gekauft. Normalpreis 0,99 Euro, Aktionspreis 0,79 Euro. Die Mähsteine sind von dem Hersteller KANN Baustoffwerke und haben den Namen Maxi-Mähkante. Die Farbe ist passend zu unserem Pflaster anthrazit. Die Betonsteine haben die Maße 31,5 x 16 x 5 cm. Ein Mähstein wiegt 5,2 kg.

Um das Wachsen von Unkraut im Bereich der Hecke einzudämmen, habe ich eine 50 m Rolle Unkrautvlies mit der Stärke 150g/m² gekauft. Preis: 69,90 € plus 4,50 € Versand. Das Unkrautvlies gibt es in verschiedenen Breiten. Ich habe mich für eine Breite von 1,20m entschieden.

Anfangs bin ich davon ausgegangen, dass wir für das Setzten der Hecke einen Tag brauchen werden. Doch mit allen zugehörigen Arbeiten sind es zwei Tage geworden. Am Samstag war die erste Etappe. Meine Eltern kamen um 9 Uhr vorbei und haben fleißig mit angepackt. Zunächst haben wir die freigehaltene Fläche für die Hecke noch mal von größeren Steinen und Unkraut befreit. Das Unkrautvlies habe ich dann entlang der Straße ausgerollt und auf der Innenseite (zur Rasenfläche) begonnen die Mähsteine mit einem Gummihammer in die feuchte Erde einzuklopfen. Etwas Unkrautvlies habe ich dabei unter den Mähstein gelegt. Um das Vlies gegen Verrutschen zu sichern und das es sich bei Wind nicht anhebt, habe ich es mit Erdspießen fixiert.

Auf der Seite zum Nachbargrundstück haben wir eine Maurerschnur gespannt, um die Grundstückgrenze besser zu erkennen. Entlang der Schnur habe ich dann weiter das Unkrautvlies ausgelegt und die Mähsteine verlegt. Insgesamt 105 Mähsteine habe ich verarbeitet. Da es dann bereits nach 14:30 Uhr war, sind wir noch in den nahen Baustofffachhandel gefahren und haben Rindenmulch (0-20) mit dem Hänger geholt. Um 16 Uhr schließt der Fachhandel samstags. Mein Papa ist insgesamt 4x gefahren. Das entspricht einer Menge von 2,4m³ Rindenmulch. Die lose Ware ist günstiger zu beziehen als im Gartencenter oder im Baumarkt. Die Qualität des Rindenmulch ist zudem sehr gut. Der Preis pro m³ liegt bei 41,05 €. Gegen 17 Uhr kamen zufällig noch meine Tante und Onkel vorbei. Gerade rechtzeitig als wir mit dem Einsetzten der ersten Liguster-Pflanzen beginnen wollten. Spontan sind sie zum helfen geblieben. Fachmännisch hat meine Tante dann die Wurzeln der Ligster-Pflanzen gekürzt. Gemeinsam haben wir dann die Liguster-Pflanzen in das vorbereitete Beet vor dem Haus gesetzt. Die Liguster-Pflanzen haben wir in einem Abstand von 25cm eingepflanzt. Nach dem Einsetzten wurde die Erde ordentlich angedrückt und gut gewässert. Dann war es auch schon fast dunkel.

Am Sonntag sind meine Eltern wieder zum Helfen gekommen. Um 11 Uhr haben wir gestartet. Durch die Übung beim Setzten vom Vortag ging es heute schon schneller voran. Dennoch haben wir den ganzen Nachmittag und frühen Abend benötigt um alle Pflanzen zu setzten, sowie die Fläche mit Rindenmulch abzudecken. An Rindenmulch haben wir etwa 1,7m³ verarbeitet. Gegen 18:30 Uhr war denn endlich Feierabend. Den restlichen Rindenmulch haben wir noch auf dem Hänger belassen. Mal sehen was ich davon in den nächsten Tagen noch gebrauchen kann. Ansonsten freut sich bestimmt auch ein Nachbar darüber. Insgesamt haben wir 146 Liguster-Pflanzen eingepflanzt. Die restlichen 14 Pflanzen haben wir provisorisch in das Hochbeet gesetzt. Sollte eine der 146 Pflanzen nicht anwachsen, haben wir noch Ersatz.