XXL Blumenkasten für die Terrasse – do it yourself

Auf jeder Ecke der Terrasse haben wir Pflanzschalen mit einem Mix an Blumen stehen. Doch irgendwie fehlt noch etwas zur Auflockerung. So ist jetzt die Idee entstanden einen Blumenkasten mit Holzverkleidung zu besorgen. So eine Art Hochbeet, aber für Stauden oder Blühpflanzen.

Nach etwas Stöbern im Web war schnell klar, dass baue ich selbst. Dabei kann ich den Pflanzkübel so gestalten wie ich es möchte und sogar noch Geld dabei sparen. Solche Hochbeete kosten gerne mal an die 200 Euro und mehr.

Nach ein paar Gedanken wie ich ein XXL Pflanzkübel bauen könnte, habe ich kurzum im Toom Baumarkt Terrassendielen und zwei Mörtelkasten besorgt. Dann ging es auch schon mit dem Sägen und Schrauben los.

Für dieses DIY Projekt habe ich folgende Materialien und Mengen verwendet:

  • 10 Stück Terrassendiele Douglasie mit Nut 2000 x 145 x 28 mm
  • 4 Stück Universaldiele Douglasie 19 x 95 2000 mm
  • 2 Stück Kantholz 38 x 58 x 2500 mm (vorhanden)
  • Holzlatten (Restbestand von einem alten Holzregal)
  • Jede Menge Holzschrauben (verschiedene Längen, vorhanden)
  • Holz Imprägniergrund (Holzschutz, vorhanden)
  • 2 Stück Mörtelkasten 60l

Die Kosten für die nicht vorhanden Materialien belaufen sich auf knapp 100 Euro.

Der Zusammenbau des XXL Blumenkasten

Den Rahmen des XXL Blumenkastens bilden die Terrassendielen. Um so wenig wie nötig zu Schneiden und Verschnitt zu haben, wurde für die lange Seite als Maß eine komplette Dielenlänge verwendet (2m). Hierfür werden 8 Terrassendielen benötigt. Für die kurze Seite des Blumenkastens wurde zwei Dielen in gleichgroße Stücke von je 50cm zugeschnitten.

Die Kanthölzer haben zwei Funktionen. Sie werden zur Montage und Stabilisierung des Rahmens benötigt und dienen zugleich auch als Fuß. Dadurch steht der Rahmen nicht direkt auf den Steinen und es kann eine Luftzirkulation stattfinden. Die Länge der Kanthölzer kann man daher ganz individuell festlegen. Ich habe mich für eine Fußlänge von 0,5 cm entschieden. Im Nachhinein würde ich diese eher auf 1 cm auslegen, da man die 0,5 kaum sieht.

Als Trägerkonstruktion für die Mörtelkasten habe ich mir eine Lattenkonstruktion wie bei einem Bett überlegt und umgesetzt. Dies hat den Vorteil man die Anzahl der Latten variieren und sogar auch durch Nutzung weiterer Latten die Höhe regulieren.

Die Universaldielen habe ich dann als Abdeckung zugeschnitten und mit einer Lattung zu einem Element zusammengefügt. Durch die Abdeckung sieht man die Mörtelkasten dann nicht mehr direkt.

 

Sitzbank aus Holz auf der Gartenmauer

Unsere Mauer im Garten zum Nachbarn bekommt Abdecksteine als Abschlusselemente. Aber nicht über die ganze Fläche. Auf einer Länge von 3 Meter haben wir eine Sitzbank aus Holz angebracht. Auf der Bank kann man dann gemütlich mit dem Nachbarn ein Feierabend-Bierchen trinken und plaudern. Auf Holz sitzt es sich einfach angenehmer als auf Stein.

Ich habe ein massives Brett (3000x200x40 mm) besorgt und mit einem Schwingschleifer und 120er Schleifpapier abgeschliffen. Anschließend habe ich das Holz mit Holz-Imprägnierung behandelt und 24 Stunden trocknen lassen. Im Baumarkt habe ich mir in der Zwischenzeit Unterlegscheiben, Schrauben, Dübel und Acryl Buntlack in „anthrazit – seidenmatt“ besorgt.

Am zweiten Tag habe ich die Löcher für die Schrauben im Holz vorgebohrt. Das Sitzbrett habe ich dann an die vorgesehene auf der Mauer gelegt und mit einem Nagel und Hammer die Bohrstellen markiert. Mit einem 8er Steinbohrer waren die Löcher in die Betonmauer dann schnell gebohrt und die Dübel eingeschlagen. Mit der Acryl-Farbe habe ich das Holz dann zweimal angestrichen. Es musste dann weitere 24 Stunden trocken.

Die Montage der Sitzfläche am dritten Tag ging dann sehr fix. Die Schrauben habe ich in das Holz voreingedreht, sodass diese etwas auf der Unterseite herausgeschaut haben. Auf die Löcher in der Betonmauer habe ich dann jeweils immer zwei Unterlegscheiben als Distanzhalter gelegt. So kann auch immer Luft zwischen Holz und Betonmauer. Die Sitzbank mit den etwas eingedrehten Schrauben habe ich dann aufgesetzt und anschließend die Schrauben komplett eingedreht und versenkt.

Kosten für das Brett: 7,49 Euro
Kosten für Farbe: 7,99 Euro
Kosten für Unterlegscheiben und Schrauben: ca. 6 Euro.

Holz-Imprägnierung für außen

Osmo Holz-Imprägnierung WR Farblos 4001Da war ich echt überrascht. Im März habe ich ein Brief von der Firma Kahrs erhalten. In meinem Blog haben sie gelesen, dass ich gerne mit Holz arbeite und sich gedacht, dann senden wir dem Bauherren doch mal etwas von unserem Holz Imprägniergrund. Im April habe ich dann ein Paket mit zwei Dosen osmo Holz-Imprägnierung WR und den angekündigten Flächenstreicher erhalten.

Liebe Firma Kahrs, schön das Sie sich wirklich mit unserem Blog beschäftigt haben und nicht einfach ein Standard-Schreiben verschicken. Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass ein Unternehmen einfach einen Artikel aus seinem Sortiment kostenlos zur Verfügung stellt und keine formulierte Erwartungen daran knüpft. Ihre Online-Marketing Strategie geht auf, ich schreibe darüber 🙂

Die Holz-Imprägnierung kann ich in der Tat bald gebrauchen. Besten Dank dafür.

Kahrs GmbH - holzhandel-deutschland.de

Abdeckplatte für den Revisionsschacht

Als ich im Mai den Revisionsschacht von Schotter und Erde befreit und mit Schalbretter ausgeschachtet hatte, war es nur als Provisorium gedacht. Mit den Pflasterarbeiten sollte das dann wieder wegfallen. Da es mit den Pflasterarbeiten in diesem Jahr nicht mehr geklappt hat und wir das Thema Pflastern wettertechnisch sowie finanziell bestimmt erst ab März oder April 2014 wieder aufgreifen, habe ich gestern eine Schachtabdeckung aus Holz dafür gebaut. Sicher ist sicher, denn bisher war es auch eine Gefahr sich zu verletzten. Gerade für Kinder oder Besucher die das Gelände nicht kennen und nicht darauf achten wo man hinläuft. Die Abdeckung passt genau auf die Ausschachtung und kann nicht herunterrutschen. Man kommt weiterhin prima an den Deckel vom Revisionsschacht und eine Gefahrenstelle ist beseitigt.

Weihnachtsbasteln mit Baumaterial – Reloaded

Im letzten Jahr habe ich an Weihnachten aus vorhandenem und übergebliebenen Baumaterial ein kleines Weihnachtspräsent für meine Frau gebastelt. In diesem Jahr hat mich das Bastelfieber auch wieder gepackt. Diesmal wird es GRÖßER. Es ist auch aufwendiger als im letzten Jahr, aber ich habe ja jetzt eine Garage mit ausreichend Platz zum Bauen und kreativ sein. Was es ist, wird erst verraten, wenn es fertig ist. Hier aber schon mal ein paar Einzelfotos…