Gebäudeeinmessung für das Katasteramt

Vermessungsarbeiten auf dem GrundstückAm Vormittag war unser Vermesser wieder aktiv und hat das Haus und die Garage auf dem Grundstück eingemessen. Um eine solche Vermessung kommt man als Bauherr leider nicht herum. Die Gebäude müssen im Liegenschaftskataster eingetragen werden.

Die Kosten für die Gebäudemessung werden nach der Gebührenordnung der Vermessungsämter bemessen. Die Gebühren sind Abhängig von den Baukosten. Bezahlen darf es der Gebäudeeigentümer. Na, dann sind wir mal auf die Rechnung gespannt.

Neues Baugebiet in Zotzenheim

KatasterkarteDer Ortsgemeinderat von Zotzenheim hat in seiner jüngsten Sitzung den Beschluss gefasst, ein neues Baugebiet zu erschließen. Es soll in Richtung Sprendlingen, anschließend an die Mühlgasse, auf einer Fläche von ca. einem Hektar entstehen. Etwa 15 neue Bauplätze entstehen so in der Gemeinde Zotzenheim. Das neue Baugebiet soll den Namen „Im Johannispfad“ tragen.

Ich hoffe sehr das durch das neue Baugebiet in Zotzenheim auch der DSL Ausbau statt findet. Wir haben ja leider kein DSL Port mehr bekommen und sind auf eine Alternative wie SkyDSL angewiesen, welche eher eine Notlösung als eine Alternative ist.

Zisterne gereinigt und abgedichtet

Da es am Samstag endlich nicht mehr geregnet hat, konnte ich mich einer Aufgabe widmen, auf die ich mich schon lange gefreut habe. Das Auspumpen der 10.000 Liter Zisterne.

Die Betonzisterne wurde am 8. Februar 2012 in unserem Garten versenkt. Als am 7. Januar 2013 Kanalanschlussarbeiten am Laufen waren, ist aufgefallen, dass die Zisterne voll mit Wasser war. Obwohl diesen zu diesem Zeitpunkt der Zulauf noch nicht angeschossen war. Keiner konnte sich erklären, woher das Wasser in der Zisterne kommt. Diesem wollte ich an diesem Wochenende auf den Grund gehen und zugleich die Zisterne mal reinigen.

Die von mir im Sommer besorgte Schmutzwasserpumpe schafft bis zu 15.000 Liter in der Stunde und hat die bis zum Überlauf volle Zisterne recht fix bis auf wenige Zentimeter geleert. Das verbliebene Wasser habe ich dann mit einem Nasssauger inkl. angesammelten Schlamm und kleinen Steinchen in mehreren Etappen aufgesaugt und in einen Eimer gefüllt. Daniela hat diesen Eimer dann immer mit einem Seil aus der Zisterne gezogen und ausgeleert.

Bei dem Betrachten des Innenraums der Zisterne sind mir dann einige Sickerspuren von regelmäßig eindringendem Wasser aufgefallen. Die Betonzisterne besteht aus zwei Elementen. Das untere Element, in dem das Wasser gesammelt wird, und einem oberen Element, welches die Zu- und Ablauföffnung und den Einstieg hat. Dort wo die beiden Bauteile aufeinander gesetzt sind, kommt ein Mörtel zur Fixierung und Abdichtung dazwischen. Dieser scheint bei unserer Zisterne nicht durchgängig oder in ausreichender Menge aufgebracht worden zu sein. An ein paar Stellen konnte so fortlaufend Grundwasser eindringen. Kein Wunder also, dass die Zisterne auch ohne Anschluss der Regenrinnen sich mit Wasser füllen konnte.

In der Garage hatte ich noch ein Sack Dichtschlämme. Ich habe mir dann etwas davon angerührt und den Zwischenraum, wo die beiden Elemente der Zisterne aufeinander liegen damit eingepinselt. Am Sonntag was das Material dann ausgehärtet. Das Grundwasser sollte jetzt nicht mehr eindringen können.

Eine ZDF-Reportage entsteht

FilmkameraWir wurden eine Zeit lang von einem Fernseh-Produktions-Team begleitet. Für das Format „ZDF.reportage“ des Zweiten Deutschen Fernsehen wird eine Reportage über das Thema Bauen produziert. Es war sehr spannend das Mal so mitzuerleben und auch unsere Baugeschichte, die Erlebnisse und Probleme, im speziellen, welche die durch die Insolvenz der Baufirma DHAG entstanden sind, aufzuarbeiten und wie wir mit dieser Situation umgehen. Die Dreharbeiten sind noch nicht ganz abgeschlossen und wir freuen uns schon auf den nächsten Besuch des Produktionsteams. Der Ausstrahlungstermin der Reportage steht derzeit noch nicht genau fest. Sobald er bekannt ist, werde ich diesen hier im Blog veröffentlichen.

Vogelabwehr installiert

Da noch das noch Gerüst um das Haus steht, habe ich die Chance genutzt und Spikes zur Vogel- bzw. Taubenabwehr angebracht. Die Spikes aus Edelstahldraht sind auf einer Polycarbonat-Leiste aufgebracht. Es gibt die Vogelabwehrleisten in unterschiedlichen Ausführungen je nach Platz und abzudeckender Fläche. Die Spikes sind eine bewährte Methode bei der Vogelabwehr.

Im Baumarkt habe ich mir insgesamt 4 Leisten besorgt. Die Vogelabwehrleisten kann man immer nach einem Segment durch beherztes Biegen brechen und somit auch in kleineren Einheiten anbringen. Auf allen Pfetten habe ich nun die Spikes installiert. Fixiert habe ich die Leisten jeweils mit einer kleinen Schraube. Sitzt absolut fest. Wenn man zum Schrauben kein Platz hat, kann man die Leisten auch aufkleben. An den äußersten Enden des Dachfirsts habe ich auch zwei Elemente angebracht. Der Dachfirst ist nämlich auch ein beliebter Platz zum Verweilen bei Vögeln. Gerne hinterlassen die Vögel einen „Gruß“ und wenn dieser dann an der Hauswand oder auf dem Gehweg ist, bekommt man diesen meist nicht mehr ohne Weiteres entfernt. Ich hoffe das meine Installationen hier Vorsorge Treffen. Etwas kann ich schon sagen, Spinnen halten die Spikes nicht ab. :-)

Es wird aufgerüstet

Als ich heute von der Arbeit gekommen bin, war unser Haus wieder vollständig eingerüstet. Vor Anlieferung der Garage im März wurde ein Teil des Gerüstes demontiert, um die Garage aufstellen zu können. Der Gerüstbauer war jetzt wieder da und hat das Gerüst wieder aufgebaut. Das erste sichtbare Vorzeichen am Haus, das es nun weiter geht.

Rückblick – und geht es weiter?

Wer uns und unseren Blog schon eine Weile begleitet, kennt die aktuelle Situation in der wir stecken.

Unser finanzieller Puffer ist schon fast bei null. Durch einen groben Fehler in der Gesamtkalkulation und deutlichen Mehrkosten bei den Erdarbeiten, dem Baustrom und anderen „kleinen“ Dingen war das Polster ganz schnell aufgebraucht. Dabei war das Polster nicht umfänglich für den Bau eingeplant, sondern auch für ein bald notwendiges Auto oder andere unvorhersehbare Dinge.

Durch die bis Februar 2013 aufgelaufenen Mehrkosten mussten wir dann diverse Dinge wie Türen einsetzten, Sanitärobjekte wie Waschbecken, Toiletten, Armarturen installieren, in Eigenleistung erbringen. Es war gar nicht mal so schwer und wir konnten etwas an Geld einsparen.

Ende März 2013 dann die Insolvenz der Deutsche Haus AG (DHAG). Diverse Arbeiten noch nicht abgeschlossen und es wurde ganz schnell klar, dass hier weitere Kosten im fünfstelligen Bereich auf uns zukommen werden. Die geplanten Pflasterarbeiten oder die Gartenanlage können wir erst mal vergessen. Auch das Auto und den Urlaub…

Fakt ist, die Außendämmung und der Putz müssen noch vor dem Herbst ans Haus. Einen weiteren Winter nur mit der Holzbeplankung und der „Schutzfolie“ ist nicht akzeptabel. Wenn die Innendämmung erst mal Nass ist, trocknet diese nicht mehr und die Folgen sind fatal.

Mit unserem Finanzierungsberater haben wir uns über die Möglichkeiten einer Nachfinanzierung unterhalten. Mehrere Runden haben wir hier gedreht, aber die Zinskonditionen wurden nicht wirklich besser. Zinsen von bis zu 8% sind für uns nicht akzeptabel. Zumal die weiteren Rahmenkonditionen für die Rückzahlung, Sondertilgung etc. auch nicht spannend sind. Wäre damals die Gesamtkalkulation ohne den groben Fehler gewesen, wäre der Finanzierungsbedarf sauber mit guten Zinskonditionen durchfinanziert gewesen. Wir wären mit unserem Puffer einigermaßen ausgekommen.

Wir haben uns verschiedene Angebote für die ganz wichtigen offenen Arbeiten, wie die Dämmung und den Außenputz eingeholt. Alle liegen in der Tat im fünfstelligen Bereich. Das Thema Nachfinanzierung ist bei den vorliegenden Konditionen für uns keine wirkliche Alternative, nur eine absolute letzte Notlösung. Das wollen wir aber nicht, wenn es sich irgendwie vermeiden lässt. Also was tun? Kopf in den Sand stecken und jammern gibt es bei uns nicht. Die Zukunft steht im Focus, nicht die nicht die Vergangenheit. Ideen müssen her.

In den letzten Wochen haben wir uns viele Gedanken gemacht und Ideen gesammelt. Ich habe mit vielen Menschen gesprochen und meine Ideen vorgestellt. Mit unserer Dämmung und dem Außenputz geht jetzt weiter. Zum Glück. Mehr dazu in den nächsten Tagen….

Einheitsbewertung des Grundbesitzes

Rheinland-PfalzDas Finanzamt hat uns einen Brief geschrieben. Für die Einheitsbewertung des Grundbesitzes sollen wir den Zustand des Grundstücks mitteilen. Dafür liegt dem Schreiben ein zweiseitiger Fragebogen bei. Zusätzlich zu dem ausgefüllten Fragebogen sollen wir Bauzeichnungen, Wohn- und Nutzflächenberechnungen und einen Lagerplan einreichen.

Auf dem Fragebogen zur Einheitsbewertung des Grundbesitzes müssen Angaben zur bebauten Fläche, Zeitpunkt der Bezugsfertigkeit, die Baukosten, die Gebäudeart, Art der Bauweise, Anzahl der Wohneinheiten, die Gesamtwohnfläche, Art der Beheizung, Anzahl Bäder, Pkw-Stellplätze etc. angegeben werden. Also schon richtig viel was das Finanzamt hier wissen will.

Ich habe dann dort angerufen und gefragt, wozu diese Erhebung dient. Zweck der Einheitsbewertung des Grundbesitz ist die Ermittlung und Festlegung der Grundsteuer. Bisher wird unser „Grundbesitz“ als unbebautes Grundstück bewertet. Da jetzt ein Haus und eine Garage auf dem Grundstück stehen, gilt es es als bebaut. Erfolgt unterjährig eine Veränderung und es wird neu bewertet, gilt die daraus neu ermittelte Grundsteuer immer ab dem 01.01. des Folgejahres.

Weiterhin habe ich mitgeteilt, dass noch nicht alle Arbeiten am Haus abgeschlossen sind. Dies ist aber nicht relevant. Sobald man einbezogt ist, auch wenn z.B. einzelne Räume oder ganze Geschosse nicht ausgebaut wären, spielt das keine Rolle mehr.

Alle angeforderten Pläne und Unterlagen müssen wir aber nicht einreichen. Unserem Finanzamt reichten die Unterlagen der Wohn- und Nutzflächenberechnungen aus.

TV LED Backlight selbst bauen

Von dem LED-Lichtband für die Unterschrankbeleuchtung in der Küche hatte ich noch einen Meter übrig. Zum Entsorgen war mir das LED-Lichtband viel zu schade. Nun hatte ich eine Idee, wie ich noch ein paar Zentimeter davon gut verwenden kann.

Beim TV sehen habe ich gerne im Hintergrund etwas Licht an. Ich finde dies ist angenehmer für die Augen. Kurzum habe ich mir überlegt, wie ich eine indirekte Beleuchtung erreichen kann, ohne eine Stehlampe oder ein Licht am anderen Ende des Wohnzimmers einzuschalten. Als ich mir meine TV-Wandhalterung so angesehen habe, dachte ich mir, hier könnte ein LED-Lichtband einfach angebracht werden. Ein LED-Trafo (LED Treiber) wollte ich aber nicht anschließen, denn da hätte ich wieder ein Stromkabel verlegen müssen. Daher musste eine Lösung mit Batterien her.

Im Elektroshop habe ich mir dann einen Batteriehalter für 8 Mignon 1,5V (gleich 12V) Batterien, ein Batterieclip und ein Ein/Aus-Taster besorgt. Die Teile haben zusammen knapp 2 Euro gekostet. Die Bauteile habe ich dann verlötet und dann das selbstklebenden LED Lichtband an der TV-Wandhalterung angebracht. Den Batteriehalter kann ich elegant in der Wandhalterung unterbringen. Über den Taster kann ich nun bei Bedarf die Hintergrundbeleuchtung einfach An- oder Ausschalten.

Ein Bungalow wird aufgebaut

Am Abend bin ich in einen Stadtteil von Bingen gefahren und habe eine Baufamilie besucht. Wir haben uns bei einer Veranstaltung der Baupartner in Gensingen kennengelernt und stehen seit dem in Kontakt. Auch diese liebe Familie ist von der Insolvenz der Deutsche Haus AG (DHAG) betroffen. Damals standen sie noch am Anfang ihres Bauprojekts, als die Nachricht kam.

Heute war der erste Aufbautag ihres Bungalows in Holztafelbauweise. Ein Team von Holz-Bau Schäfer hat an diesem bisher heißesten Tag des Jahres seit den frühen Morgenstunden fleißig gearbeitet. Gegen Abend war der Dachstuhl weitgehend fertig. Drei der anwesenden Mitarbeiter von Holz-Bau Schäfer waren damals auch bei uns am Aufbau beteiligt.

Es war toll zu sehen, wie Hand in Hand gearbeitet wird. Es hat mich an die drei spannenden Aufbautage unseres Hauses erinnert.

An dieser Stelle die besten Wünsche an die Baufamilie. Bis bald.