Schon länger habe ich darüber nachgedacht, ob wir einen Mähroboter für unsere Rasenfläche im Garten anschaffen sollen. Worauf wir allerdings keine Lust hatten, ist das Verlegen eines Begrenzungsdrahts um dem Mähroboter seine Grenzen aufzuzeigen.
Zudem hat unser Garten auch räumlich ein paar Besonderheiten. Im Prinzip haben wir drei Bereiche mit Rasen bzw. Wiesenfläche. Zwei Gartenbereiche sind durch einen Gehweg getrennt, welcher als Barriere für den Rasenmähroboter anzusehen ist. Auch gibt es einige Engstellen. Hier einen Rasenmähroboter zur finden war nicht so einfach, auch speziell im Hinblick auf den Preis für die Anschaffung.
Vor ein paar Wochen gab es ein Sonderangebot im Baumarkt. Wir könnten ein Einhell FREELEXO CAM 500 für 199 Euro erbeuten. Der Einhell Rasenmähroboter FREELEXO CAM benötigt keinen Begrenzungsdaht und erkennt per Kamera und Ultraschall automatisch Mähflächen und Grenzen. So zumindest die Theorie. In einigen Videos auf Youtube mit Tests und Erfahrungsberichten zum Mähroboter von Einhell gibt es ganz unterschiedliche Wahrnehmungen dazu. Aber wir werden selbst testen.

Auch wenn der Mähroboter selbst keinen Begrenzungsdraht benötigt, ganz ohne Kabel geht es doch nicht. Ausgehend von der Ladestation muss ein Führungsdraht in einem bestimmten Radius am Boden verlegt werden. Dieses wird benötigt damit der Freelexo wieder exakt in die Ladestation finden und fährt.

Die Initialisierugsfahrt hat etwa 2,5 Stunden gedauert, dabei ist der Freelexo den Garten willkürlich abgefahren und hat die Hindernisse und Begrenzungen erfasst. Dabei hat er keine Pflanzen beschädigt oder Pflanzbeete befahren. Die Terrasse und den Gehweg hat er auch prima erkannt. Ich war erstaunt.
Nun haben wir den Freelexo 500 Cam schon eine Weile im Einsatz und sind sehr zufrieden. Für unseren kleine Wiesenfläche von ca. 50 m² ist er eigentlich schon zu überdimensioniert. Er läuft täglich etwa 3 Stunden. Das reicht absolut aus um die Fläche auf der optimalen Grashöhe zu halten.






