Passend zum Tag der Arbeit habe ich gestern den am Vortag gekauften Schubkarren zusammengebaut. Bei unserem Globus-Baumarkt um die Ecke gab es wieder eine „20% auf Alles – Aktion“. Aufgrund der Aktion habe ich mich für eine teurere Variante aus dem Sortiment des Baumarkts entschieden. Das Gestell ist massiver und auch die Verarbeitung der Schweißnähte ist besser. Die Bauschubkarre hat ein Fassungsvermögen von 100 Liter und sollte für unsere Zwecke ausreichend sein. In den nächsten Tagen muss ich nämlich noch etwas Schotter um das Haus herum abtragen, um die Dämmplatten von der Bodenplatte freizulegen. Dafür kann ich die Schubkarre sehr gut gebrauchen. Diese Arbeit ist zu erledigen, bevor die Dämm- und Außenputzarbeiten losgehen.
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Noppenbahn für die Garage
Mit unserem Grundstück liegen wir tiefer als der Nachbar zu unserer linken Seite. Der Höhenunterschied liegt derzeit etwa zwischen 10 und 40 Zentimeter. Auf dieser Seite haben wir auch unsere Garage stehen. Um zu verhindern, dass bei anhaltendem Regen oder nassem Boden permanent das Wasser und Feuchtigkeit an der Außenwand der Garage steht, haben wir heute eine Noppenbahn gesetzt. Bevor die Garage gestellt wurde, habe ich dafür extra einen Graben vorbereitet, um die Noppenbahn später einfach hineinstellen zu können. Der Graben ist ca. 10 Zentimeter tiefer als die Bodenplatte der Garage.
Es gibt verschiedene Meinungen darüber, ob man die Noppen der Noppenbahn zur Wandseite platziert oder von der Wand weg. Wir haben uns entschieden, die Noppen zur Wandseite zu stellen. So kann z.B. Regenwasser, welches an der Wand runter läuft, gut absickern und es kommt zugleich auch Luft an die Wand. Eine Rolle Noppenbahn mit einer Höhe von 1m und einer Länge vom 20m hat uns 22,46 Euro im Fachhandel gekostet. Das Stellen der Noppenbahn war nicht besonders aufwendig. Damit die Noppenbahn gut anliegt und beim Auffüllen mit Erde nicht verrutscht, haben wie diese in kurzen Abständen mit Holzlatten (Reste) fixiert. Die ganze Aktion hat knapp eine Stunde gedauert.
Die Noppenbahn werden wir später in der Höhe passend kürzen, sobald unser Nachbar seinen Gartenbereich an dieser Stelle anlegt. Dies ist vermutlich im Laufe des Sommers der Fall.
Beteiligte Unternehmen
Um eine Übersicht der an unserem Hausbauprojekt beteiligten Unternehmen und Betriebe zu bekommen, habe ich mit dem Erstellen der Seite „Beteiligte Unternehmen“ begonnen. Derzeit ist diese Liste allerdings noch nicht vollständig. In der nächsten Zeit werde ich zu den einzelnen Unternehmen die ausgeführten Arbeiten, Leistungen oder Gewerke ergänzen.
Niederschlagswasser-Gebühr
Anfang der Woche habe ich den erhaltenen Fragebogen zur Erhebung der Niederschlagswasser-Gebühr ausgefüllt und an die Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen gefaxt. Für die Einleitung von Niederschlagswasser (Regenwasser) wird jährlich eine Benutzungsgebühr fällig. Die Bemessung erfolgt nach der bebauten, befestigten und tatsächlich an den Kanal angeschlossenen Fläche.
Auf dem Fragebogen muss man angeben, wie die überwiegende Nutzung des Grundstücks ist. Ein Privatgrundstück oder Gewerbegrundstück. Man muss angeben ob das Niederschlagswasser in einer Zisterne oder ähnlichen Anlage gesammelt wird. Wenn ja, dann noch ob die Zisterne einen Überlauf hat, der an die öffentliche Kanalisation angeschlossen ist. Auf Rückfrage beim Sachbearbeiter hat dieser mir erklärt, dass die große der Zisterne unerheblich für den Gebührensatz ist, relevant ist nur, ob die Zisterne an den Kanal angeschlossen ist oder der Überlauf auf dem Grundstück versickert. Bei uns ist die Zisterne an den Kanal angeschlossen. Versickern auf dem Grundstück ist bei unseren bisherigen Erfahrungen mit dem Grundwasser sicherlich auch nicht zu empfehlen, außer man hat gerne ein Feuchtbiotop im Garten.
Dann muss man natürlich noch angeben, welche bebauten oder befestigten Flächen es gibt. Dazu zählt die Grundfläche des Hauses, weitere Gebäude wie die Garage, Terrassen, Balkone, Wege und Zufahrten.
Bereits nach zwei Tagen ist heute der Abgabenbescheid eingetroffen. Für 130m² bebaute und befestigte Fläche wird bei einem Gebührensatz von 0,26 Euro eine Jahresgebühr von 33,80 Euro fällig. Der Betrag wird in drei Zahlungen vom Konto abgebucht.
Rauchwarnmelder angebracht
Letzte Woche habe ich die Rauchmelder für das Haus bestellt. Rauchwarnmelder gibt es im Baumarkt, dem Internet oder beim Schornsteinfeger des Vertrauens schon ab 10 Euro das Stück. Meistens sind dies Geräte, welche mit normalen Batterien (i.d.R. 9V Block) bestückt werden. Batterielebensdauer ca. 1 Jahr. Hinzu kommt, dass viele Rauchmelder auch eine LED-Blinkleuchte haben, welche permanent in kurzen Intervallen blinkt. Beides Punkte, welche wir nicht haben wollten. Wir wollten Rauchmelder mit eingebauter Lithium-Batterie haben, die in der Regel 10 Jahre funktionieren. Eine nervende LED sollten die Rauchwarnmelder ebenfalls nicht haben. Gerade im Schlafzimmer finden wir dies schon blöd, wenn es rot blinkt. Bei meiner Recherche bin ich dann auf die Rauchmelder von Ei Electronics aufmerksam geworden. Das Modell Ei650* wurde im jüngsten Test von Stiftung Warentest als Testsieger mit einer Note von Gut (1,9) bewertet. Die von uns gewünschten Eigenschaften erfüllt das Gerät und auch optisch finden wir den Rauchwarnmelder Ei650* gelungen. 4 Rauchmelder habe ich bestellt. Kostenpunkt pro Rauchmelder 24 Euro.
Für die Montage an der Decke sind zwei Schrauben und Dübel beigelegt. Da ich das Bohren von Löchern in der Decke weitgehend vermeiden möchte, habe ich mich für die Montage mit Magneten entschieden. Magnetbefestigungen für Rauchmelder gibt es bereits ab 2,50 Euro pro Stück bei eBay oder amazon zu kaufen. Die Montage der Magnetbefestigung samt Rauchmelder platzieren ist innerhalb einer Minute erledigt. Ganz ohne Bohren und Staub. Es hält tatsächlich :-)
Die Rauchmelder habe ich im Schlafzimmer, im Kinderzimmer, im Flur (Obergeschoss) und im Eingangsbereich (Erdgeschoss) angebracht.
(* = Affiliate/Werbelink)
Hallo Welt – wir haben Internet
Es ist geschafft. SkyDSL läuft. Das lange Osterwochenende hat es gebraucht, um die Satelliten-Anlage zu installieren. Zunächst musste ich auf dem Spitzboden eine Bodenkonstruktion mit Kanthölzern und Schalbrettern erstellen, allerdings erst mal nur in dem Bereich, wo der Mast installiert wird und das Dachfenster (Braas Lichtkuppel) ist. Den Rest mache ich im Sommer.
Dann habe ich zwei Dachziegel entfernt und einen Antennen-/Satellitendurchgangsziegel aus Kunststoff (Braas DuroVent) eingesetzt und den anderen Ziegel wieder eingesetzt. In die Dämmfolie auf den Sparren habe ich einen kleinen Schlitz eingeschnitten und den Antennenmast eingeführt. Mit einer Wasserwage haben wir dann den Mast ausgerichtet und mit Mastschellen fixiert.
Die vorbereitete SAT-Schüssel (ohne LNB und TRIA-Ausleger) haben wir von außen über das Gerüst am Haus und das Dach (auf einem Karton festgeklebt) mit einem Seil zur Dachluke gezogen. Aus der Luke passt nur eine Person, so hatte ich doch schon etwas Kraft aufzuwenden, um die Schüssel an den Mast zu heben und mit dem Mast zu verbinden. Hat aber ganz gut geklappt. Den Ausleger mit dem LNB und dem TRIA habe ich wieder von innen auf das Dach bringen können und dann an der SAT-Schüssel angebracht (hat auch ein gutes Gewicht).
Als nächste Aktion mussten die Kabel in die Leerrohre vom Hausanschlussraum auf den Spitzboden. Insgesamt 6 Kabel. Bestellt hatte ich mir letzte Woche 100m Kathrein LCD 111 SAT-Antennenkabel. Um zu testen, wie lang ein Kabel sein muss, haben wir direkt von der Rolle ein Kabel in eines der beiden vorhandenen Leerrohre eingeführt. Das Tolle bei dem Kathrein-Kabel ist, das man die Meteranzahl direkt auf dem Kabel ablesen kann. 12,5m sind es vom HAR bis zum Abschlusspunkt an das TRIA und das LNB. Wir haben uns dann für eine Kabellänge von 16,5m entschieden. So hat man immer noch mal etwas „Luft“ für Veränderung und die 100-m-Kabel sind optimal verwendet. Auf der Straße haben wir dann mit einem Maßband 16,5m abgemessen und dann die 5 weiteren Kabel zugeschnitten und einzeln mit einem edding markiert.
Pro Leerrohr habe ich 4 Kabel vorgesehen. In einem Leerrohr sind bereits zwei Cat7 Netzwerkkabel eingeführt. In dieses Leerrohr mussten nun noch zwei Kabel rein. Ein Kabel für skyDSL und ein Kabel für die DVB-T Antenne (Ersatzverbindung falls DVB-S mal ausfallen sollte). Das Einführen hat recht gut geklappt. Zwei Bogen waren zu überwinden. In das zweite Leerrohr mussten die restlichen drei SAT-Kabel eingeführt werden. Die Kabel haben wir immer mit einem guten Klebeband zusammengeklebt, um sie gleichzeitig einzubringen. Das Einführen ging insgesamt recht gut, obwohl ich hier mit mehr Schwierigkeiten gerechnet hatte. Nach dem alle Kabel über den Mast nach außen geführt und angeschlossen waren, habe ich die Leerrohre mit Glaswolle abgedichtet und mit Isover Vario Multitape verschlossen. Mit dem gleich Tape habe ich dann auch die Dämmfolie um den Mast wieder abgedichtet.
Nach dem Anschließen des Satelliten-Modems von skyDSL ging es an die Feinausrichtung der SAT-Schüssel. Dazu habe ich ein Notebook angeschlossen und die IP-Adresse des Modems zur Einrichtung aufgerufen. Zunächst muss man ein „Beam“ (passend zu seinem Standort) auswählen, dann hört man einen rhythmischen Ton aus dem Lautsprecher des TRIA. Nun musste man die Schüssel Millimeterweise nach rechts drehen, bis sich der Ton verändert und ein Dauerton zu hören ist. Auf dem Display des Notebooks konnte man dann gut die Signalwerte ablesen und so die Antenne optimal ausrichten. Laut Anleitung dauert es dann bis zu 45 Minuten, bis die Satelliten-Verbindung erstmalig konfiguriert ist. Während dieser Zeit hört man permanent den Dauerton des TRIA. Als sich nach einer Stunde noch immer nichts getan hat, haben wir den Netzstecker des SAT-Modems gezogen und es neu gestartet. Die Neueinrichtung hat wieder neu begonnen. Wir mussten die SAT-Schüssel noch mal nachjustieren, da wieder nur der rhythmischen Ton zu hören war. Als die Ausrichtung dann OK war, hat es nur knapp 2 Minuten gedauert und die Satelliten-Verbindung war aufgebaut.
Ein erster Speedtest hat eine Download-Geschwindigkeit vom 10.357 kbit/s und Upload-Geschwindigkeit von 1.308 kbit/s ergeben. Unser DSL-Paket hat einen Download von bis zu 12.000 kbit/s und Upload bis zu 4.000 kbit/s. In den nächsten Tagen werde ich mal zu unterschiedlichen Zeiten Speedtests machen, um Vergleichswerte zu erhalten.
Die DVB-T Antenne haben wir auch angeschlossen und ausgerichtet. Der Empfang ist gut. Den SAT-Empfang (DVB-S) können wir erst in wenigen Tagen ausprobieren, da uns die F-Stecker und Adaper ausgegangen sind.
Besten Dank an meinen Papa, der uns an dem Wochenende wieder fleissig unterstützt hat.
Frohe Ostern

Wir wünschen allen Freunden unseres Blogs, den Stammlesern, allen am Hausbau bisher und aktuell beteiligen Partnern, unseren Freunden und der Familie sowie allen Bauherren ein Kraftschöpfendes und geruhsames Osterwochenende.
Für uns ist es das ersten Ostern im eigenen Haus. Die Suche nach den Eiern im Garten verschieben wir auf das nächste Jahr. Dann haben wir vielleicht auch ein Garten oder zumindest was dem nahe kommt. Als Aufgabe für das Wochenende steht bei uns die Installation der SAT-Anlage auf dem Programm.
Beleuchtung im Treppenaufgang
Im Treppenaufgang haben wir ein Lichtauslass für eine Lampe. Was aber für eine Lampe macht man da hin? Sie soll den Bereich leicht beleuchten, so dass man nachts nicht die helle Beleuchtung im Flur oder der Diele anschalten muss. Optisch soll es natürlich auch nach was aussehen. Eine klassische runde oder halbrunde Lampe kommt für uns nicht in Frage. Wir haben schon verschiedene Installationen in anderen Häusern gesehen. Manche haben große wuchtige Leuchten, bei einigen ist es eine Mini-Lampe. Oft stehen diese Lampen aber weit in den Treppenaufgang hinein. Je nach dem in welcher Höhe die Lampe installiert ist, kann es passieren das mit beim hoch oder runter gehen, gerade wenn man was sperriges trägt, an der Lampe hängen bleibt. Eine richtig gute Lösung zum Kaufen haben wir noch nicht gefunden, allerdings ist mir beim Stöbern auf den OBI Ratgeberseiten bei den Selbstbauanleitungen zum Dekorieren und Verschönern eine Idee gekommen. Vielleicht einfach die Lampe selbst entwerfen und bauen. Mit LED-Lampen und etwas dünnem Holz kann man da bestimmt was Außergewöhnliches und Individuelles basteln. Inspiriert von der Designleuchte werde ich mir mal was überlegen.
Der Briefkasten ist angebracht
Zwar provisorisch, aber er hängt. Im Baumarkt haben wir einen großen Briefkasten aus Edelstahl gekauft und auf eine Spanplatte montiert. Die Platte haben wir dann eine eine Einwegpalette geschraubt und hochkant gegen die Wand gestellt. Der Nachsendeantrag bei der Post ist auch gestellt und läuft ab 18.03. sechs Monate. Am Montag sollte dann die erste Post ordnungsgemäß eintreffen. Rechnungen brauchen wir am momentan keine… :-)
Umzug der restlichen Möbel
An dem heutigen sonnigen Samstag, mit strahlend blauem Himmel, haben wir die restlichen Möbel und Pflanzen aus der Wohnung zum Haus transportiert. Heute kam wieder der Traktor mit Rolle zum Einsatz. Echt prima. Man bekommt viel aufgeladen und außergewöhnlich ist es auch :-)
Die Wohnung ist bis auf ein paar Kleinigkeiten nun ausgeräumt. Der Nachmieter übernimmt zu unserer Freude die Küche und ein paar andere Gegenstände (Wandregale, Leuchten, etc.). Wir müssen die Sachen nicht ausbauen, transportieren und bekommen noch ein paar Euro dafür. Unsere Baukasse kann das sehr gut gebrauchen.
Wir danken allen sehr engagierten Helfern: Mama, Papa, Marita, Ernst, Thilo, Jenni und Antonella. Eine klasse Leistung und es lief absolut reibungslos und ohne Verluste :-)
Jetzt wird es eine weile Dauern bis alles aufgebaut und an seinem Platz ist. Sobald die Garage da ist, kann dann die letzte Etappe des Umzugs starten, der Keller.
