Loch in der Hauswand entdeckt

In den letzten Tagen haben wir morgens wiederholt ein Klopfen gehört. So als wenn jemand mit dem Finder gegen die Hausfassade klopft. Irgendwann sind uns auf der Fensterbank im Badezimmer und auf den Rasen Styroporkugeln aufgefallen. Doch wo kamen die Styroporkugeln her? An der Fassade konnte wir nichts erkennen.

Das ganze hat uns keine Ruhe gelassen, zumal täglich morgens die Kopfgeräusche zu hören sind. Daher bin ich heute auf den Dachboden gegangen, um dort mal nach dem Rechten zu schauen. Auf der Giebelseite habe ich weitere Styroporkugeln entdeckt. Beim näheren Hinschauen konnte ich in einem Spalt neben dem Firstbaken auch weiteres Styropor entdecken. Nun war klar das ich mir den Firstbalken von Außen genauer ansehen musste.

Kurzum ist mein Papa mit einer langen Leiter gekommen und ich bin dann zum Firstbalken aufgestiegen. Das war ganz schön hoch. Was ich dann dort entdeckt habe. Hat mich beinahe von der Leiter gehauen. Direkt über dem Firstbalken ist ein größeres Loch. Eine richtige Höhle. Von unten war das nicht zu erkennen. Da hat sich etwas richtig Mühe gegeben um sich ein gemütliches Wettergeschütztes Plätzchen zu schaffen. Ich vermute mal es ist ein Spatz, auch bekannt als Haussperling.

Ich muss leider feststellen, dass mein installierter Vogelschutz hier nicht wirklich was gebracht hat. Zumindest hilft er nicht bei sehr kleinen Vögel.

Jetzt gilt es zu Überlegen, wie das Problem mit dem Loch in der Fassade dauerhaft behoben werden kann und sich auch kein Vogel mehr daran zu schaffen macht. Für Ideen und Hinweise bin ich dankbar.

Akzentbeleuchtung im Außenbereich

Unser Gehweg von der Straße zum Haus hat mit sechs LED Bodenleuchten eine Wegmarkierung erhalten. Die Bodenleuchten haben jeweils 2 LEDs und stahlen nach oben. Platziert haben wir die Leuchten nicht in den Gehweg selbst, sondern in den abgestellten Pflanzbereich links und rechts neben dem Gehweg. Von weitem oder von oben sieht das ganze schon wie eine Landebahnmarkierung aus. Die LED sind für mein Geschmack schon etwas zu hell.

Da wir gerade im Beleuchtungsfieber waren, hat der neue Gehweg im Garten und auch der Pflanzenteich eine Beleuchtung erhalten. Beim Gartenweg haben wir die Beleuchtung mittig in den Weg platziert. Um den Eichenbottich haben wir zur Anstrahlung des Bottichs ebenfalls drei LED Leuchten angeordnet.

Gehweg im Garten angelegt

Nach reiflicher Überlegung, wie wir einen Weg zum Verbinden der Terrasse und der Hochebene im Garten anlegen können, sind wir nun zur Tat geschritten.

Unseren ersten Gedanken haben wir auch umgesetzt. Der Gehweg soll durch Basaltsteine eingefasst werden und mit Andesit Splitt (8-12mm) aufgefüllt werden.

Entfernen des Rasens für den Gehweg

Mit einem Rasenkanntenstecher haben wir den zuvor mit einem Seil markierten Weg „abgestochen“. Mit dem Spaten konnte der Bereich für den Gehweg dann gut Stück für Stück abgetragen werden. Man sieht deutlich die Bodenqualität in unserem Garten. Was dort Steine drin sind ist echt unglaublich. Mit einer Fräse haben wir den Bereich dann och mal etwas aufgelockert und die Erde einigermaßen gleichmäßig verteilt.

Basaltsteine einklopfen

In den ausgehobenen Wegbereich haben wir ein Unkrautvlies eingelegt. Knapp 100 Basaltsteine mit einer Größe von 7-9 cm wurden dann mit einem Gummihammer eingeklopft. Bei einem der letzten Steine war leider auch mal kurz mein Daumen zwischen Hammer und Basaltstein geraten. Aua.

Beim Baustoffhandel hatte ich die Wahl zwischen neuen Basaltsteinen oder gebrauchten Basaltsteinen. Wo ist der Unterschied? Die gebrauchten Basaltsteine waren schon mal als Pflaster verarbeitet. Zum Beispiel in einer Altstadt, in Parks oder ähnlichem. Es sind Fahrzeuge oder Kutschen darüber gefahren. Entsprechend haben die Steine leichte Gebrauchtspuren. Beim genauen betrachten gibt es aber nur wenige Unterschiede. Die gebrauchten Steine sind durch den Abrieb etwas heller und nicht mehr so scharfkantig. Das ist aber auch alles. Der Preis pro Tonne überzeugt letztendlich. Die neuen Basaltsteine liegen bei 310 Euro und die gebrauchten bei 95 Euro pro Tonne. Das ist ein markanter Unterschied. Die knapp 100 Steine haben ein Gewicht von 200kg.

Andesit Splitt einfüllen

Als Gehwegmaterial haben wir wieder den Andesit Split in der Körnung (8-12mm) eingefüllt. Diesen haben ebenfalls auf der Hochebene und dem Pflanzbeet vor dem Haus verarbeitet. 500kg haben wir geschätzt und die haben wir mit dem Hänger geholt. Hat genau gelangt.

Das Ergebnis gefällt

Es ist sehr interessant, wie der neue Gehweg das Bild im Garten positiv verändert. Bisher haben wir alles rechtwinklig. Der geschwungene Weg lockert das enorm auf. Wir sind zufrieden.

Jetzt könnte man noch über eine Beleuchtung nachdenken…

Gartenwerkzeuge im Regal integrieren

Auch wenn wir erst zwei Jahre im Haus leben, hat sich bei uns in der Garage so einiges an Material angesammelt. Beim Aufräumen der Garage kam mir die Idee, die kreuz und quer herumstehenden Gartengeräte wie Schaufeln, Spaten, Hacke und so weiter an einen festen Platz zu stellen.

Bei Zapf gibt es Wandhalterungen für Gartengeräte. Doch die sind mir zum einen zu teuer und auch traue ich mich nicht in die doch recht schmalwandigen Außenwände der Garage zu bohren. Als ich so meine im hinteren Teil der Garage stehenden drei einfachen 10 Euro Baumarkt-Holzregale betrachtet habe, kam mit der Gedanke, dass mittlere Regal als Gartengeräte-Halter umzufunktionieren.

Das Regal-Element hat vier Böden mit jeweils vier Latten. Im zweiten Regaboden haben ich die beiden mittlerten Latten entfernt. Im dritten Regalboden haben ich die vorderen drei Latten entfernt. Eine der entfernten Latten habe ich ich 9cm große Stücke zersägt und damit die drei Regale mittelts Schrauben verbunden und weiter stabilisiert.

Alle unsere Gartengeräte stehen nun im Regal und fallen auch nicht mehr einfach um.

Gartenteich ist angelegt

Gestern sind sie endlich gekommen, die bestellten Wasserpflanzen. Das Wasser für den Teich hatte ich bereits vor gut 10 Tagen aus der Zisterne in den Eichenbottich gepumpt…

Eichenbottich mit Wasser befüllen

Den Bottich, welcher in seiner vorherigen Funktion für die Weinherstellung genutzt wurde, haben wir mit Wasser aus unserer Zisterne gefüllt. Wir waren sehr gespannt, wie Dicht der Bottich ist, denn wir wollten keine Folie in den Bottich für den Teich einsetzen. Über den Winter hatte er im Freien gestanden und es waren nur etwa 20cm Wasser darin.

Nach etwa 20 Minuten war der Bottich voll und man hat ein einigen Stellen das Wasser zwischen ein paar Dauben durchsickern sehen. Normalerweise quillt das Holz durch das Wasser auf und der Bottich dichtet sich somit selbst ab. Nach ein paar Stunden war dies auch der Fall. Der Bottich wurde Dicht.

Wasserpflanzen in Pflanzkörbe einsetzen

Da wir mit dem Bottich keinen Teich im klassischen Sinne haben und es keinen Boden aus Erde gibt, haben wir die Wasserpflanzen in Pflanzkörbe mit Steinen eingesetzt. Teicherde benötigt man nach unseren Recherchen nicht zwingend.

Bei einem Online-Versandhandel für Gartenpflanzen und Gartenteiche haben wir ein paar Pflanzkörbe und Wasserpflanzen bestellt. Da wir schon ein paar Wasserpflanzen hatten, haben nur noch drei weitere Pflanzen geordert. Blutweiderich, Wasserpest und Schilfrohr.

Blutweiderich wird in einer Wassertiefe von 0-20cm eingesetzt. Die Pflanze hat während der Blütezeit tolle lilafarbene Blüten.

Die Wasserpest wird bei einer Wassertiefe von etwa 50cm eingesetzt. Als Unterwasserpflanze ist sie besonders wichtig für das biologische Gleichgewicht im Teich. Dem Wasser entnehmen sie den Nährstoffüberschuss und entziehen so den Algen die Lebensgrundlage.

Schilfrohr wird in etwa 10-40cm Wassertiefe eingesetzt. Sie wächst relativ schnell und kann bis zu 3m hoch werden. Das aber sicherlich nur klassichen Ufergraben.

Wasserpflanzen im Bottichplatzieren

Von unserer Nachbarin haben wir aus ihrem Teich eine Seerose und Wasserlilie bekommen. Wir hatte noch aus unserem Wasserkübel-Bestand eine Zypersegge, Blaugrüne Binse und zwei weitere Wasserpflanzen von denen wir den Namen nicht mehr wissen. Mit den neuen Wasserpflanzen haben wir somit einen buten Mix an Pflanzen für den Bottich.

Um die verschiedenen Pflanzzonen für die einzelnen Wasserpflanzen herzustellen, haben wir mit übrig gebliebenen Pflastersteinen und Carrara Mamorkies gearbeitet.

Noch sieht noch nicht viel. Die Pflanzen sind sehr klein. Auch ist das Wasser etwas trüb, aber in den nächsten Woche wird sich das bestimmt ändern und wir freuen uns wenn alle Pflanzen anwachsen und sich im Bottich entfalten.

Farbanstrich für den Hausflur

Jetzt kommt Farbe ins Spiel. Alle Innenwände im Haus haben bisher einen weißen Anstrich. Grundsätzlich gefällt uns das, doch es war uns auch schon immer klar das wir nach einiger Zeit ein paar farbliche Akzente setzten wollten. Zunächst wollten wir aber warten bis sich das Haus etwas „gesetzt“ hat. Denn dadurch können kleine Setzrisse entstehen, welche man dann in den Ecken der Wände oder bei den Wandübergängen zur Decke sieht. Gerade bei nicht weißen Farbanstrichen fallen diese dann ins Auge. Bei uns im Haus haben wir nach zwei Jahren fast keine Setzrisse feststellen können. Die Mini-Setzrisse welche wir haben, fallen nicht ins Gewicht. Also soweit alles gut.

Unser Flur hat jetzt ein paar Farbtupfer bekomen. Ja OK, es sind Streifen geworden. Das war zwar ein haufen Arbeit, aber es hat sich gelohnt.

Zunächst wurden die Sockelleisten, die Treppe, Schalter und Steckdosen abgeklebt. Dann haben wir mir einer Laserwasserwage die einzelnen Steifensegmente mit Malerkrepp abgeklebt. Die Segmente welche einen Farbanstrich erhalten sollen, haben wir dann an den Übergänge mit weißer Farbe vorgestrichen. Dadurch entstehten dann beim bunten Farbanstrich keine Farbverläufe in den weißen Wandbereich. So zumindest die Theorie. Dann wurde es bunt. Wir haben uns für einen hellen Grünton, einen hellen Grauton und einen Lilaton entschieden. Aber seht selbst:

Spritzschutz für die Fassade ist fertig

Ein weiter ToDo-Punkt für 2015 ist erledigt. Der Spritzschutz rund im das Haus haben wir mit Steinen aufgefüllt Die Steingröße liegt dabei zwischen 16mm und 32mm. Als Material haben wir wieder Andesit Splitt verwendet. So wie auch bei der Hochebene im Garten und in den Pflanzstreifen vor dem Haus. Diesmal halt nur größere Steine.

Mit dem Hänger sind wir vier mal zum Baustofflager gefahren und haben ingesamt 1560kg Steine transportiert. Da der Splitt nicht gewaschen ist und beim ersten Regen keine Staubspritzer an der Hausfassade haben wollen, mussten wir den Splitt erst „waschen“. Da war ich jetzt echt froh das wir eine Zisterne voll mit Regenwasser haben. Die Steine haben wir auf dem Boden verteilt und dann mit einem Schlauch und Wasser aus der Zisterne „gespült“. War zwar etwas mehr arbeit, aber die hat sich gelohnt.

Als Einfüllhilfe für die Steine haben wir einen großen Karton vor die Fassade gestellt. Damit ging das Einfüllen der Steine sehr schnell von den Hand. Weitgehend konnen wir direkt aus der Schubkarre die Steine einschütten.

Danke an einem Papa für die erneute tatkräftige Unterstützung.

Wie einen Gehweg im Garten gestalten?

Von der Terrasse zur Hochebene im Garten möchten wir einen Gehweg anlegen. Im Pflastern von Flächen sind wir quasi schon Profis, doch geplfasterte (versiegelte) Fläche haben wir bereits genug. Der Gehweg soll auch nicht rechtwinklig werden, sondern eine geschwungene Form haben. Somit fallen rechteckige Rasenkantsteine oder Pflastersteine als Wegeinfassung weg. Mit zwei Seilen haben wir mal einen möglichen Weg angedeutet.

Ich könnte mir vorstellen die Wegeinfassung mit Basaltsteinen, wie ich sie auch beim Einfassen des Zisternendeckel verwendet habe, zu realisieren. Zwischen die beiden Wegeinfassungen würde ich dann ein paar Zentimeter Erde ausheben und den Bereich mit Unkrautflies auslegen. Auf das Flies würde ich dann Splitt (8-16mm) einfüllen.

Welche Vorschläge habt ihr für die Anlage eines Gehwegs im Garten? Tipps und Gedanken herzlichst erwünscht :-)

Pflanzbeete im Eingangsbereich sind fertig

Die beiden Pflanzstreifen links und rechts vom Gehweg von der Straße zum Haus hatten wir im August 2014 mit Buchsbäumen bepflanzt. Doch bereits im Spätherbst 2014 war zu erkennen das die sich Pflanzen dort nicht sehr wohl fühlen und wir haben sie in den Garten umgesiedelt. Anstelle der Buchsbäume haben wir dann damals Zypressen (Sorte: Snow White) eingepflanzt und mit Unkrautflies abgedeckt. Als wir nun den Andesit Splitt (8-16mm) für die Hochebene im Garten geholt haben, wurde die Chance genutzt um auch gleich die Pflanzbeete mit dem Splitt aufzufüllen. So sieht das Ergebnis nun aus:

Hochebene im Garten fertiggestellt

Das Wetter wird langsam besser und man kann so langsam wieder beginnen draußen zu Arbeiten. Ein zu erledigende Aufgabe auf der ToDo-Liste in 2015 ist die Fertigstellung der Hochebene im Garten. Dieser Aufgabe haben wir uns an diesem Samstag angenommen.

Bereits Anfang der Woche haben wir abends da mit begonnen, noch etwas Erde aus der mit Palisaden eingefassten Hochebene abzutragen ein relativ ebenes Niveau zu in der Hochebene zu erreichen. Diese Fläche haben wir dann zusätzlich mit einer Rüttelplatte etwas verdichtet. Das Abrütteln halte ich für wichtig, da sonst die lockere Erde mit der Zeit absacken wird und sich das Bodenniveau auf dem Plateau verändert.

Um zu verhindern, dass sich Unkraut und Grünzeug später den Weg zur Oberfläche der Hochebene bahnt, haben wir die komplette Fläche mit Unkrautflies (wasserdurchlässig) ausgelegt. Auf das Unkrautflies haben wir dann eine mehrere Zentimeter starke Schicht an 8/16er Split aus Andesit (vulkanisches Gestein) aufgeschüttet.

Da wir kein Gefühl hatten, welche Menge wir für die Verarbeitung benötigen, haben wir den Andesit Splitt nach und nach mit den Hänger von nahegelegenen Baustofffachmarkt geholt. Insgesamt sind wir 5 Touren mit den Hänger gefahren und haben dabei in Summe 2,21 Tonnen Splitt transportiert. Auf der Hochebene haben nicht die ganze Menge an Splitt verteilt, etwa 450kg davon haben wir für das Auffüllen der beiden Pflanzbeete im Eingangsbereich vor der Haustür verwendet.

Nachdem der Andesit Splitt auf der Fläche nach Augenmaß verteilt war, haben wir diesen mit einer Latte und einer Wasserwage auf eine realtiv gleichmäßige Höhe gebracht. Dann galt es den Eichenbottich auf seine angedachte Stelle auf der Hochebene zu platzieren. Mit vier Leuten haben wir den schweren Eichenbottich über die eingeplfanzten Ligusterhecke-Pflanzen gehoben. Danach wurde mit dem restlichen Splitt noch die Übergänge zum bepflanzten Bereich auf der Hochebene modeliert.

In den nächsten Tagen werde ich den Eichenbottich mit Wasser aus der Zisterne befüllen. Dann kann er sich wieder mit Wasser vollsaugen und sich selbst abdichten. Im Frühjahr werden wir dann den Bottich mit Wasserpflanzen bestücken und dann der Natur Ihren Lauf lassen.

Danke an meinen Papa für die tatkräftige Unterstüzung und den ganzen Materialtransport. Danke auch meine beiden Nachbarn für das Tragen des Eichenbottichs.