Hallo Welt – wir haben Internet

Es ist geschafft. SkyDSL läuft. Das lange Osterwochenende hat es gebraucht, um die Satelliten-Anlage zu installieren. Zunächst musste ich auf dem Spitzboden eine Bodenkonstruktion mit Kanthölzern und Schalbrettern erstellen, allerdings erst mal nur in dem Bereich, wo der Mast installiert wird und das Dachfenster (Braas Lichtkuppel) ist. Den Rest mache ich im Sommer.

Dann habe ich zwei Dachziegel entfernt und einen Antennen-/Satellitendurchgangsziegel aus Kunststoff (Braas DuroVent) eingesetzt und den anderen Ziegel wieder eingesetzt. In die Dämmfolie auf den Sparren habe ich einen kleinen Schlitz eingeschnitten und den Antennenmast eingeführt. Mit einer Wasserwage haben wir dann den Mast ausgerichtet und mit Mastschellen fixiert.

Die vorbereitete SAT-Schüssel (ohne LNB und TRIA-Ausleger) haben wir von außen über das Gerüst am Haus und das Dach (auf einem Karton festgeklebt) mit einem Seil zur Dachluke gezogen. Aus der Luke passt nur eine Person, so hatte ich doch schon etwas Kraft aufzuwenden, um die Schüssel an den Mast zu heben und mit dem Mast zu verbinden. Hat aber ganz gut geklappt. Den Ausleger mit dem LNB und dem TRIA habe ich wieder von innen auf das Dach bringen können und dann an der SAT-Schüssel angebracht (hat auch ein gutes Gewicht).

Als nächste Aktion mussten die Kabel in die Leerrohre vom Hausanschlussraum auf den Spitzboden. Insgesamt 6 Kabel. Bestellt hatte ich mir letzte Woche 100m Kathrein LCD 111 SAT-Antennenkabel. Um zu testen, wie lang ein Kabel sein muss, haben wir direkt von der Rolle ein Kabel in eines der beiden vorhandenen Leerrohre eingeführt. Das Tolle bei dem Kathrein-Kabel ist, das man die Meteranzahl direkt auf dem Kabel ablesen kann. 12,5m sind es vom HAR bis zum Abschlusspunkt an das TRIA und das LNB. Wir haben uns dann für eine Kabellänge von 16,5m entschieden. So hat man immer noch mal etwas „Luft“ für Veränderung und die 100-m-Kabel sind optimal verwendet. Auf der Straße haben wir dann mit einem Maßband 16,5m abgemessen und dann die 5 weiteren Kabel zugeschnitten und einzeln mit einem edding markiert.

Pro Leerrohr habe ich 4 Kabel vorgesehen. In einem Leerrohr sind bereits zwei Cat7 Netzwerkkabel eingeführt. In dieses Leerrohr mussten nun noch zwei Kabel rein. Ein Kabel für skyDSL und ein Kabel für die DVB-T Antenne (Ersatzverbindung falls DVB-S mal ausfallen sollte). Das Einführen hat recht gut geklappt. Zwei Bogen waren zu überwinden. In das zweite Leerrohr mussten die restlichen drei SAT-Kabel eingeführt werden. Die Kabel haben wir immer mit einem guten Klebeband zusammengeklebt, um sie gleichzeitig einzubringen. Das Einführen ging insgesamt recht gut, obwohl ich hier mit mehr Schwierigkeiten gerechnet hatte. Nach dem alle Kabel über den Mast nach außen geführt und angeschlossen waren, habe ich die Leerrohre mit Glaswolle abgedichtet und mit Isover Vario Multitape verschlossen. Mit dem gleich Tape habe ich dann auch die Dämmfolie um den Mast wieder abgedichtet.

Nach dem Anschließen des Satelliten-Modems von skyDSL ging es an die Feinausrichtung der SAT-Schüssel. Dazu habe ich ein Notebook angeschlossen und die IP-Adresse des Modems zur Einrichtung aufgerufen. Zunächst muss man ein „Beam“ (passend zu seinem Standort) auswählen, dann hört man einen rhythmischen Ton aus dem Lautsprecher des TRIA. Nun musste man die Schüssel Millimeterweise nach rechts drehen, bis sich der Ton verändert und ein Dauerton zu hören ist. Auf dem Display des Notebooks konnte man dann gut die Signalwerte ablesen und so die Antenne optimal ausrichten. Laut Anleitung dauert es dann bis zu 45 Minuten, bis die Satelliten-Verbindung erstmalig konfiguriert ist. Während dieser Zeit hört man permanent den Dauerton des TRIA. Als sich nach einer Stunde noch immer nichts getan hat, haben wir den Netzstecker des SAT-Modems gezogen und es neu gestartet. Die Neueinrichtung hat wieder neu begonnen. Wir mussten die SAT-Schüssel noch mal nachjustieren, da wieder nur der rhythmischen Ton zu hören war. Als die Ausrichtung dann OK war, hat es nur knapp 2 Minuten gedauert und die Satelliten-Verbindung war aufgebaut.

Ein erster Speedtest hat eine Download-Geschwindigkeit vom 10.357 kbit/s und Upload-Geschwindigkeit von 1.308 kbit/s ergeben. Unser DSL-Paket hat einen Download von bis zu 12.000 kbit/s und Upload bis zu 4.000 kbit/s. In den nächsten Tagen werde ich mal zu unterschiedlichen Zeiten Speedtests machen, um Vergleichswerte zu erhalten.

 

Die DVB-T Antenne haben wir auch angeschlossen und ausgerichtet. Der Empfang ist gut. Den SAT-Empfang (DVB-S) können wir erst in wenigen Tagen ausprobieren, da uns die F-Stecker und Adaper ausgegangen sind.

Besten Dank an meinen Papa, der uns an dem Wochenende wieder fleissig unterstützt hat.

Der Briefkasten ist angebracht

montierter BriefkastenZwar provisorisch, aber er hängt. Im Baumarkt haben wir einen großen Briefkasten aus Edelstahl gekauft und auf eine Spanplatte montiert. Die Platte haben wir dann eine eine Einwegpalette geschraubt und hochkant gegen die Wand gestellt. Der Nachsendeantrag bei der Post ist auch gestellt und läuft ab 18.03. sechs Monate. Am Montag sollte dann die erste Post ordnungsgemäß eintreffen. Rechnungen brauchen wir am momentan keine… :-)

Toiletten sind angeschlossen

In dieser Woche habe ich mit meinem Papa die beiden WCs im Bad und im Gäste-WC installiert. Die Keramik stammt von Keramag und nennt sich iCon. Allerdings ging dies nicht so schnell wie gedacht. Das mit der Installationswand (Geberit) gelieferte Anschlussset (Ablaufrohr und Wasserzulaufrohr) ist zu kurz. Es fehlen ein paar wenige Zentimeter, um das WC mit dem Abfluss bzw. dem Wasserzulauf zu verbinden. Wir mussten uns daher im Baumarkt längere Anschlusssets besorgen. Erst der vierte Baumarkt hatte was Passendes da. Gut, dass wir ein paar dieser Märkte in der näheren Umgebung haben (5-15km).

Bevor man die Toilette aufhängen kann, müssen die Zu- und Abflussrohre passend zugeschnitten werden. Hierzu muss man den Abstand von der Fliesenoberseite (wenn vorhanden inkl. der Schallschutzmatte) durch die Gipsplatte bis zum Rohranschluss in der Wand ermitteln. Dann das Rohr am WC anschließen und den ermittelten Abstand übertragen. Was zu lang ist, schneidet man dann mit einer Säge ab. Die Rohre fettet man dann noch etwas ein, damit die sich leichter in die Rohröffnungen in der Installationswand einschieben lassen. Anschließend kann man die Toilette auf die Gewindestangen aufschieben und mit den Schrauben fixieren. Fertig.

Für das erste WC haben wir gut 90 Minuten gebraucht. Permanent haben wir es rauf und runter machen müssen, bis wir den Dreh raus hatten. Die zweite Toilette ging dann schon deutlich schneller.

Waschtische sind montiert

Am Dienstag wurde von der Deutsche Haus AG das Problem mit der Montagevorrichtung für das Waschbecken im Gäste-WC gelöst. Da man die Gewindestangen nicht mehr versetzten kann ohne die kompletten Fliesen zu beschädigen bzw. abzunehmen, wurde ein weiteres Loch gebohrt und eine Gewindestange eingesetzt. Nun konnte das Waschbecken von uns montiert werden. Wir haben auch gleich den Waschtisch im Bad angebracht.

Zunächst haben wir etwas Silikon auf der Rückseite der Waschbecken aufgebracht und es gut trocknen lassen. Das Silikon dient als Puffer damit man die Fliesen beim Montieren nicht durch die rauhe Keramik beschädigt oder die Fliesen zerspringen. Mit einer Wasserwage richtet man dann das Becken in der Horizontalen aus und zieht dann die Schrauben fest. Wenn alles montiert ist, kann man das Becken mit Silikon ausfugen. Bevor man es dann belastet, sollte man 24 Stunden warten um das Silikon aushärten zu lassen.

Armaturen für Dusche und Badewanne

In den letzten Tagen haben wir nach und nach die Armaturen angebracht. Wir haben uns für die Serie Focus von Hansgrohe entschieden. Die Duscharmaturen in beiden Duschen, sowie die Badearmatur für die Badewanne ist nun angebracht. Ebenfalls haben wir an allen Waschbecken und am Anschluss für die Spülmaschine die Eckventile bzw. Geräteventile installiert. Die Waschtischarmaturen kommen dann dran, wenn die Waschbecken angebracht sind.

Sockelleisten angebracht

Am Samstag habe ich die ersten Sockelleisten in den Zimmern mit Laminat angebracht. Für die Ecken auf Gehrung zu sägen habe ich eine Kapp- bzw. Gehrungssäge besorgt. Die Säge kann man auf die verschiedenen Winkel einstellen. Hier muss man sich echt konzentrieren, damit man die Leisten nicht im falschen Winkel abschneidet. Am Anfang habe ich ein paar doch glatt falsch abgesägt. Verschnitt habe ich aber bisher kaum, etwa 20 cm. Ich bin aber auch noch nicht ganz fertig, da mir die Clips für die Befestigung der Sockelleisten ausgegangen sind. 100 Clips habe ich schon verarbeitet. Neue sind bestellt und werden in den nächsten Tagen kommen. Drei Sockelleisten habe ich noch. Diese werden auch genau aufgehen. Versägen darf ich mich aber dann nicht mehr oft :-)

Türzarge im Wohnzimmer und Kinderzimmer

Heute haben wir die Zarge im Kinderzimmer und die große Türzarge zwischen Diele und Wohnzimmer gesetzt. Heute ging alles schon viel schneller von der Hand als beim Türen setzten am vergangenen Sonntag. Ich muss sagen, es macht richtig Spaß, wenn man diverse Arbeiten selbst ausführen kann. Geld spart das auch noch.

Drei Türzargen sind gesetzt

Heute haben wir mit dem setzten der Türen begonnen. Gleich die erste Zarge, welche wir ausgepackt und auf dem Boden nach Gebrauchsanweisung zusammengesetzt haben, hat einen Verarbeitungsfehler. Etwa in der Mitte des Rahmens ist die Beschichtung gewellt und es ist auch ein kleiner Riss zu sehen. Diese Zarge haben wir dann beiseitegelegt. Da am Montag der Türlieferant kommt, bekommt er heute Abend noch eine Mail diesbezüglich. Dann kann eine neue Zarge mitgebracht werden.

Die zweite Zarge, die wir ausgepackt haben, hat leider auch eine Macke. Allerdings auf der Innenseite im Bereich des Türriegels. Dort kann man erkennen, dass ein Teil bei der Herstellung im Werk wohl abgeplatzt ist und wieder angeklebt wurde. Da dies nicht so dramatisch ist, haben wir die Zarge verwendet und im Schlafzimmer eingebaut.

Zwei weitere Zargen haben wir im Arbeitszimmer und im Bad eingebaut. Mit Holzblättchen aus Laminatresten und Keilen wurden diese dann ausgerichtet. Im Anschluss wurden die Zargen jeweils an drei Stellen gespreizt.

Das Ausschäumen der Zargen mit Montageschaum hat an den Türen im Arbeitszimmer und dem Schlafzimmer gut funktioniert. Bei der dritten Tür im Bad ist uns ein Missgeschick passiert. Nach dem Ausschäumen mit dem Montageschaum hatten wir uns kurz zu den beiden anderen Türen umgedreht und waren begeistert, dass dies gut funktioniert hat. Als wir uns wenige Sekunden später wieder der Badezimmertür zugewandt haben, ist der Montageschaum an vielen Stellen heftig herausgetreten und hat an mehreren Stellen die Türzargen im sichtbaren Bereich berührt. Auch auf den Fliesen am Boden ist einiges an Material gelandet. Der Versuch das direkt abzuwischen war erfolglos. Wir konnten nur zusehen, wie es aushärtet. Wir hoffen, dass wir das irgendwie wieder entfernt bekommen. Wenn ihr einen Tipp habt, dann lasst uns bitte wissen.

Laminatboden im Arbeitszimmer

Nun ist auch der Zweite von Drei Räumen mit Laminat ausgelegt. Heute ging es schon deutlich schneller als beim Legen des Laminatbodens im Kinderzimmer. Das Arbeitszimmer ist etwa 4 Quadratmeter kleiner. In 3,5 Stunden war der Raum fertig. Die Sockelleisten werden wir in den nächsten Tagen anbringen.