Bemusterung mit der DHAG Teil 2 – Strom und Steckdosen

Als nächstes Stand die Verteilung der Steckdosen auf dem Plan. Frau K. ist mit uns dann Raum für Raum durchgegangen, wo wir unsere Steckdosen haben möchten. Dabei mussten wir auch neben der Anzahl der Steckdosen festlegen, wie die Steckdosen angeordnet werden sollen. Entweder bodentief oder in Höhe des eines Lichtschalters (wenn vorhanden). Überall dort wo kein Lichtschalter ist, haben wir entschieden, die Steckdosen in Bodennähe zu platzieren. Eine Einzelsteckdose oder auch Doppelsteckdose sieht für unser Empfinden nicht so gut aus, wenn sie in Schalterhöhe platziert ist. Zwar ist es im Alter sicherlich besser wenn man sich nicht Bücken muss um zum Beispiel den Staubsauger in die Steckdose einzustecken, aber daran haben wir auch gedacht und festgelegt, dass fast überall im Haus wo auch ein Lichtschalter ist, auch eine Steckdose integriert wird.

Für Außen haben wir zwei Außensteckdosen auf der Terasse vorgesehen. Zuätzlich haben wir noch je ein Stromkabel für die Garage und für eine spätere mögliche Gehwegbeleuchtung eingeplant.

Frau K. hat dann unsere Wünsche im Grundriss mit einem roten Stift eingezeichnet. Als nächstes wurden die Lichtschalter und Lichtauslässe besprochen.

Bemusterung mit der DHAG Teil 1 – Fenster und Türen

Nach einer freundlichen Begrüßung durch unsere Ansprechpartnerin Frau K., hat Sie die Grundrisspläne hervorgeholt und wollte mit uns als Erstes die Öffnungsrichtung der Fenster und Türen durchsprechen. Die Anordnung der Türen und Fenster war ja bereits mit dem Architekten festgelegt. Jetzt musste nur noch mal bestimmt werden, ob die Fenster und Türen sich auch so wie im Grundriss vorgesehen öffnen lassen sollen.

Gleich bei dem ersten Fenster in der Küche (zur Straßenseite) kam von Frau K. der Hinweis, dass dieses Fenster sich bautechnisch nicht komplett öffnen lässt und nur gekippt werden kann. Als Grund wurde uns mitgeteilt, dass es an der Größe des Fensters (Seitenverhältnis) liegt. Es hat eine Breite von 1,10 m und eine Höhe von 0,80 m. Wenn wir unbedingt dieses Fenster auch zum Kippen haben möchten, müssten wir ein anderes Maß, zum Beispiel 80x80cm nehmen. Dies passt absolut nicht zu unseren optischen Vorstellungen. Also mussten wir dies wohl oder übel so akzeptieren. Da dies nicht das einzige Fenster bei uns im Haus ist, das ähnliche oder gleiche Maße hat, galt dies somit auch gleich für alle anderen Fenster dieser Art (im Gäste-WC und Hausanschlussraum). Hier waren wir etwas enttäuscht, denn hätten wir das vorher gewusst, hätte man das in der Planung mit dem Architekten berücksichtigen können. In den Plänen des Architekten waren die Fenster nämlich immer zum Öffnen eingezeichnet.

Im Wohnzimmer haben wir zweiflüglige Terrassentüren. Bei diesen Türen lässt sich immer eine Seite mit dem Türgriff öffnen. Den zweiten Flügel muss mit einem Hebel in der Türkonstruktion geöffnet werden. Um zu bestimmen welche Seite der Terrassentür sich primär durch den Türgriff öffnen lässt, sind wir in Gedanken noch mal die Anordnung der Möbel (Esstisch, Stühle etc.) durchgegangen und haben dann den Türanschlag festgelegt.

Im Obergeschoss gab es dann die nächste Neuerung. Der vom Architekten eingeplante zweite Rettungsweg (gemäß Landesbauordnung LBauO) kann mit den im Grundriss eingeplanten Fenster nicht realisiert werden. Das Fenster muss ein paar Zentimeter größer werden, um den vorgeschriebenen Bestimmungen zu entsprechen. Dies bedeutet somit auch eine Verschiebung des Fensters um etwa 5 cm. Da wir bodentiefe Fenster geplant haben, betrifft dies natürlich auch die Anordnung der geplanten Möbel im Haus. Kurzerhand musste eine Entscheidung her was gemacht werden soll. Aus den bodentiefen Fenstern im Kinderzimmer und im Bad wurde dann ein normales Fenster, was den Bestimmungen für den zweiten Rettungsweg entspricht. Da nun weniger Lichteinfall in den Räumen ist, wurde je ein zusätzliches Dachfenster eingeplant (Kostenpunkt zwischen 1.200 € und 1.400 € je nach Größe; ohne Rollladen). Da war uns schon klar das dies sicherlich nicht die einzigen Mehrkosten am heutigen Tag werden würden. Bei den anderen Räumen im Obergeschoss konnte die Fenstergröße bleiben wie geplant. Wir haben dann den Fensteranschlag festgelegt und waren mit dem Fenstern und Türen in der Außenwand fertig.

Bei den Innentüren hatten wir überlegt, ob wir zwischen Flur und Wohnzimmer eine zweiflüglige Schiebetür einbauen sollen. Frau K. hat dann mal den Aufpreispreis recherchiert. Kostenpunkt 2.650 €. Das war uns dann doch zu viel Geld und wir haben den Gedanken wieder verworfen. Nach dem nun auch der Türanschlag für alle Innentüren festgelegt war, ging es an die Verteilung der Steckdosen.

Bemusterung bei der Deutschen Haus AG (DHAG)

BemusterungsterminAm Dienstag hatten wir unseren Bemusterungstermin mit der Deutschen Haus AG (DHAG) in Nüdlingen (Bad Kissingen). Der Termin fand in einem Musterhaus der Deutschen Haus AG statt, welches direkt neben dem Werk der Firma Holzbau Schäfer e.K. steht.
Angereist sind wir bereits am Vortag. Die DHAG hat für uns im Precise Hotel Bristol in Bad Kissingen ein Zimmer gebucht. Nach gut 2,5 Stunden Autofahrt sind wir abends gegen 20:45 Uhr im Hotel angekommen. Parkplätze gibt es hinter dem Hotel, auf Wunsch sogar ein Garagenplatz. Der Empfang im Hotel war herzlich. Fix hatten wir unseren Schlüssel und konnten in das Zimmer. Alles war sauber, ordentlich und dem Stil des Hauses entsprechend. Vom Zimmer hatten wir einen tollen Blick auf den Rosengarten. Zur Entspannung nach der langen Anreise sind wird dann mal durch den Rosengarten spaziert und haben beim Italiener eine Kleinigkeit gegessen. Im Anschluss sind wir dann noch in den Pool des Hotels ein paar Bahnen schwimmen.

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen sind wir dann um 8:40 Uhr nach Nüdlingen aufgebrochen. Um 9:00 Uhr hat uns in dem Musterhaus der Deutschen Haus AG dann Frau K., unsere Ansprechpartnerin für diesen Tag, freundlichen empfangen und wir haben direkt losgelegt. Das war auch gut so, denn wir haben nicht geahnt, dass es am Ende doch eine 13 stündige Besprechung wird.

Alle durchgesprochenen Dinge wie Strom und Steckdosen, Lichtauslässe und Schalter, Datenleerdosen, Heizkreisverteiler, Dachbedeckung, Fenster und Türen, Treppe, die Fassadengestaltung usw. werde ich in den nächsten Tagen jeweils gesondert in einzelnen Beiträgen behandeln und erläutern. Dies würde in diesem Beitrag echt den Rahmen sprengen.

Etwa um 13 Uhr kam dann auch Herr B. von den Baupartnern aus Gensingen dazu. Er war extra angereist um auch an dem Termin teilnehmen zu können. Gegen 14 Uhr haben wir dann eine halbe Stunde Mittagspause gemacht und uns mal das Werk der Firma Holzbau Schäfer angeschaut. Dort konnten wir mal einen Einblick in die Arbeit und den Bau einer Hauswand bekommen. Sehr interessant.

Um 21:00 Uhr waren wir dann mit den Punkten soweit alle durch. Nun mussten wir noch mal das entstandene Lieferverzeichnis mit stolzen 38 Seiten durcharbeiten. Jede einzelne Seite muss dabei separat unterzeichnet werden. So oft haben wir noch nie hintereinander unsere Unterschrift leisten müssen. Ein Stempel hätte hier echt geholfen.

Um 22:30 Uhr haben wir es dann geschafft. Sowohl für Frau K. und auch für uns war es ein sehr anstrengender Tag. Spannend war es auf jeden Fall. Heftig ist natürlich das man sehr viele Entscheidungen direkt treffen muss. Aber dazu mehr in den nächsten Blogbeiträgen.

Einladung zur Bemusterung

BemusterungsterminHeute lag die Einladung zur Bemusterung, oder wie die Deutsche Haus AG (DHAG) formuliert „Ausstattungstermin“, im Briefkasten. Zu unserem Termin sollen wir ab 09 Uhr in Nüdlingen erscheinen. Nüdlingen liegt bei Bad Kissingen und es ist von Gensingen etwa 230km entfernt. Damit wir nicht früh morgens losfahren müssen, hat die DHAG für uns ein Zimmer in einem Hotel der 4-Sterne-Kategorie samt Frühstück gebucht.

Die Bemusterung findet bei der Firma Holz-Bau Schäfer e.K. statt. Dies ist ein Produktionspartner der DHAG. Um einen möglichst geringen Zeitaufwand bei bei der Ausstattung zu haben, sollen wir zu dem Bemusterungstermin einen Küchenplan mitbringen, sowie die Elektroinstallationen (wie z.B. Steckdosen, Schalter und Lichtquellen, TV- und Telefonleerdosen) und die Fensteröffnungsrichtungen grob festgelegt haben. Ebenfalls sollen wir die Zählerantragsformulare für Wasser und Strom der örtlichen Versorger samt Kontaktdaten und den entsprechenden Verlegerichtlinien mitbringen.

Somit haben wir gleich wieder ein paar Sachen zu organisieren. Es wird uns bestimmt nicht langweilig :-)

Termin für die Bemusterung

Termin für die BemusterungHeute bekamen wir einen Anruf von der Deutschen Haus AG (DHAG) mit zwei Terminvorschlägen zur Bemusterung. Ein Termin Mitte Juli und als Alternative ein Termin Anfang August. Wir haben uns dann ganz fix für den Bemusterungstermin im Juli entschieden. In den nächsten Tagen bekommen wir dann noch mal eine schriftliche Einladung mit weiteren Details zu den Dingen über die wir uns bis dahin mal mal Gedanken machen sollen.

Blick aus dem Nachbarhaus

Blick auf unser Grundstück aus dem NachbarhausHeute war ich in dem im April aufgebauten Nachbarhaus. Die Baupartner aus Gensingen haben zur offenen Hausbesichtigung eingeladen. Da habe ich die Chance genutzt und mal geschaut wie die Arbeiten so voran gehen. Momentan laufen die Spachtelarbeiten, welche von den Bauherren in Eigenleistung ausgeführt werden. Die Bauherrin habe ich ebenfalls kurz getroffen und mich als neuer Nachbar vorgestellt :-) . Interessant war auch mal zu sehen wie die Innenverarbeitung der Wände und des Boden (aktuell: Estrich) so gemacht sind. Es sieht alles sehr ordentlich aus was da so von der Deutschen Haus AG (DHAG) abgeliefert wurde. Das Foto zeigt den Blick aus einen Kinderzimmer des Hauses auf unser Grundstück.

Immer noch Warten auf die Finanzierung

SanduhrBisher haben wir noch immer nicht die Finanzierungsunterlagen erhalten. Auf Nachfrage bei unserem Finanzierungsberater fehlt noch ein Nachweis. Genauer gesagt die Berechnung zur Einstufung unseres geplantes Hauses als „Effizienzhaus 70“. Nur mit diesem Nachweis kann das KfW-Darlehen Programm Nr. 153 (Energieeffizient Bauen) beantragt werden. Dies ist einer unserer drei Bausteine bei der Finanzierung. Alle anderen Unterlagen sind vollständig und die Finanzierung könnte sozusagen schon stehen. Wir hoffen das die Deutsche Haus AG (DHAG), bzw. der von der DHAG beauftrage Statiker, diesen Nachweis jetzt kurzfristig zur Verfügung stellt.

Baupartner – Werbeschild ist aufgestellt

Werbeschild der Baupartner auf dem GrundstückAuf unserem Bauplatz wurde das Werbeschild der Baupartner und der Deutschen Haus AG aufgestellt. Es informiert alle daran vorbeigehenden oder fahrenden Leute: „Hier erfüllt sich wieder eine Baufamilie ihren Wunsch vom eigenen Traumhaus.“

Die Baupartner

Heute haben wir uns entschlossenen unser Eigenheim-Projekt mit den Baupartnern aus Gensingen zu realisieren. Mit Herrn B. von den Baupartnern haben wir uns schon ein paar mal im Vorfeld getroffen. Er hat sich immer die Zeit genommen und unsere Fragen beantwortet. Dies hat uns letztendlich auch dazu bewegt den Schritt zu gehen. Wir sind sicher mit den Baupartnern die richtige Wahl getroffen zu haben.

Unser Haus soll in moderner Holztafelbauweise entstehen. Das Haus wird von der Baufirma Deutsche Haus AG realisiert werden. Die Bauform steht momentan noch nicht ganz fest, da dies ja auch maßgeblich von den baulichen Vorgaben des Baugebietes abhängig ist. Damit sind wir jetzt schon bei unserer ersten Aufgabe, nämlich die Suche nach einem Bauplatz für unser Haus.