Jeden Tag nach dem beruflichen Feierabend geht es momentan tatkräftig Zuhause weiter. Am Samstag wollen wir Pflastern, da gibt es noch einiges zu tun. Das Schotterbett für die Terrasse ist schon fertig vorbereitet für den Pflastersplitt. Die Hofeinfahrt, der Gehweg zwischen Garage und Haus, sowie der Grillplatz hinter der Garage fehlten noch. Das habe ich nun mit meinem Papa ebenfalls noch gemacht.
Wie auch auf der Terrasse, muss das Schotterbett eine Tiefe von 12cm ab Oberkante Pflaster haben. Für einen Teil im Hof konnten wir zur Höhenmessung die Rinne und den Straßenanschluss mit einer Maurerschnur abspannen. Das war der einfache Teil. Die Tiefbordsteine auf der Hausseite hatten wir bewusst etwas Höher gesetzt als das spätere Pflaster. Da wir im Hof ein leichtes Gefälle zum Haus haben, sollen die Tiefbordsteine etwaiges Wasser Richtung Rinne leiten. Somit kann der Tiefbordstein nicht als Höhenmaß genommen werden. Damit wir ein Gefälle zur Rinne haben und trotzdem die Höhe messen können, haben wir mit einer Schlagschnur eine Höhenlinie auf der Seite der Tiefbordsteine markiert. Da zwischen den Tiefbordsteinen immer eine kleinen Lücke ist, könnten wir dort die Maurerschnur durchziehen und zur Straßenkanne abspannen.
Die Schlagschnur kam auch auf dem Grillplatz hinter der Garage zum Einsatz. Dort an der Mauer aus Schalungssteinen. Als alle Schotterflächen soweit vorbereitet waren, ging es an Verdrichten mit der Rüttelplatte.

Da nun alle noch zu pflasternden Flächen durch das Einfassen mit den Tiefbordsteinen definiert sind, konnte ich unseren Bedarf an Pflastersplitt ermitteln. Die Pflasterfläche beläuft sich 128,6m². Das Splittbett wird eine Höhe von ca. 5,5cm haben. Um etwas Puffer zu haben, rechne ich mit 6cm. Dadurch ergibt sich ein Bedarf an Pflastersplitt von 7,72m³. In der Regel wird nach Tonnen bestellt und abgerechnet. Der Umrechnungsfaktor von m³ zu t bei 2-5er Pflastersplitt beträgt 1,7. Wir brauchen also 13,2t Pflastersplitt.
