Erste Lieferung der Pflastersteine

Anfang der Woche haben wir die Pflastersteine und die Tiefboardsteine bestellt. Bereits im letzten Jahr hatten wir uns für das Pflaster Centra in anthrazit von der Firma Plötner entschieden. Bei umliegenden Baustoffhändlern haben wir Preise eingeholt. Den besten Preis haben wir bei Raab Karcher in Bingen bekommen. Von dort hatten wir damals auch die Fliesen und das Laminat.

Bevor wir bestellen könnten, musste die Menge an Pflaster und die Anzahl der Tiefbordsteine ermittelt werden. Hierzu haben wir mit einem Maßband die jeweiligen Flächen und Strecken ausgemessen und in eine Skizze übertragen. Die Verlegung des Pflasters soll im Reihenverband mit zwei unterschiedlichen Steingrößen erfolgen. Unser

Bedarf ist schon recht ordentlich:

38,67m² Pflaster Centra 16x16x8
116,02m² Pflaster Centra 24x16x8
11x Tiefbordsteine 1000x80x400
55x Tiefbordsteine 1000x80x300
54x Tiefbordsteine 1000x80x200

Von unseren Nachbarn haben wir noch die Übermenge von deren Pflastersteine erhalten, sodass sich die zu bestellende Menge um etwa 24m² reduziert hat.

Unsere Bedarfsmenge passt nicht vollständig auf ein Sattelzug und muss in zwei Touren angeliefert werden. Die erste Lieferung ist am Freitag gekommen. Teil Zwei folgt dann kommende Woche.

Als nächsten Schritt lassen wir nun die Höhen für den ersten Abschnitt einmessen. Danach werden die ersten Tiefbordsteine gesetzt. Der Plan ist, alle Tiefboardsteine bis Ende Juli gesetzt zu haben.

Mauerabdeckplatten für die Betonmauer

Damit das Wasser bei Regen nicht auf der Gartenmauer aus Beton-Schalungssteinen steht und auch die Mauer optisch schöner aussieht, habe ich passende Abdecksteine aus Beton gekauft. Neun Mauerabdeckplatten habe ich benötigt. Eine Abdeckplatte musste ich mit einem Trennschleifer passend zuschneiden.

Ich habe dann einen Baueimer Beton angemischt und habe diesen nach und nach auf der Mauer verteilt. Die Abdeckplatten habe ich dann aufgesetzt und mittels Zollstock, Gummihammer und Wasserwage ausgerichtet. Den herausquillenden frischen Zement-Beton habe ich mit einer Kelle abgetragen und dann den Bereich mit Wasser abgespült damit keine Betonreste und Schlieren an der Mauer haften bleiben.

Sitzbank aus Holz auf der Gartenmauer

Unsere Mauer im Garten zum Nachbarn bekommt Abdecksteine als Abschlusselemente. Aber nicht über die ganze Fläche. Auf einer Länge von 3 Meter haben wir eine Sitzbank aus Holz angebracht. Auf der Bank kann man dann gemütlich mit dem Nachbarn ein Feierabend-Bierchen trinken und plaudern. Auf Holz sitzt es sich einfach angenehmer als auf Stein.

Ich habe ein massives Brett (3000x200x40 mm) besorgt und mit einem Schwingschleifer und 120er Schleifpapier abgeschliffen. Anschließend habe ich das Holz mit Holz-Imprägnierung behandelt und 24 Stunden trocknen lassen. Im Baumarkt habe ich mir in der Zwischenzeit Unterlegscheiben, Schrauben, Dübel und Acryl Buntlack in „anthrazit – seidenmatt“ besorgt.

Am zweiten Tag habe ich die Löcher für die Schrauben im Holz vorgebohrt. Das Sitzbrett habe ich dann an die vorgesehene auf der Mauer gelegt und mit einem Nagel und Hammer die Bohrstellen markiert. Mit einem 8er Steinbohrer waren die Löcher in die Betonmauer dann schnell gebohrt und die Dübel eingeschlagen. Mit der Acryl-Farbe habe ich das Holz dann zweimal angestrichen. Es musste dann weitere 24 Stunden trocken.

Die Montage der Sitzfläche am dritten Tag ging dann sehr fix. Die Schrauben habe ich in das Holz voreingedreht, sodass diese etwas auf der Unterseite herausgeschaut haben. Auf die Löcher in der Betonmauer habe ich dann jeweils immer zwei Unterlegscheiben als Distanzhalter gelegt. So kann auch immer Luft zwischen Holz und Betonmauer. Die Sitzbank mit den etwas eingedrehten Schrauben habe ich dann aufgesetzt und anschließend die Schrauben komplett eingedreht und versenkt.

Kosten für das Brett: 7,49 Euro
Kosten für Farbe: 7,99 Euro
Kosten für Unterlegscheiben und Schrauben: ca. 6 Euro.

Noppenbahn an der Gartenmauer

An unsere Mauer aus Beton-Schalungssteinen im Garten habe ich eine Noppenbahn als Grundmauerschutz angestellt. Die Mauerseite beim Nachbar haben wir danach auf der ganzen Länge mit Erde beigefüllt und dann die Noppenbahn bis auf 10cm Überstand gekürzt.

Auf unserer Mauerseite habe ich die Noppenbahn nur im Bereich des späteren Hochbeets platziert und mit Erde beigefüllt. Ich konnte es nicht lassen und habe auch gleich mal ein paar Sonnenblumenkerne in das Hochbeet gesteckt. Mal schauen was draus wird.

Wasser- und Stromverbrauch nach einem Jahr im Haus

Seit Ende April 2013 führe ich wöchentlich eine Excel-Tabelle mit unseren Verbrauchswerten von Wasser, Strom und Strom der Wärmepumpe. Jetzt konnte ich endlich die erste Jahresstatisik erstellen.

Wasserverbrauch im ersten Jahr

Wöchentlich haben wir durchschnittlich 1,73m³ an Wasser verbraucht. Der höchste Wasserverbrauchswert in einer Woche lag bei 2,6m³, der niedrigste Wert war 1,2m³. Der Gesamtbedarf an Wasser im ersten Jahr liegt bei 89,9m³.

Wasserverbrauch im Fertighaus nach einem Jahr

Allgemeiner Stromverbrauch im ersten Jahr

Genau 3.000 kWh haben wir im ersten Jahr an Strom verbraucht. Im Durchschnitt waren es pro Woche 57,69 kWh. Anfang Februar diesen Jahres hatten wir den minimalsten Wochenwert mit 34 kWh. Ich habe keine Idee, warum der Stromverbrauch in dieser Woche so niedrig war. Der Höchstwert in einer Woche lag bei 85 kWh. Es war die Weihnachtswoche.

Stromverbrauch im ersten Jahr im Haus

Stromverbrauch der Wärmepumpe im ersten Jahr

Mit der Wärmepumpe haben wir an 365 Tagen ingesamt 2526 kWh an Strom verbraucht. Unsere Heizperiode war von Mitte September 2013 bis Anfang April 2014. Warmwasser wird das ganze Jahr über die Wärmepumpe erhitzt. Den höchsten Verbrauch in einer Woche mit 110 kWh war Mitte Dezember 2013. Die niedrigsten Verbrauchswerte pro Woche warem im Sommer (Mittelwert 15 kWh).

Stromverbrauch der Wärmepumpe nach 365 Tagen

Telekom Hauszuführung ist hergestellt

Am Sonntag gegen 18 Uhr klingelte mein Handy. Es war der Monteur, welcher im Auftrag der Telekom unsere Hauszuführung ausführen möchte. Er wollte direkt am Montag gegen 9 Uhr kommen. Klar, kann er machen.

Der Monteur, ein Subunternehmer der in unserer Region zuständigen Firma für den Fernmeldebau der Telekom, war pünktlich da. Über den Mehrspartenanschluss wurde das Kabel durch das Leerrohr nach außen geführt. Das 16m lange Kabel ging ohne großen Kraftaufwand durch.

Das bereits liegende Telekom-Kabel an der Grundstückgrenze wurde gekürzt und dann die beiden Kabel fachgerecht verbunden. Das Verbindungsstück wurde im Anschluss mit einer Art Schrumpfschlauch verschlossen.

Im HAR (Hausanschlussraum) hat der Monteur dann die Telekommunikations-Abdichtung des MSH eingesetzt und den Abschlusspunkt (APL; Hausanschlusskasten) an der Wand montiert sowie die Kabel aufgelegt. Die TAE Dose wurde ebenfalls angeschlossen. Die Dose werde ich später selbst noch verlegen, da ich diese bis auf weiteres noch nicht nutzen kann.

Die ganze Aktion hat gut eine Stunde gedauert. Ich war begeistert, dass es nach Abgabe des Auftrags für die Herstellung einer Hauszuführung am 16.05.2014 so schnell mit einem Termin ging. Vermutlich lag es einfach nur daran, dass die Installtion ohne Erdarbeiten und nicht in Absprache mit anderen Versorgern erfolgt ist.

Für die Montage des Anschlusspunkts innerhalb des Hauses dürfen wir nun 399,95 Euro bezahlen. Eigentlich heftig, denn für einen Anschlusspunkt (APL), welcher außerhalb des Gebäudes liegt, braucht man nichts zahlen. Die Arbeit ist letztendlich identisch.

Das Kapitel „Telekom Hausanschluss“ wäre zunächst abgeschlossen. Die Leitung ist drin, auch wenn ich diese in den nächsten Jahren nicht nutzen kann. Aber vielleicht ergibt sich ja mal eine Option für einen Internetanschluss, sobald ein alternativer Anbieter die DSL-Infrastruktur ausbaut. Man soll die Hoffnung ja nie aufgeben…

Blumenschuhe im Vorgarten

Schuhe als PflanzkübelUm es etwas „Grün“ im Vorgarten zu haben, habe ich meine alten „Bauschuhe“ zu einem Blumentopf umfunktioniert. Geht ganz einfach. Sich überwinden, sich doch endlich mal von seinen alten, guten und doch praktischen Schuhe zu trennen. Dann in den Blumenmarkt fahren und schöne Pflanzen aussuchen. Beides kombinieren und ab damit in den Vorgarten. Passt irgendwie :-)

Gartenboden gefräst

Uns war ja klar, dass in unserem Boden viele Steine sind. Durch den ersten Regen nach den Bagger und Erdarbeiten, kamen sie jetzt noch mehr zum Vorschein. Stellenweise sind es sogar richtig viele. Ich glaube wenn man diese alle mit einem Rechen nach und nach heraussammeln wird, ist das eine Lebensausfgabe.

Am Freitag kam mein Onkel mit dem Traktor und einer Bodenfräse vorbei, um die mit dem Bagger verteile und geschobene Erde zu fräsen. Durch das Fräsen wird der Boden gelockert, gekrümelt und vermengt. So wird der Boden nach und nach immer feiner. In ein paar Wochen wird der Boden dann erneut gefräst. Dadurch werden die Steiner sicherlich nicht weniger werden, aber dem Boden kann das Fräsen nicht schaden.

Vermutlich im Herbst (September, Oktober) werden wir den Rasen aussähen. Vorher wird dann wieder gefräst und gedüngt. Je nach dem wie es sich mit den Steinen im Gartenboden verhält, müssen wir überlegen ob wir vorher noch etwas Mutterboden ohne Steine auffüllen.

Eine Mauer mit Schalungssteinen aus Beton

Hinter der Garage haben wir am Samstag „mal schnell“ eine 7,25m lange und 75cm hohe Mauer aus Beton-Schalungssteinen gesetzt. In der Tat ging es wirklich sehr schnell für uns als Laien.

Spontan hatte ich am vergangenen Freitag die Idee, ich könnte den Samstag nutzen und eine Stützmauer hinter der Garage setzten. Die Nachbarn zu unseren linken Seite liegen mit Ihrem Grundstück nämlich etwa 40 cm bis 50 cm höher als wir. Daher musste ich den Höhenunterschied irgendwie ausgleichen. Da hinter der Garage noch ein Platz zum Grillen und ein Hochbeet entstehen sollen, kann ich der Gelände nicht einfach schräg auslaufen lassen wie von dem Grundstück der Nachbarn hinter uns.

Zunächst mussten wir ein Bereich im späteren Hochbeet für die Mauer ausschachten. Ebenso musste noch Erdreich auf der Seite vom Nachbargrundstück abgetragen werden um eine gerade Mauer setzten zu können. Dann wurde der Bereich für die Mauer geschottert und verdichtet.

Mit Maurerschnur und Schnurwasserwaage haben wir dann die Höhe und Richtung der Mauer festgelegt. Die erste Reihe der der Mauer ist die Wichtigste, diese muss genau ausgerichtet werde damit die Mauer später nicht schief wird. Zur Ausrichtung wurden daher die Schalungssteine in ein Bett aus Beton gesetzt und mit Wasserwaage, Winkel und einem Gummihammer möglichst genau platziert. Die weiteren Reihen setzt man dann im Mauerversatz auf. Zwei Schalunsgsteine aus Beton mussten dafür in der Mitte mit einem Trennschleifer zugeschnitten werden.

Reihe für Reihe haben wir dann so gesetzt. Zwischen den Steinen ist immer wieder Baustahl eingesetzt. Primär waagerecht aber auch immer wieder mal senkrekt. So wird die Mauer zusätzlich in Verbindung mit dem eingefüllten Beton sehr stabil.

In einen Schalungsstein passen 12,5 Liter Beton. 44 Steine und 25 Säcke Estrich-Beton haben wir verarbeitet. Jeder Beton-Sack (jeweils 40kg) wurde dafür von Hand angemischt und dann in die Schalungsteine verfüllt.

Unterstützung bei dem Bau der Mauer aus Beton-Schalungssteinen hatte ich von meinen Nachbarn Tobi und Frank sowie meinem Papa, der immer fleißig das Material vom Baustoffhandel und dem Baumarkt geholt hat. Die „Anlieferung des Nachschub“ war immer just in time. :-)

Wenn der Beton ausgehärtet ist, wird die Seite vom Nachbarn noch mit einer Noppenbahn geschützt und dann mit Erde wieder beigefüllt. Gleiches wird auch im Bereich des späteren Hochbeets gemacht. Wenn die Pflasterarbeiten dann später abgeschlossen sind, soll auf die Mauer noch eine Sitzgelegenheit aus Holz angebracht werden.

Besten Dank an alle Helfer für die Unterstützung. Hat sehr viel Spaß gemacht.