Für den Aufbau des Hauses wird auch Wasser benötigt. Wir hatten die Aufgabe ein Standrohr für das Bauwasser zu besorgen. Dieses Standrohr haben wir bei den Verbandsgemeinde Werken der VG Sprendlingen-Gensingen besorgt. Bei Abholung wird eine Kaution von 400,00 Euro fällig. Pro Tag beläuft sich die Standrohrmiete auf 1 Euro. Ein Kubikmeter Wasser wird mit 1,75 Euro berechnet.
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10.000 Liter Zisterne versenkt
Im Laufe des Tages wurde heute hinter Garage ein Loch für die Zisterne ausgehoben. 3,5m Tief. In dieses riesen Loch wurde dann eine 10.000 Liter Betonzisterne versenkt. Sieht schon echt mächtig aus. Die Zisterne sammelt später das Regenwasser vom Hausdach und der Garage. Das Wasser aus der Zisterne verwenden wir dann für den Garten.
Aufbautermin für das Haus
Heute gab es wieder Post von der Deutschen Haus AG (DHAG) aus Berlin. Die Betreffzeile: „AUFBAUTERMIN“
Wir waren total überrascht. Der Termin ist in der KW 46 / 2012. Unser Bauleiter hatte bei Bauanlaufgespräch nämlich vorsichtig angedeutet, dass unser Hausaufbau für Ende November (KW 48) angedacht ist. Der Hausaufbau ist somit zwei Wochen früher als geplant.
Unsere ToDo-Punkte für den Aufbautermin:
- Baustrom bereitstellen (bereits erledigt)
- Bauwasser bereitstellen (Standrohr muss bei den VG Werken geordert werden)
- Straßensperrung beantragen (Antrag muss ausgefüllt und bei der Kreisverwaltung abgegeben werden)
Mehrspartenanschluss ist bestellt
Wir haben uns schon vor einigen Wochen dafür entschieden, einen Mehrspartenhausanschluss installieren zu lassen. Ein Mehrspartenanschluss sorgt für eine platzsparende und zuverlässige Einzelabdichtung der Hausanschlussleitungen ins Gebäude. Bei uns sind das Strom, Wasser und Telekom. Wir haben eine runde Bauweise mit vier Sparten gewählt. Eine Sparte bleibt leer für eine spätere mögliche Verwendung. So sind wir dann auch noch in Jahren in der Lage, ohne große Bagger und Installationsarbeiten, eine zusätzliche Einführung zu machen. Ursprünglich wollten wir unseren Mehrspartenanschluss bei der Firma Langmatz in Garmisch-Partenkirchen bestellen. Dieser hat ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Doch leider ist der Mehrspartenanschluss als rundes Modell nicht mehr lieferbar gewesen. Ein Mehrspartenanschluss in Reihenbauweise hätte eine Lieferzeit von 3 Wochen. Da wir den Mehrspartenhausanschluss doch schon nächste Woche benötigen, hat uns unserer Bauleiter die Firma hauf technik in Herbrechtingen empfohlen. Dort habe ich dann gestern Mittag kurz angerufen und heute Morgen hatte ich das Angebot bereits per Mail vorliegen. Die Firma hauf bietet den Mehrspartenanschluss als „Bauherren-Pakete“ in verschiedenen Ausführungen (Rund, Reihe) an. Wir haben das Bauherrenpaket für Gebäude ohne Keller in runder Ausführung bestellt. Bereits Anfang der nächsten Woche (Mo./Di.) wird es angeliefert. Das Paket besteht aus:
- MSH Basic-FUBO-E inkl. Aufstellvorrichtung mit Erdspieß (Rohbauteil zum Einbetonieren in Bodenplatte)
- MSH Basic-MB (Installationsteil zur Abdichtung der Hausanschlussleitungen)
- 4 x Druckfester Spiralschlauch mit Rastmuffe KES-KMR 82-V/3000 (Länge 3000 mm)
- Universaldichtelemente für Strom: MSH-M-ED 1/20-34, Trinkwasser: MSH-M-WD 1/32/40/50 und Kommunikation: MSH-M-KD 3/9-13
- Rohranschlussmanschetten bestehend aus 4 x Manschetten und 8 x Edelstahl-Spannbänder
- Geschlossenes Dichtelement MSH-M-0 zur Blindabdichtung nicht
belegter Sparten (z.B. Reserve-Gashausanschluss – oder optionaler Belegung - MSH-Zubehör-Set 3 zur erdseitigen Abdichtung. Bestehend aus: 4 x Manschettenstopfen, Strom: MS 75-ED 1/20-34, Trinkwasser: MS 75-WD 1/32-50, Kommunikation: MS 75-KD 3/8-14, Blind: MS 75-D /0 und 8 x Edelstahl-Spannbänder
Kostenpunkt: 690,00 Euro netto zzgl. MwSt.
Sofern wir noch eine Verlängerung der Spiralschläuche benötigen, kosten diese 15 Euro netto zzgl. MwSt. pro laufenden Meter. Dies müssen wir aber erst mit dem Tiefbauer und dem Bauleiter noch abstimmen und bestellen diese bei Bedarf dann separat.
Vorabzug Werkplan Bodenplatte
Endlich scheint was zu passieren. Von Herrn S. (Ingenieurbüro Schindler) habe wir heute eine E-Mail mit dem Vorabzug der Bodenplatte zur Ansicht erhalten. Wir sollen uns diese noch mal ansehen und eventuelle Änderungswünsche mitteilen. Sofern alles OK ist, dann unterschreiben und wieder per E-Mail oder Fax zurücksenden.
Aufgrund der höheren Traufhöhe muss unser Haus tiefer liegen. Entsprechend muss das Haus auf einer frostsicheren Bodenaustauschschicht gegründet werden. Hierfür sind Streifenfundamente als umlaufende Frostschürze erforderlich. Diese sind 100 cm tief und 30 cm breit.
Weiterhin sind in dem Plan auch alle Zu- und Ableitungen eingezeichnet. So zum Beispiel die ganzen Abwasserleitungen (WC, Waschbecken, Dusche, Wanne, Waschmaschine, Regenwasser, Zisternenüberlauf), der Zugang zum Mehrspartenanschluss (MSH) und die Leitungen für die Heizungsanlage samt Außeneinheit.
Für uns als Laien sieht der Plan für die Bodenplatte in Ordnung aus. Hier müssen wir darauf vertrauen, dass dies alles seine Richtigkeit hat.
Anträge für die Wasserversorgung und Entwässerungsanlage
Heute früh haben wir die Anträge für den Anschluss an die öffentliche Wasserversorgung und die öffentliche Entwässerungsanlage bei den Verbandsgemeindewerke Sprendlingen-Gensingen angegeben. Mit dem zuständigen Ansprechpartner Herrn B. sind wir die Unterlagen noch mal durchgegangen. Es gab keine Beanstandungen, nur ein Hinweis von ihm. Nach Möglichkeit sollte der Weg für die Zu- und Ableitungen sehr kurz gehalten werden. Es wäre daher von Vorteil, wenn der Hausanschlussraum direkt der Straßenseite zugewandt wäre. Dies ist bei uns allerdings nicht der Fall, daher sollten wir mit dem Architekten sprechen, dass die Hausanschlusse in dem Hausanschlussraum ziemlich nah zur Straßenseite eingeführt werden. Hierzu müsste dann der Elektrokasten etwas versetzt werden. Herr B. hat dies allerdings nicht zur zwingenden Vorgabe gemacht, nur wenn es möglich ist. Die Info geben wir dann entsprechend weiter.
Anträge für den Wasser- und Kanalhausanschluss
Zu unserem Bemusterungstermin müssen wir diverse Antragsformulare mitbringen. Dazu gehört der Antrag für den Wasserhausanschluss und das Antragsformular für den Kanalhausanschluss (Abwasser) vom örtlichen Versorger. Bei uns in Zotzenheim sind das die Verbandsgemeindewerke Sprendlingen-Gensingen. Auf der Webseite habe ich nicht direkt die benötigten Unterlagen finden können. Ein kurzer Anruf hat geholfen. Die nette Frau der VG-Werke hat mich direkt zur Stelle mit den Anträgen für den Kanal- und Wasserhausanschluss auf der Webseite geführt. Die Formulare stehen als PDF-Dokumente zur Verfügung.