Als wir damals in verschiedenen Küchenstudios nach Küchen geschaut haben, wurden uns auch immer Unterschrankbeleuchtungen für die Hängeschränke angeboten. Meist waren es einzelne Spots, welche man in bestimmten Abständen unter die Schränke montiert. Diese sind in der Regel auch nicht gerade dezent und klein. Kostenpunkt so zwischen 50 und 300 Euro. Das wollten wir auf keinen Fall ausgeben und gefallen haben uns diese Lösungen auch nicht. Bereits damals hatte ich eine Idee, wie ich das kostengünstig und dennoch elegant lösen könnte.
Jetzt habe ich meine Idee realisiert. Auf die Länge der Granitfläche, welche als Spritzschutz dient, habe ich unter den Hängeschränken ein LED-Lichtband mit warmweißen LEDs angebracht. Da das LED-Lichtband selbstklebend ist, war sehr einfach zuzubringen. An das LED-Lichtband habe ich dann zwei Kabel angelötet und diese hinter einem der Hängeschränke nach oben geführt. Dort habe ich die Kabel dann an einen LED-Treiber (Trafo) angeschlossen und diesen dann in die vorgesehene Steckdose eingesteckt. Nun können wir die LED-Unterschrankbeleuchtung mit dem dafür geplanten Lichtschalter einfach Ein- und ausschalten.
Das LED-Lichtband ist sehr flach und man kann es bei Tageslicht unter dem Schrank kaum erkennen. Es fällt fast nicht auf. Durch das warmweiße Licht entsteht bei Dämmerung oder Abends eine tolle flächendeckende Beleuchtung der Arbeitsfläche.
Die Kosten für die selbstgebaute LED-Unterschrankbeleuchtung sind überschaubar. Der LED-Treiber (Trafo) hat 6,98 Euro gekostet. 2 Meter LED-Lichtband haben 8,65 Euro gekostet. Für das Eurostecker-Kabel, welches ich verkürzt habe, habe ich zwei Euro bezahlt. Die Gesamtkosten liegen somit bei 17,63 Euro. Der Zeitaufwand für die Installation liegt bei etwa 15 Minuten.
Den Stromverbrauch habe ich mit 9,72 Watt gemessen.


Für heute haben wir unter anderem geplant, den Waschtisch im Badezimmer anzubringen. Da wir nicht täglich Waschtische anbringen, haben wir im Internet recherchiert, auf was man so achten muss und wie die Installation durchzuführen ist. YouTube ist sicherlich immer ein eine gute Anlaufquelle für Videos. Eine tolle Anleitung haben wir allerdings auf der OBI Webseite gefunden. Der Baumarkt bietet für verschiedene Installationsarbeiten bebilderte Anleitung an, welche man sich sogar als PDF-Dokument ausdrucken kann. Dies ist dann hilfreich, wenn man auf der Baustelle ist und noch kein Internet hat. Wir werden das Mal nach Anleitung ausprobieren.

