Verbrauchsabrechnung Strom Wärmepumpe

Luft-Wasser WärmepumpeVor einigen Tagen kam die neuste Verbrauchsabrechnung für den Strom der Wärmepumpe. Unsere Wärmepumpe hat einen eigenen Stromzähler und der Strom wird zu günstigeren Konditionen angeboten als der „Allgemeinstrom“. Bei unserem Energie-Versorger EWR nennt sich der Tarif „Sondervertrag Wärme“.

Die erhaltene Verbrauchsabrechnung ist für den Zeitraum 08.09.2013 bis 05.09.2014 (363 Tage). In diesem Verbrauchszeitraum haben wir für den Betrieb der Wärmepumpe 2.482 kWh verbraucht. Die Betriebskosten der Wärmepumpe belaufen sich auf 567,14 €.

Ich finde der Stromverbrauch von 2.482 kWh ist ganz akzeptabel für ein ganzes Jahr Betrieb der Wärmepumpe.

22 Gedanken zu „Verbrauchsabrechnung Strom Wärmepumpe

  1. Hi,

    bei uns ist es so, dass die „Elektronik“ und Zirkulationspumpe der Wärmepumpe am Allgemeinstromzähler hängt und nicht mit am separaten Zähler. Unser Energieversorger kappt zweimal am Tag die Stromzufuhr der Wärmepumpe für 1 oder 2 Stunden (quasi als „Gegenleistung“ für den günstigen Tarif). Die Wärmepumpe bekommt das bei Relais mit. Damit nun aber nicht die gesamte Elektronik wegschaltet und vor allem die Zirkulationspumpe die Restwärme weiter transportieren kann, hängen diese beiden mit am Allgemeinstromzähler.

    Ich habe festgestellt, dass das nicht unerheblich ist. Einfach mall alle Sicherungen bei laufender Wärmepumpe raushausen (bis auf die WP) und am ASllgemein-Zähler die Leistung ablesen. Ich habe mir für Sommer-/Winterbetrieb diesen Verbrauch so ermittelt und zähle ihn bei meiner „internen Abrechnung“ zum Verbrauch der WP dazu. Damit bekommt man dann den tatsächlichen Verbrauch.

    VG,
    Micha

    • Das ist richtig Michael. Die Heizungsteuerung (und auch die darin eingebaute Pumpe) hängen am Allgemeinstrom. Ich habe bisher noch nicht separat ermittelt; wie der Stromberbrauch ist. Welchen Verbrauchswert hast du festgestellt?

  2. Also wir haben von 10/13 (Zähler setzen) bis 10/14 bei 125 m² ca. 1900 Kw/h verbraucht (Vitocal 222-S). Gebaut haben wir nach Standard EnVn mit 2 Fach Verglasten Fenstern ohne Belüftungsanlage.

    Das wären ca. inkl. Gebühr 430€ im Jahr für Heizung und Warmwasser.

    Mit diesem Verbrauch kann ich leben……..mal schauen was der nächste Winter bringt.

  3. Kleine Überlegung in die Runde:
    AKtuell planen wir auch die 222-S und ich bin ein kleiner Techniker… Somit habe ich erst mal über eine Steuerung per Netzwerk nachgedacht, aber da im Gegensatz zu vielen anderen Dingen die tägliche Einflussnahme auf die Heizung überflüssig zu sein scheint (hier lasse ich mich sehr gerne korrigieren), bleibt als Alternative die ausführliche Auswertung zwecks Optimierung. Hier ist mit einem raspberry oder einer NAS für wenig Geld viel möglich. Es wird ein sogenannter optolink-Adapter benötigt. Die ganze Geschichte kann mit openv und optolink gut gesucht werden im Internet. Hier mal ein Beispiel von live-Daten, OK, ist keine 222-S, aber das Prinzip passt: http://smbunn.redirectme.net/munin/viessmann-day.html

  4. Hallo zusammen ,
    auch ich plane in meinem Haus 121 m2 mit einer Vissmann Vitocal 222-s Heizung. Zusätzlich habe ich noch eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Hat jemand schon Werte bezüglich den Jahresverbrauch für Strom und Warmwasser?
    Gruß Julius

  5. Hallo zusammen,

    ich bin absoluter Laie also lyncht mich bitte nicht für meine Amateurfragen. :)
    Ich habe wohl eine ziemlich große Anlage in meinem Neubau. 500L Warmwasserspeicher und die Vitocal 300 mit 10,2 KW Leistung. Das Haus ist recht groß (260qm²) und natürlich muss die Anlage dann entsprechend Strom viel verbrauchen. Das ganze läuft über einen separaten Stromzähler und hat sich in den ersten 3 Monaten mal 2.000 Kw/h gegönnt. Gefühlt ist das m.E. recht viel, ich hatte gedacht, dass ich mit 5000 pro Jahr hinkommen, aber das ist eher utopisch. Ich bin nur über die anderen hier angegeben Verbrauchswerte so überrascht. Des Weiteren habe ich den Anschein, dass die einzelnen Räume (alle gesteuert über digitale Raumthermostate) nicht wärmer als 20 Grad werden. Gibt es da im Menü so etwas wie eine voreingestellte Maximaltemperatur? Danke Euch

    • Moin,
      was oft vergessen wird ist die Warmwasserbereitung.
      Mit 25 Grad Vorlauftemperatur kann man mit einer Fußbodenheizung im Winter die Räume noch schön warm bekommen. Zum Baden und Duschen reicht das nicht und dann wird mit dem bösen Heizstab kräftig mit Strom zugeheizt. Somit ist die Wärmepumpe im Winter bei der Warmwasserbereitung of ein elektrischer Durchlauferhitzer.

  6. Aha, 567 Euro an Stromverbrauch. Dafür hat man tausende Euro mehr investieren müssen als in eine Öl- oder Gasheizung. Also für 600 Euro bekommt man die 130 qm auch mit Öl- oder Gas beheizt und kann sich die höhere Investition und die höheren Wartungskosten sparen.
    Nur mal so …

  7. Wir haben ein Neubau mit ca 200qm Wohnfläche. Eine Viessmann Vitocal 300. bezahlen 2000;— € jährlich nur für die Heizung an Stromkosten. Zusätzlich haben wir Solaranlage auf dem Dach und einen Kamin der an die Warmwasserversorgung angeschlossen ist.
    Unser Heizungsbauer sagt das wäre normal.
    Wir finden die Heizung ist nicht korrekt eingestellt da die Kosten viel zu hoch sind
    Kann uns da jemand helfen?

    • Hallo Simone,

      ich habe ein ähnliches Thema mit meiner Heizungsanlage. Auch eine Vitocal 300 (G) und bei 203 qm (3 Pers.), 3-fach verglasten Fenstern, ordentlicher Dämmung, Bj: 2012., gekauft 2018. Ich habe ebenfalls knapp 2000,-€ jährlich für Heizung und WW. Ich teste gerade die Einstellungen (Neigung, Niveau und Soll Raumtemperatur, sowie Ist-Raumtemperatur) und versuche mich im Internet schlau zu lesen.
      Konntet ihr inzwischen euren Verbrauch optimieren? Wenn ja, wäre ich dankbar mal eure Einstellungen zu erfahren und welche Raumtemperaturen ihr damit erreicht.
      Hier mal meine Einstellungen:
      Neigung: 0,4
      Niveau: 1
      Warwasser 05:00 – 22:00: 50 Grad
      Verbrauch Heizung + WW 08/2019/07/2020: 6549 Kwh
      Verbrauch Heizung + WW 08/2020/05/2021: 6855 Kwh
      Mich überraschen die niedrigen Verbräuche, die in den Foren publiziert werden ebenso und der Gas/Wasserinstallateur weiß auch keinen Rat. Ich werde im Herbst mal eine Energieberatung kommen lassen und warte gerade auf einen Termin für eine Wartung. Ich bin echt am Verzweifeln :-(

      • Hi Stef, du hast jetzt nichts darüber geschrieben ob bei euch die Elektro-Zusatzheizung aktiviert ist. Diese zieht ordentlich Strom. Gemerkt haben wir das bei der Abrechnung des Baustrom, denn dort ist die Heizung nur über die Zusatz-Elektro-Heizung gelaufen. Kosten von knapp 3.000 Euro. Daher haben wir diese direkt deaktivert als die Außeneinheit der Wärmepumpe angeschlossen wurde.

        • Hallo „Der Bauherr“ :-)
          hmmm… die Frage habe ich mir auch schon gestellt. Ich habe die Heizung ja nicht selber einbauen lassen und bin daher unsicher, ob dort überhaupt ein Heizstab integriert ist. Über da Menu der Heizung habe ich jedenfalls keine Möglichekeit einen Heizstab zu deaktivieren oder zu aktivieren. Also ging ich bisher davon aus, dass es keinen gibt.
          Ich habe in der nächsten Woche einen Wartungstermin, da werde ich den Heizungsmenschen mal befragen.

          • Hallo zusammen,

            ich habe glaube ich die Ursache meines hohen Stromverbrauches gefunden. Ich habe das Haus in gutem Glauben übernommen, dass die Heizung (2012) vernünftig installiert wurde. Denn die Vorbesitzer hatten einen extrem niedrigen Verbrauch. Nach vielen Vergleichen, auch mit den Angaben in der Verbrauchsdatenbank und der Berechnung der Differenz zwischen den Verbräuchen, die mir die Wärmepumpe ausweist und den Verbräuchen, die der Stromzähler ausweist, könnte es daran liegen, das die Heizungsrohre nicht gedämmt sind. Das hatte ich eh auf dem Plan. Aber die Differenz zwischen den KWh-Angaben aus der Heizung und der Angaben des Stromzählers könnten ziemlich genau aus den Verlusten durch die fehlende Dämmung entsprechen.

            Ich hoffe das es das wirklich war, denn mit den Verbräuchen des Verbrauchszählers komme ich nur auf eine JAZ von 3,5, die Heizung zeigt mir aber eine JAZ von 4,3.

            Drückt mir mal die Daumen, dass es das wirklich ist.

          • Allerdings… wenn ich recht drüber nachdenke, müsste die Anlage ja trotz fehlender Dämmung zumindest annähernd mit dem Verbrauchszähler übereinstimmen 🤔 der Verbrauchszähler zählt ja ausschießlich den Stromverbrauch der Wärmepumpe. Tja, dann suche ich mal weiter 😳

  8. Hi,
    We are building a house now (KW 40). and we are also going to have the WP Vitocal 222-s in our house. The size of our house is 145 qm, also we have going to have a solar system (PV Anlage 24 stück x 300w) with 10 Kwh battery (stromspeicher).

    my main question is, should we have 2 different (stromzähler) or not. Everyone says that er should have one for our Home electricity and another separate one for the WP. But our PV company say that we should only have one.

    Can you please give me an advice what should I do?

    Best Regards,
    Zayed

    • We also have two electricity meters. One for the normal electricity and one for the heat pump. I’ve only seen it that way. With the two electricity meters you have the option to use different tariffs.

  9. Hi Der,
    Thanks a alot for you answer.

    What would you say for this opinion:
    wir haben 1 zähler für 22,7 ct / KwH
    günstigster WP-Tarif: 18,07
    120 Euro Jahresgebühr : 4,7 ct Preisdifferenz = 2560 Kwh
    Drunter rechnet es sich nicht, drüber schon.

  10. Pingback: Die Photovoltaik-Anlage nimmt den Betrieb auf › Wir bauen dann mal ein Haus

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