Terrassenüberdachung: Möglichkeiten und Planung

Terrassenüberdachungen sorgen dafür, dass Hausbesitzer ihre Terrasse das ganze Jahr über nutzen können. Regen, aber auch zu hohe Sonneneinstrahlung, sind beispielsweise Probleme, gegen die eine durchdachte Terrassenüberdachung wirksamen Schutz bietet. Dies wirft die Frage auf, welche Möglichkeiten der Überdachung sich bieten und worauf es bei der Planung zu achten gilt.

Planung der Terrassenüberdachung

Bei der Planung der Terrassenüberdachung stellen sich die Fragen nach den richtigen Modellen und den besten Materialien. Bei der Materialwahl steht in erster Linie die Frage im Vordergrund, welchem Zweck die Überdachung dienen soll. Geht es nur um pragmatischen Wetterschutz, kommen andere Modelle in Frage als beim Wunsch nach besonderer Ästhetik oder Abstimmung auf die Architektur des Hauses. Das Fachmarktportal HolzLand bietet ein großes Sortiment, über das sich leicht ein Überblick über die auf dem Markt erhältlichen Variationen gemacht werden kann. Die am häufigsten zum Einsatz kommenden Materialien sind Aluminium und Holz. Aluminium hat den Vorteil eines geringen Gewichts. Weiterhin ist es wetterbeständig und frei von Rostbildung. Das trotz des geringen Gewichts solide Material lässt sich zudem kostengünstig beschaffen und sorgt für eine moderne Optik.

Terrassenüberdachungen aus Holz wirken natürlicher und sorgen für eine wohnliche Atmosphäre. Das Naturmaterial bedarf allerdings spezieller Behandlungen zum Wetterschutz. Witterungen oder Pilzbefall sind Bedrohungen für das Holz, die rechtzeitig abzuwenden sind.

Ein weiterer zentraler Punkt der Planung betrifft die Ausrichtung der Überdachung. Geht es um die Angliederung an ein bereits existierendes Gebäude, so ist die Ausrichtung von der vorhandenen Terrasse abhängig. Handelt es sich um einen Neubau, so können Hausbesitzer entscheiden, in welche Himmelsrichtung die Überdachung weisen soll. Hierbei ist die Sonneneinstrahlung einer der wichtigsten Entscheidungsfaktoren.

Wer die Terrasse nach Norden ausrichtet, profitiert im Sommer von einem kühlen Platz, hat jedoch kaum Sonneneinfall. Eine Ausrichtung nach Osten bietet morgens Sonnenstrahlung und im Mittag Schutz vor Hitze. Ein nach Süden ausgerichtetes Terrassendach bietet im Sommer fast den ganzen Tag über Sonne.Wer vor allem die Abendsonne genießen will, entscheidet sich für eine Ausrichtung nach Westen. Ein optionaler Sonnenschutz in Form von Markisen ode rSchirmen ist in vielen Fällen lohnenswert.

Modelle und Ausführungen

Geht es um die Art der Ausführung, so lassen sich grundsätzlich transparente und in blickdichte Überdachungen unterscheiden. Transparente Überdachungen wirken luftiger und bestehen meist aus Glas oder Kunststoff verschiedener Ausführungen. Hauptsächlich sind es Polycarbonat, Acrylglas oder Verbundsicherheitsglas, die bei transparenten Überdachungen zum Einsatz kommen. Manche Ausführungen sind matt oder leicht eingefärbt, um nicht sämtliche Blicke durchzulassen.

Vollständig blickdichte Überdachungen lassen sich beispielsweise mit Bitumenbahnen, Dachpfannen oder Metall-Paneelen umsetzen. Metall und Dachziegel bedürfen aufgrund ihres Gewichts einer robusten Unterkonstruktion, sind jedoch auch besonders langlebig.

Häufige Fehler bei der Planung

Bauliche Maßnahmen bedürfen meist einer Baugenehmigung. Wer eine solche vergisst, kann baurechtliche Probleme bekommen. Dies gilt insbesondere, wenn Nachbarn mit der Baumaßnahme nicht einverstanden sind und sich an das Bauamt wenden. Dies lässt sich vermeiden, wenn Hausbesitzer die Baugenehmigung rechtzeitig einholen.

Bei der baulichen Umsetzung ist die Entwässerung von hoher Bedeutung. Auf keinen Fall sollte sich Regenwasser auf der Terrassenüberdachung sammeln, weshalb eine passgenaue Entwässerungsvorrichtung nicht vergessen werden sollte.

Von ebenso hoher Relevanz beim Bau einer Terrassenüberdachung sind Statik und Sicherheit. Durchdachte Statik gewährleistet einen gefahrlosen Aufenthalt unter dem Terrassendach, das andernfalls zum Sicherheitsrisiko werden kann.

Ebenfalls zu berücksichtigen ist, dass ein Terrassendach ein tragfähiges Fundament benötigt. Kaum etwas ist ärgerlicher, als nach dem Kauf der perfekten Terrassenüberdachung festzustellen, dass kein angemessenes Fundament vorhanden ist.

Abschließend sollten Bauherren nicht vergessen, einen angemessenen Versicherungsschutz für die Terrassenüberdachung in Betracht zu ziehen. Besonders bei hochpreisigen Ausführungen sind Schäden, beispielsweise durch Hagelschlag oder Sturm, ärgerlich. Wer auf hinreichend Versicherungsschutz achtet, bleibt im Schadensfalle nicht auf den hohen Kosten sitzen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.