Wasserverbrauch im Garten – Saison 2017

Die Gartensaison für dieses Jahr ist vorbei. Da es mich interessiert hat welche Menge an Wasser wir aus der Zisterne über den Sommer hinweg verbrauchen, habe ich an die Pumpe für das Zisternenwasser einen Gardena Wassermengenzähler angebracht.

Unsere Betonzisterne fasst eine Wassermenge von 10.000 Liter. Wir wässern den Garten ausschließlich über das Wasser aus der Zisterne. Wasser aus der Hauswasserleitung haben wir noch nie benötigt. In der Zisterne habe ich bereits vor zwei Jahren ein System zur Messung des Füllstands der Zisterne installiert, doch damit kann ich den Verbrauch nicht messen. Eine erste Überlegung war, ein Bastelprojekt mit einem Raspberry Pi und Ultraschallsensoren zu starten. Als ich aber im Baumarkt den Gardena Wassermengenzähler für unter 20 Euro gesehen habe, musste ich nicht lange überlegen was ich tun werde 🙂 .

Den Gardena Wassermengenzähler steckt man einfach zwischen den Wasserhahn und Gartenschlauch. Er hat vier Zählprogramme:Wasserbedarf im Garten ermitteln

  • Wasserverbrauch pro Tag
  • Wasserverbrauch pro Saison
  • Wasserverbrauch pro Gießvorgang
  • aktueller Durchfluss pro Minute

Der Zähler für den Wasserverbrauch der Saison hat bei uns 21.701 Liter ermittelt. In den heißen Tagen im Sommer haben wir zum Gießen der Pflanzen und des Rasens bis zu 900 Liter pro Tag aus der Zisterne entnommen. Wir sind froh, dass wir dafür kein aufbereitestes Trinkwasser verschwenden mussten.

Impressionen aus dem Garten

Der viele Regen in den letzten Tagen hat für ein ordentliches Wachstum im Garten gesorgt. Der Rasen erholt sich auch wieder vom heißen Sommer des letzten Jahres. Sehr viel Fläche war quasi durch die Hitze „verbrannt“. Unsere Wasserpflanzen im ausgedienten Weinbottich, welcher als nun als Teich dient, kommen in diesem Jahr auch sehr gut. Vor wenigen Wochen haben wir Goldfische eingesetzt. Diese haben die Schneckenplage im Teich eingedämmt und nun kann alles wachsen und wird nicht mehr weggefressen. Die Liguster-Hecke wächst auch prächtig, stellenweise ist diese schon 1,5 Meter hoch. Bald werde ich diese etwas zurückschneiden und in Form bringen.

Entstehung der Außenanlage im Zeitraffer

In 2014 gab es viel zu tun. Es ging an die Gestaltung der Außenanlage. In Eigenleistung (mit viel Unterstützung durch Familie und Freunde) haben wir Gehwege, die Garagenzufahrt, den Parkplatz, einen Grillplatz und die Terrasse gepflastert. Auch den Garten haben wir angelegt. Ein Hochbeet, eine zweite Ebene für einen Teich, den Rasen und die Einfriedung durch eine Hecke. Bilder sagen mehr als Worte….

Luftaufnahmen vom Haus

Vor sieben Wochen haben wir den Rasen angelegt. Vor vier Wochen wurde die Ligusterhecke gesetzt. Alles darf nun wachsen und wir müssen einfach Geduld haben. Daher zwischendurch aktuelle Impressionen vom Haus und dem Grundstück aus der Luft:

Optimales Wetter für den jungen Rasen

Mit dem Wetter hätte es nicht besser klappen können. Angenehme Temperaturen und viel Regen. Um das regelmäßige Wässern und Feuchthalten der Rasenfläche brauche ich mich somit derzeit nicht kümmern. Wunderbar. Nach 14 Tagen hat sich das Rasenbild schon deutlich verändert. Immer mehr Halme sind gewachsen. Man konnte täglich zusehen. Allerdings wächst neben dem Rasen auch das fiese Unkraut. Aber das müssen wir jetzt einfach aushalten.

Erste Grashalme – Rasen beginnt zu wachsen

In den ersten Tagen nach dem Säen des Rasensamen hat sich rein gar nichs getan. Am Donnerstag hat es die ersten Anzeichen gegeben, das es los geht. Als ich Freitag nach Feierabend nach Hause gekommen bin, war es noch hell und im Licht konnte man stellenweise schon einige Grashalme sehen. Es sieht noch sehr unregelmäßig aus, doch der Rasen beginnt zu wachsen. Man kan nun täglich zusehen wie es mehr wird. Die regenreichen letzten Tage sind sehr vorteilhaft für das Wachstum. Heute hat auch für gut 2 Stunden die Sonne geschienen. Wir sind gespannt wie der Rasen nächstes Wochenende aussehen wird.

Der Rasen ist angelegt

Den ganzen Tag lang haben wir heute gschufftet. Das Ziel: Rasen einsäen.

Die letzten Wochen haben wir immer wieder den Garten mit dem Rechen bearbeitet und Steine entfernt. Wir hatten schon das Gefühl in einem Steinbruch zu arbeiten. Nun waren wir der Meinung es langt, keine Lust mehr und der Rasen soll rein. Zunächst haben wir mit einer Walze (gefüllt mit Wasser) die Flächen abgerollt. So konnten wir gut erkennen wo noch große Senken sind. Diese Stellen im Garten haben wir mit Erde aufgefüllt. Kleinere Senken haben wir einfach belassen, man wird sonst echt Irre. Ich glaube auch das Keiner seinen Rasen mit der Wasserwage anlegt.

Nun ging es an das Düngen der Fläche. Wir haben uns für einen ökologischen Rasendünger von Raiffeisen entschieden. Dieser hat den Vorteil, das dadurch die feinen Wurzeln nicht angegriffen (verbrennen) werden. Damit der Dünger gleichmäßig verteilt wird, habe ich mir den Gardena Classic 300 Streuwagen gekauft. Auf dem Sack Rasedünger war auf der Rückseite die Einstellungsempfehlung für den Gardena Classic 300 Streuwagen mit dem Wert 6-7 angegeben. Ich habe die Einstellung 6 gewählt. Das verteilen des Düngers ging sehr schnell und war ist etwa 8 Minuten erledigt.

Als Rasenart viel die Wahl auf Sport und Spielrasen, ebenfalls von Raiffeisen. Um eine möglichst gleichmäßige Verteilung des Rasensamen zu erreichen, haben ich die gesamte Fläche insgesamt 3x abgefahren. 1x längs, 1x quer und wieder 1x längs. Die Einstellung für das Streugut im Streuwagen habe ich ebenfalls auf 6 stehen lassen. Das Verteilen des Rasensamen hat etwa 20 Minuten gedauert. Danach ging es wieder an das Walzen der Fläche. Abschließend habe ich den Rasensprenger angeschlossen und die Flächen gewässert.

In den nächsten drei Wochen sollte die Rasenfläche immer feucht gehalten werden um den Keimungs- und Wachstumsprozess auf keinen Fall durch Austrocknung zu unterbrechen. Die Rasenfläche darf bis zum ersten Mähen des Rasen, vorausslichtlich in 6-8 Wochen, nicht betreten werden. Nun gilt es einfach zu warten.

Fräsen, fräsen und wieder fräsen

In den letzten beiden Wochen war das Fräsen des Gartenbodens unsere primäre Beschäftigung nach Feierabend. Durch die Erdarbeiten mit dem Radlader bei Verschieben der Erde wurde der Boden an einigen Stellen gut verdichtet. Mittels Traktor und angehängtem Pflug und nachfolgender Bodenfräse wurde die Erde wieder aufgelockert. Durch die feuchte Erde waren danach aber noch viele große Erdklumpen vorhanden. Nach und nach haben wir dann die Fläche mit einer Elektrofräse und einer Motorfräse weiter bearbeitet. Die Elektrofräse hat sich schneller gedreht als die Motorfräse, was etwas besser war um die Erde zu zerkleinern, doch es gab weiterhin noch größere Erdklumpen. Letzte Woche ist dann mein Schwager mit einem Holder samt Bodenfräse noch mal über die Erde gefahren. Das Ergebnis war dann schon sehr gut. Es gibt jetzt nur noch kleinere Erdklumpen, welche sich mit dem Rechen sicherlich gut wegarbeiten lassen.

Der Rechen muss definitiv zum Einsatz kommen. Die ganzen größeren Steine müssen noch weg und der Boden muss noch einigermaßen gleichmäßig verteilt werden. Daniela hat schon mit dem Wegrechen der Steine begonnen und kleinere Hügel mit Steinen aufgehäuft. Dann kam der viele und starke Regen. Durch den Regen hat sich die lockere Erde wieder etwas gesetzt und neue Steine sind wieder zum Vorschein gekommen. Hoffentlich ist jetzt Ende mit dem vielen Regen damit die Oberfläche in den nächsten Tagen antrocknen kann. Wir wollen weiter machen und bald den Rasen aussäen.

Herbstprojekt – Der Garten

Der Herbst ist wunderbar geeignet um sich um die Vorbereitung und das Anlegen des Gartens zu kümmern. Das gesteckte Ziel bis Ende Oktober: Rasen einsäen und die Hecke pflanzen.

Doch bevor es damit losgehen kann, sind noch jede Menge Vorarbeiten zu leisten. Die derzeitigen Höhenunterschiede im Garten müssen auf die verschiedenen Ebenen um das Haus angepasst werden. Dann wird noch eine Schicht mit gutem Boden auf der Fläche verteilt. Heute war mein Onkel wieder dem Traktor und einer Bodenfräse da und hat den Boden gelockert, gekrümelt und vermengt. Das Unkraut ist jetzt wieder platt und wir können die lockere Erde besser verteilen. Da wo wir noch zu hoch sind tragen wir die Erde ab und füllen die Stellen auf wo noch Erde fehlt. Damit müssen wir uns nun etwas beeilen, denn evtl. kommt am Freitag oder Samstag schon die Fuhre mit dem Mutterboden, welcher dann ebenfalls wieder verteilt werden will.

Tiefbordsteine sind endlich alle gesetzt

Am vergangenen Samstag haben wir hinter der Garage die letzten Tiefbordsteine zum Hochbeet und dem Rasen gesetzt. Jetzt sind alle Bereiche zum Pflastern eingefasst.

Wir haben jetzt verarbeitet:

  • 14 Tiefbordsteine mit den Maßen 1000x400x80mm á 78,00 kg
  • 41 Tiefbordsteine mit den Maßen 1000x300x80mm á 58,50 kg
  • 44 Tiefbordsteine mit den Maßen 1000x200x80mm á 39,00 kg

Ds entspricht einer Länge von knapp 99 Metern und einem Gesamtgewicht von 5206,5 kg. Am heftigsten Waren die 400er Tiefbordsteine mit ihren 78kg. Verschnitt hatten wir fast keinen. Für die Betonkeile an den Tiefbordsteinen haben wir etwa 2,25m³ Beton benötigt.

Vielen Dank an die fleißigen Unterstützer Tobias, Frank und Papa.

Die nächste Aufgabe ist nun das Schotterbett in den Flächen auf eine gleichmäßige Höhe von 12cm zur Oberkannte der Tiefbordsteine zu bringen. Dabei muss immer auch das Gefälle über die Fläche berücksichtigt werden.