Entstehung der Außenanlage im Zeitraffer

In 2014 gab es viel zu tun. Es ging an die Gestaltung der Außenanlage. In Eigenleistung (mit viel Unterstützung durch Familie und Freunde) haben wir Gehwege, die Garagenzufahrt, den Parkplatz, einen Grillplatz und die Terrasse gepflastert. Auch den Garten haben wir angelegt. Ein Hochbeet, eine zweite Ebene für einen Teich, den Rasen und die Einfriedung durch eine Hecke. Bilder sagen mehr als Worte….

Basaltsteine verlegt und Quarzsand eingekehrt

Meine Tagesaufgabe für den vergangen Samstag war das Fertigstellen der Einfahrt. Ich wollte am Abend unbeding im Hof mit dem Auto parken.

Letzte Pflastersteine setzten
Der erste ToDo-Punkt war das Setzten der Pflastersteine zwischen Rinne und Garageneinfahrt. Die Pflastersteine habe ich nicht in ein Splittbett gesetzt, sondern direkt in Beton. Zum einen hat dies den Vorteil, dass die Pflastersteine nach dem Aushärten des Beton bombenfest sitzen und man beim Setzen auf dem schmalen Streifen noch wunderbar mit dem Gummihammer ausgelichen und anpassen kann. Von der Garage zur Rinne habe ich dann ein ganz leichtes Gefälle eingebaut.

Abrütteln der Pflastersteine mit der Rüttelplatte
ToDo-Punkt Zwei war das Abrütteln der Pflastersteine in der Einfahrt. Den Gehweg zwischen Garage und Haus und der Grillplatz hinter der Garage habe ich gleich mitgemacht.

Basaltsteine eingesetzt
ToDo-Punkt Drei stand unter dem Thema „Das Runde muss in das Eckige“. Die Deckel von Zisternen und Revisionsschächten sind meistens rund. Unser Pflaster hingegen ist eckig. Doch wie es er Zufall will, sind diese Betonringe immer auch dort wo das Pflaster ist. Gut, eine Lösung wäre den Deckel einfach unter dem Pflaster verschwinden zu lassen wie es einer meiner Nachbarn gemacht hat, doch das ist nicht wirklich sinnvoll wenn man zu Wartungsarbeiten in den Revisionschacht oder die Zisterne muss.

Ich habe mich dazu entschieden, in die Fläche zwischen Revisionschacht und dem Pflaster, Basaltsteine in der Größe von 4-6cm einzusetzen. Im Bauhaus gib es Basaltsteine zum Preis von 0,35 Euro pro Stück. Im Baufachmarkt bekommt man die Basaltsteine zu einem Preis von 0,36 Euro pro Kilo. Ich habe mir dann einen halben Zementkübel (etwa 45l) an Basaltsteinen im Baufachmarkt geholt. Kostenpunkt 16,07 Euro. Die Basaltsteine kann man sich selbst heraussuchen. Man solllte schauen das man möglichst gleiche Höhen hat, die Formen selbst sollten etwas variieren.

Das Pflastern mit Basaltsteinen, wobei jeder Stein ein Einzelstück in Form und Größe ist, kommt einem komplizierten Puzzle gleich. Ich glaube ich hatte fast jeden Stein mindestens 3x in der Hand bis ich was passendes zum Einsetzen in das Pflasterbett gefunden habe. Gut zwei Stunden hat es gedauert bis ich die Basaltsteine eingesetzt, eingeklopft und mit Splitt und Quarzsand verfugt habe.Die gleiche Arbeit steht mir nun auch noch beim Zisternendeckel hinter der Garage bevor. Dort ist die auszufüllende Fläche noch etwas größer.

Mit Quarzsand die Pflasterfugen verfüllen
ToDo-Punkt Vier war das Einkehren von Quarzsand in die Pflasterfugen. Schnell habe ich gemerkt das mir meine am Vortag gekauften drei Säcke Quarzsand nicht für die Einfahrt reichen werden. Diese haben nur für einen kleinen Teil gereicht. Im Bauhaus habe ich dann noch 12 Säcke a 25kg gekauft. Auf der Pflasterfläche der Einfahrt, dem Gehweg und dem Grillplatz habe ich 10,5 Säcke Quarzsand verarbeitet. Gut 250kg an Material eingekehrt.

Einfahrt gepflastert

Vergangenen Donnerstag habe ich mir einen Tag Urlaub genommen. Daniela hatte auch frei und meine Eltern hatten Zeit. Also haben wir den Tag genutzt und die Einfahrt gepflastert.

Während der Splitt in der Einfahrt abgezogen wurde, habe ich die Zeit genutzt und mit Daniela zusammen die fehlenden Steine für den Gang zwischen Haus und Garage, sowie dem Platz hinter der Garage mit einem Nassschneider zugeschnitten. Meine ersten Versuche die Steine mit dem Trennschleifer zu schneiden waren nicht wirklich erfolgreich. Es wurde immer schief. Allerdings musste ich auch bei dem Nassschneider improvisierenm, denn der Schlitten zum Schieben der Pflastersteine war nicht dabei. Kurzum habe ich am Tag zuvor mir einen provisorischen Schlitten aus vorhandenem Bauholz selbst gebaut. Damit ging das Schneider der Pflastersteine wunderbar.

Gegen 12 Uhr konnten wir dann mit dem Pflastern der Einfart starten. Um 18 Uhr war es dann vollbracht. Die Fläche war fast vollständig gepflastert. Es mussten dann noch ein paar Pfastersteine zugeschnitten werden, womit ich dann so gegen 19:10 Uhr auch fertig war.

Am Wochenende steht dann Einsetzten von Basaltsteinen um den Revisionschachtdeckel, das Setzten der Plfasterreihe zwischen Garage und Rinne, sowie das Einkehren des Quarzsands an.

Pflaster Marathon

Der erste Pflaster-Marathon ist geschafft. Die Terrasse ist komplett fertig verlegt und abgerüttelt. Kein einziger Pflasterstein musste zugeschnitten werden. Auch auf dem Grillplatz und auf dem Weg zwischen Haus und Garage liegt das Plfaster. Dort müssen allerdings noch ein paar Steine zugeschnitten werden. Dann wird der Bereich auch gerüttelt und mit Quarzsand eingesandet.

Mit 7 Leuten waren wir kräftig am Arbeiten. Einer hat das Pflaster verlegt, zwei haben die Pflastersteine angegeben und 4 weitere waren für den Materialtransport zuständig. Diese Arbeitsweise hat sich auch schon bei den Nachbarn bewährt und fand bei uns natürlich auch Anwendung.

Start war gegen 08.30 Uhr, um 12 war Mittagspause mit lecker Frikadellen und Kartoffelsalat von meiner Mama. Um 14 Uhr waren dann die Terrasse und der der Grillpatz soweit fertig. Der Weg zwischen Haus und Garage wurde dann ncoh abgezogen und auch dort das Pflaster verlegt. Wir hatten zwar geplant, dass das Pflaster im Gang auch ohne Zuschneiden rein passen sollten, doch dieser war ein paar Milimeter zu schmal. Gegen 18:30 Uhr war dann alles verlegt, was zu verlegen war.

Vielen Dank an die sehr fleißigen Helfer Frank, Tobias, Thilo, Phillip, Mama und Papa. Jeder von uns merkt es heute in den Knochen. Nächstes Wochenende ist jetzt erst mal Arbeitspause. Erholung muss sein.

Terrasse ist für den Pflastersplitt vorbereitet

Schotterbett auf Terrasse verdichtetDas Schotterbett für die Terrasse haben wir in der Höhe gleichmäßig angepasst und noch mal mit einer Rüttelplatte verdichtet. 12cm ist bei uns das Höhenmaß, welches eingehalten werden sollte. Dabei misst man am Tiefbordstein von der Oberkannte 12cm nach unten. Um die Höhe über die Fläche zu ermitteln, spannt man eine Maurerschnur von einer zur anderen Seite. Immer in Richtung des Gefälles. Bei uns war dies von der Hausseite zum Garten hin. Die Messung wird in passenden Abständen regelmäßig durchgeführt. Dort wo zu viel Schotter vorhanden ist nimmt man es mit einem Rechen weg und platziert es an die Stellen von noch Schotter fehlt.

Ganz exakt kann man das Schotterbett nicht vorbereiten. Hier sollte man auch nicht zu pingelig sein. Durch den Pflastersplitt wird das ausgeglichen. Kleine Abweichungen sind OK, es sollten nur nicht mehrere Zentimeter Höhenunterschied sein. Je besser man das Schotterbett für das Pflastern vorbereitet, desto weniger Probleme (z.B. partielles Setzten des Pflasters) sind in späteren Jahren zu erwarten.

Der Weg zum Hauseingang ist fertig

Habe fertig! Am späten Samstag Nachmittag habe ich die restlichen Pflastersteine im Zuweg zum Hauseingang eingesetzt und die letzte Reihe mit einem Trennschleifer passend zugeschnitten.

Danach folgte das obligatorsiche Abrütteln der Steine. In der Tat haben diese sich noch mal durch das Rütteln mit der Rüttelplatte gut 1cm gesetzt. Eigentlich wollte ich ja Rheinsand in die Fügen zwischen dem Pflaster einkehren, doch mein Papa meinte ich sollte besser Quartsand nehmen. Da man ja auf erfahrene Männer hören soll, habe ich mich überzeugen lassen. Mein Papa hat dann im Baumarkt noch Quarzsand besorgen. Der Sand ist so fein, das er wirlich in jede Ritze läuft.

Der Gehweg zum Hauseingang hät eine Fläche von etwas mehr als 12m². Hierfür haben wir 1 Palette 24x16x8 Pflastersteine und eine halbe Palette 16x16x8 Plastersteine, sowie knapp 50kg Quartzsand verarbeitet. Hinzu kommt noch etwa 600kg Splitt und jede Menge Schotter.

Zuweg zum Haus gepflastert

Am Samstag haben wir damit begonnen den Zuweg zum Haus zu pflastern. Wir hätten es auch fast geschafft, doch uns ist für die letzten zwei Meter der Splitt ausgegangen. Naja, dann machen wir das halt nächste Woche fertig.

Vorbereitend haben wir den unteren Teil des Eingangsbereich am Haus mit einer Kaltschweißbahn zusätzlich abgedichtet. An der Stelle Besten Dank an Herrn Mootz für die Tipps zur Umsetzung. Ich hoffe ich habe es auch richtig gemacht.

Dann haben wir fleissig Schotter in den eingefassten Weg gefahren und lagenweise verdichtet. Als die Höhe soweit vorhanden war, haben wir einen Hänger voll Splitt (400kg) für unter das Pflaster geholt. Zum Abziehen des Splitts haben wir eine Aluleiste (Überbleibsel von den Pflasterarbeiten beim Nachbarn) auf die richtige Höhe zugeschnitten.

Die erste Reihe Pflastersteine an der Haustür mussten alle zugeschnitten werden, damit sie genau passen. Links und rechts wurde jeweils eine Ecke herausgeschnitten. Auf der Unterseite aller Steine musste auch ein Stück herausgetrennt werden, da sie sonst nicht zwischen die Trittleiste und einer Aluleiste unterhalb des Türrahmens gepasst hätten. Alle weiteren Pflasterreihen waren sehr schnell gelegt und mussten nicht zugeschnitten werden. Wir hatten extra die Tiefbordsteine für den Eingangsbereich so gesetzt, dass ein seitilches Zuschneiden der Pflastersteine nicht erforderlich ist. Hat geklappt 🙂

Anfang der nächsten Woche besorgen wir nich 300kg Splitt und das wird der Rest gepflastert und mit der Rüttelplatte abgerüttelt. Vielen Dank an Tobias und Frank für die Unterstützung! Echt klasse mit so tollen Nachbarn.

Erste Lieferung der Pflastersteine

Anfang der Woche haben wir die Pflastersteine und die Tiefboardsteine bestellt. Bereits im letzten Jahr hatten wir uns für das Pflaster Centra in anthrazit von der Firma Plötner entschieden. Bei umliegenden Baustoffhändlern haben wir Preise eingeholt. Den besten Preis haben wir bei Raab Karcher in Bingen bekommen. Von dort hatten wir damals auch die Fliesen und das Laminat.

Bevor wir bestellen könnten, musste die Menge an Pflaster und die Anzahl der Tiefbordsteine ermittelt werden. Hierzu haben wir mit einem Maßband die jeweiligen Flächen und Strecken ausgemessen und in eine Skizze übertragen. Die Verlegung des Pflasters soll im Reihenverband mit zwei unterschiedlichen Steingrößen erfolgen. Unser

Bedarf ist schon recht ordentlich:

38,67m² Pflaster Centra 16x16x8
116,02m² Pflaster Centra 24x16x8
11x Tiefbordsteine 1000x80x400
55x Tiefbordsteine 1000x80x300
54x Tiefbordsteine 1000x80x200

Von unseren Nachbarn haben wir noch die Übermenge von deren Pflastersteine erhalten, sodass sich die zu bestellende Menge um etwa 24m² reduziert hat.

Unsere Bedarfsmenge passt nicht vollständig auf ein Sattelzug und muss in zwei Touren angeliefert werden. Die erste Lieferung ist am Freitag gekommen. Teil Zwei folgt dann kommende Woche.

Als nächsten Schritt lassen wir nun die Höhen für den ersten Abschnitt einmessen. Danach werden die ersten Tiefbordsteine gesetzt. Der Plan ist, alle Tiefboardsteine bis Ende Juli gesetzt zu haben.

Erdarbeiten Außenanlage Tag 3

Gestern war Tag 3 unserer Bagger-Räumarbeiten. Am Vortag haben wir um das Haus herum jede Menge Eisenstäbe gesteckt, um die Höhe der späteren Tiefbordsteine und des Pflasters zu markieren. Mit der Maurerschnur und der Schnurwasserwaage haben wir die Höhe von Stab zu Stab übertragen. Die Höhen-Markierung haben wir mit einem silbernen Klebeband um Eisenstangen gekennzeichnet.

Durch diese Höhenpunkte war zu erkennen, das wir auf der Terrasse noch etwa gut 7cm Schotter benötigten. Dies haben wir dann im Laufe des Tages bei unseren Touren mit dem Leih-LKW dann abgeholt und eingearbeitet.

Die harte Baggerkannte zum hinteren Nachbargrundstück haben wir schräg beigefüllt und so eine Böschung realisiert. Das Stromkabel für den Garten (z.B. die Gartenbeleuchtung) haben wir verlängert und unterirdisch zum Ende den Grundstücks verlegt. Von dort aus können wir es später gut wieder aufnehmen und mal sehen was wir daraus machen.
Die sehr feste Erde seitlich und vor dem Haus wurde mit dem Bagger aufgerissen und aufgelockert. Noch vorhandenes Erdmaterial wurde wurde auf im Gartenbereich verteilt.

Jetzt kann es an die Detailplanung für die Pflasterarbeiten gehen.

Danke für die Unterstützung an Mama, Papa, Ernst, Alexander und Volker.

Erdarbeiten Außenanlage Tag 2

Um 7 Uhr ging es heute früh weiter mit dem Ausbaggern im Garten. Der Interessent für Erdaushub aus Wöllstein hat sich für etwa 8 Uhr angekündigt. Er konnte einen LKW mit Fahrer organisieren. Ich habe nicht schlecht gestaunt, als dieser mit einem 4-Achser LKW gekommen ist. Da passt so richtig was rein. Drei volle Ladungen hat er mitgenommen. Denke mal da kamen knapp 60 Tonnen Erdaushub zusammen.

Mit Markierungsfarbe habe ich die Randbereiche vom Grundstück und den auszubaggernden Bereich auf dem Gelände markiert. So war es für den Baggerfahrer und uns einfacher, sich zu orientieren.

Zwischen dem Ausbaggern und Verladen wurde auch das verteile Schottermaterial mit einer richtig schweren Rüttelplatte (knapp 500kg) verdichtet. Mit einer solch schweren Rüttelplatte erreicht man eine sehr gute Tiefenwirkung von etwa 60cm.

Um das Haus herum haben wir auch direkt die Noppenbahn angebracht, damit man mit dem Schotter beifüllen konnte. Das überstehende Material der Noppenbahn werde ich vor dem Setzten der Tiefbordsteine (Kantsteine) rund um das Haus noch kürzen. Jetzt ist es mir ganz recht das es noch höher ist, dann spritz bei Regen der rötliche Schottersand nicht gegen den Putz. Später wird der Bereich zwischen Haus und Tiefbordsteine dann noch mit sauberen Füllmaterial (Kieselsteine oder ähnlich) aufgefüllt.

Alle Erdarbeiten haben wir an den beiden Tagen nicht geschafft. Das ist aber auch OK. Ich finde wir haben sehr viel erreicht und wir sind mit dem bisherigen Ergebnis sehr zufrieden!
Am nächsten Donnerstag geht es weiter. Der rechte Bereich neben dem Haus muss noch etwas weggebaggert werden. Auch Schotter muss noch aufgefüllt werden. Wie viel Material noch gebraucht wird, muss ich noch aussrechnen.

Bisher haben wir etwa 160t Erdaushub ausgebaggert und 56t Schotter (Frostschutzmaterial TLSoB 0/32) verarbeitet. Echt heftig, das kann sich man so nicht wirklich vorstellen.

Danke an Marita, Moni, Ernst, Volker, Frank, Alexander und Papa für die Unterstüzung am Samstag.