Die gerade Kräuterschnecke – Gartenkräuter am Pfahl

Die klassische Kräuterschnecke im Garten kennt sicherlich jeder. Doch was ist wenn dafür kein Platz ist? Auf frische Kräuter aus dem Garten verzichten? Das muss nicht sein.

Wir haben in unserem Garten zwar einen eigenen Bereich zum Anpflanzen von Gemüse, doch zum einen ist dieser nicht so groß und man müsste sich doch immer Bücken um an die Gartenkräuter zu gelangen. Da hatte Daniela die Idee ein Pfahl zu bauen und dort die Gartenkräuter anzubringen. Zudem könnte sie dann auch ihre Hängeampeln endlich wieder aufhängen. Ich habe mir dann ein paar Gedanken gemacht, wie ich das umsetzten kann.

Im Baywa Baumarkt habe ich für die Konstruktion drei kesseldruckimprägnierte Kantholzpfosten (je 200x7x7cm), eine Einschlag-Bodenhülse, und zwei Schaukelhaken mit Holzgewinde besorgt. Holzschrauben für das Verbinden der Holzstücke hatte ich noch ausreichend daheim, eben so zwei Befestigungsschrauben für die Einschlag-Bodenhülse.

Als Werkzeuge für den Bau des Pfanz-Pfahls werden ein Zollstock, ein Bleistift, eine Bohrmaschine oder Akku-Schauber und eine Kapp- und Gehrungssäge für das exakte Zuschneiden des Holzes benötigt.

Die Holzkonstruktion war in etwa 20 Minuten gebaut und konnte dann im Pflanzbeet aufgestellt werden. Zur Auflockerung haben wir noch ein kleines Insektenhotel an den Pfahl montiert. Um den Pfahl herum kann man nun Pflanzschalen oder ähnliches anbringen und so eine gerade vertikale Kräuterschnecke erhalten. Noch ist der Pfahl mit den Gartenkräutern etwas kahl, doch das wird sich ändern wenn wir weitere Pflanzgefäße besorgt haben. Aber bis dahin nutzen wir schon mal frischen Basilikum und Schnittlauch aus dem eigenen Garten.

Ach, und eine Idee haben noch. Auf den Pfahl könnte man noch ein Futterhaus für Vögel platzieren, oder was denkt ihr?

Reiche Ernte aus dem kleinen Nutzgarten

In unserem angelegten Nutzgarten ist alles gut angewachsen und wir können schon fleißig ernten. Es gibt jede Menge Zucchini (die Pflanzen werden aber auch riesig). Die Kohlrabi sind bis auf einen noch alle verputzt und die Gurken wachsen auch ordentlich. Lediglich die Tomaten sind noch etwas träge, aber das wird bestimmt noch.

Wer eine kleine Ecke im Garten entbehren kann, sollte sich unbedingt ein kleines Gemüsebeet anlegen. Es ist echt toll wenn man einfach in den Garten gehen kann und sich mal schnell ne Gurke oder eine Zucchini für den Salat oder zum Kochen holen kann.

Nutzgarten ist angelegt

Unser kleiner Nutzgarten hat den Betrieb aufgenommen. In diesem Jahr werden erstmal Zucchini, Gurken, Tomaten und weiteres Gemüse sowie ein paar Kräuter ihren Platz finden. Zur Einteilung der Pflanzfelder habe ich ein paar breite Rasenkantsteine verwendet. Diese Rasenkantsteine können zugleich als Gehweg benutzt werden und man kommt auch bei nassem Wetter an jedes Gemüse ohne Klumpfüße zu bekommen.

Zucchini und Gurken brauchen pro Pflanze eine Fläche von 0,8m². Auf diese Fläche kann man auch etwa 4 Tomatenstöcke setzten. Insgesamt habe ich jetzt vier Parzellen geschaffen mit jeweils etwas mehr als 2m². Ein Teil der Pflanzen für das Gemüsebeet haben wir im Wohnzimmer bei warmen Temperaturen selbst gezogen. Jetzt Mitte Mai haben wir alles in das kleine „Hochbeet“ verpflanzt. Im nächsten Jahr werden weitere gute Erde auffüllen damit es auch etwas höher ist 🙂

Da Tomaten keine Nässe von oben, also Regen abgekommen sollen, habe ich kurzerhand noch einen kleinen Überstand dafür gebaut.

Bleibt nun das Hoffen auf eine ertragreiche Ernte.