Starkregen überschwemmt den Garten

75 Liter Wasser auf 1 Quadratmeter hat es heute in wenigen Minuten geregnet. Ich war noch auf der Arbeit als Daniela mir die ersten Bilder aus dem Garten gesendet hat. Binnen kürzester Zeit konnte das Wasser nicht mehr vom Boden aufgenommen werden und hat fast den ganzen Garten überflutet. Mehrere Zentimeter stand das Wasser auf dem Rasen. Als ich nach Hause kam, war es schon wieder etwas besser. Lediglich der linke Bereich war noch unterwasser. Das Wasser stand auch etwa noch 1cm an der Garagenwand. Heftig. Bilder sagen mehr als Worte, schaut selbst…

Wir hatten dabei ja echt noch Glück. Bei unseren Nachbarn Stand das Wasser bis kurz vor der Terrassentür. Dort haben wir mit vielen Helfern aus der Straße das Wasser aus dem Garten gepumpt. Echt klasse das sich hier bei uns alle Gegenseitig unterstützen.

Wasserstand in der Zisterne ermitteln

Wie bekommt man heraus, wie viel Wasser in der Zisterne ist ohne den Deckel zu öffnen?

Auf dem BauBlog von papanoni habe ich bereits im letzten Sommer den installierten Wasserstandsanzeiger für die Zisterne bewundert. Für unsere Zisterne habe ich das gleiche System jetzt auch umgesetzt.

Was man dazu braucht:

  • Wasserstandfernanzeiger WST8 (von NTEC-ING)
  • Klingelschlauchleitung (mindestens 9 Adern)
  • Kabelbinder
  • Panzerband (Gewebeband)
  • 40mm HT-Rohr

Im Baumarkt habe ich mir 2x 2m 40mm HT Rohr (1,59 Euro pro Rohr) als Befestigungsstange für die Klingelschlauchleitung in der Zisterne besorgt. Das Material verwittert nicht in der Zisterne und nimmt nicht viel Platz ein. Zudem lässt sich das HT Rohr flexibel zuschneiden und in der Zisterne fixieren.

Als ersten Arbeitsgang war es wichtig die exakte Höhe zum Zuschneiden der Länge des HT Rohrs zu ermitteln. Vom Zisternenboden bis zur Oberkante der Einführungsöffnung der Schlauch und Kabelleitung habe ich eine Höhe von 2,55 gemessen.

Um korrekte Messergebnisse zur erreichen, muss die Höhe vom Zisternenboden bis zum Überlauf ermittelt werden. Der Überlauf ist bei unserer 10.000 Liter Zisterne bei 2,25 Metern. Auf diese Länge sind dann die 9 Adern der Messleitung zu verteilen.

Eine Ader der Messleitung muss immer im Wasser stehen und ist daher sehr weit unten angebracht. Als Abstand der einzelnen Adern habe ich 28cm ausgerechnet und auf dem HT Rohr entsprechende Markierungen gemacht.

Über die Länge von 2,25 Metern habe ich dann den äußeren Isoliermantel der Klingelschlauchleitung entfernt und angefangen die einzelnen Adern an den ermittelten Messpunkten mit Kabelbindern und Panzertape zu fixieren. Die Adern wurde dann jeweils gekürzt, etwa 1cm abisoliert und waagerecht ausgerichtet. Nach dem die Messpunkte angebracht waren, habe ich die gesamten Leitungen am Rohr noch mit Panzertape überklebt.

Nun konnte das HT Rohr in der Zisterne eingesetzt und fixiert werden. Das habe ich mit einem kleinen Holzkeil (kommt nicht mit Wasser in Berührung) gemacht. Mittels einer Ziehschnur, welche ich im 125mm Leitungsrohr neben dem Saugschlauch und einem Ersatzschlauch liegen habe, wurde die Messleitung dann nach oben gezogen.

Dann ging es an das Anschließen der Messleitung an den Wasserstandsanzeiger WST8, was aber sehr einfach ist. Der Wasserstandsanzeiger ist für mein Empfinden sehr hochwertig verarbeitet.

Der Funktionstest (Taster auf der Oberseite drücken) zeigt eine grüne LED an. Alles OK. Die LED für die Anzeige des Wasserstands in Prozent habe nicht aufgeleuchtet. In diesem Fall ebenfalls OK, denn die Zisterne was fast leer und die erste Messleitung (bei 28cm) stand nicht im Wasser. Heute hat es den Tag über geregnet und am Abend war ist sehr gespannt wie viel Wasser wir nun in der Zisterne habe. Ein Druck auf den Taster hat dann 25% angezeigt. Sehr schön. Mindestens 2.500 Liter (eine leuchtende LED steht für 1.250 Liter) sind derzeit in der Zisterne. Für einen Tag Regen nicht schlecht.

hauraton RECYFIX Entwässerungsrinne geliefert

Letzte Woche wurde die bestelle Entwässerungsrinne geliefert. Wir bauen die Rinne während den Pflasterarbeiten vor der Garage ein. Die Rinne soll das Niederschlagwasser im Bereich der Einfahrt aufnehmen und in die Zistene ableiten.

Wir haben uns für eine Kunststoffrinne von hauraton mit einer Gussabdeckung entschieden. Die RECYFIX Entwässerungs soll einfach einzubauen sein und durch den Gussrost sollen keine Klappergeräusche beim darüber fahren entstehen. Die Rinne hat die Belastungsklasse C 250. Das bedeutet das die Entwässerungsrinne Last von 25 Tonnen aushält. Hoffe ja nicht, dass ich jemals ein so schweres Fahrzeug in der Garage parken werde.

Bei genauer Betrachtung der Rinne ist mir aufgefallen, dass der Gussrost an ein paar Stellen bereits Rost hat. Laut Lieferant sei das normal. Nach einiger Zeit würde die Gussabdeckung die Farbe annehmen, wie man sie von den klassichen Kanaldeckeln aus Guss kennt.

Frostsicherer Außenwasserhahn installiert

Letzte Woche wurde unseren Außenwasserzapfstelle (fast) fertig montiert. Die Arbeit wurde von der insolventen DHAG nicht mehr ausgeführt und wird mussten uns nun selbst darum kümmern. Die Anbauteile waren bis auf ein eine Rastbuchse alle noch da.

Michael (Sanitär und Heizungsinstalleur) war so nett und hat uns die frostsichere Außenzapfanlage FROSTI PLUS von Kemper fachgerecht installiert. Er hat das Rohr passend gekürzt und den Auslaufhahn montiert. Das war in gut 10 Minuten erledigt. Durch die fehlende Rastbuchse, konnte der Wasserhahn jedoch nicht in Betrieb genommen bzw. gestestet werden.

Der Firma Kemper habe ich eine E-Mail geschrieben und die fehlende Rastbuchse nachbestellt. Ich habe mich sehr darüber gefreut, das sie mir das Ersatzteil kostenlos per Post zugesendet haben.

Die Rastbuchse habe ich heute aufgesteckt und dann den Zapfhahn fertig montiert. Mit einem Steckschlüssel kann ich nun den Wasserhahn aufdrehen und zudrehen. Funktioniert.

Wasser- und Stromverbrauch nach einem Jahr im Haus

Seit Ende April 2013 führe ich wöchentlich eine Excel-Tabelle mit unseren Verbrauchswerten von Wasser, Strom und Strom der Wärmepumpe. Jetzt konnte ich endlich die erste Jahresstatisik erstellen.

Wasserverbrauch im ersten Jahr

Wöchentlich haben wir durchschnittlich 1,73m³ an Wasser verbraucht. Der höchste Wasserverbrauchswert in einer Woche lag bei 2,6m³, der niedrigste Wert war 1,2m³. Der Gesamtbedarf an Wasser im ersten Jahr liegt bei 89,9m³.

Wasserverbrauch im Fertighaus nach einem Jahr

Allgemeiner Stromverbrauch im ersten Jahr

Genau 3.000 kWh haben wir im ersten Jahr an Strom verbraucht. Im Durchschnitt waren es pro Woche 57,69 kWh. Anfang Februar diesen Jahres hatten wir den minimalsten Wochenwert mit 34 kWh. Ich habe keine Idee, warum der Stromverbrauch in dieser Woche so niedrig war. Der Höchstwert in einer Woche lag bei 85 kWh. Es war die Weihnachtswoche.

Stromverbrauch im ersten Jahr im Haus

Stromverbrauch der Wärmepumpe im ersten Jahr

Mit der Wärmepumpe haben wir an 365 Tagen ingesamt 2526 kWh an Strom verbraucht. Unsere Heizperiode war von Mitte September 2013 bis Anfang April 2014. Warmwasser wird das ganze Jahr über die Wärmepumpe erhitzt. Den höchsten Verbrauch in einer Woche mit 110 kWh war Mitte Dezember 2013. Die niedrigsten Verbrauchswerte pro Woche warem im Sommer (Mittelwert 15 kWh).

Stromverbrauch der Wärmepumpe nach 365 Tagen

Eine Glaswand für die Dusche

74 kg ist das Gewicht der Glaswand unserer Dusche. Die 10mm Dicke Glasschreibe aus Sicherheitsglas haben wir am Samstag mit drei Personen durch den Hauseingang über die Treppe in den ersten Stock in das Bad getragen. Es war eng, doch wir sind nirgends angestoßen und es gab keine Macken an der Treppe oder der Tapete. Das war ganz schön anstrengend. Im Badezimmer haben wir dann die Schutzfolie von der Glasscheibe entfernt und diese vorsichtig an die Wand gelehnt.

Die Glaswand für die Duschabtrennug ist 2,50m hoch und hat eine Breite von 120cm. Es ist keine Standard Glaswand für eine Dusche, sondern eine individuelle Anfertigung. Vor über einem Jahr war unsere Überlegung, eine Duschabtrennung aus Glas für unsere Dusche zu nehmen. Die meisten Duschabtrennungen aus Glas werden mit einem Profil an einer Wand befestigt und mit einer Stange zwischen Glas und Wand stabilisiert. Uns hat diese Stange aber nie gefallen. Daher haben wir lange nach einer Lösung gesucht.

Als ich vor einigen Wochen bei Marc von der Tischlerei Spira in Hargesheim war, haben wir zufällig auch über das Thema Duschabtrennungen aus Glas gesprochen. Marc hatte die Idee, eine Glasscheibe bis zur Decke anzupassen und mit einer Profilschiene an der Decke zu befestigen. Dadurch spart man sich die nervige Stange zwischen Wand und Glasscheibe. Der Vorschlag hat mir auf Anhieb gefallen. Marc hat dann unsere Dusche und den vorgesehenen Standort der Glasscheibe genau vermessen und die Glasscheibe passgenau bestellt.

Der Einbau der Glaswand an der Dusche
Als Erstes wurde der Platz für die Profilschiene genau ausgerichtet und diese zugeschnitten. Dann wurden drei Bohrungen in die Profischiene für die Schrauben eingearbeitet. Mit drei Gipskartonschrauben wurde die Profilschiene dann an der Decke montiert. Die Glasscheibe wurde dann in die Profilschiene geschoben. Das war Millimeterarbeit, denn die Dachschräge hat nur wenige Millimeter weiter begonnen. Die Glasscheibe hätte daher nicht breiter als 120cm sein dürfen. Glück gehabt. Dann ging es an die Feinausrichtung der Scheibe an die Wand und dem Boden. Damit die Glaswand nicht direkt auf den Fliesen steht, wurde noch ein 3mm Dichtband eingearbeitet. Gleiches wurde auch innerhalb der Profilschiene auf den Innenseiten gemacht. Dadurch ist das Glas geschützt und steht stabil. Alle Seiten an Decke, Wand und Boden wurden mit Silikon abgedichtet. Der komplette Aufbau hat 2 Stunden gedauert.

Gleich werde ich die Dusche testen. Nach einem Jahr endlich wieder im Stehen duschen. 🙂 Gespannt bin ich auch auf den Lotus Effekt (wasserabweichende Beschichtung), mit der die Innenseite der Glasscheibe bearbeitet ist.

Besten Dank an Marc, der die Idee zu dieser Lösung hatte und auch umgesetzt hat.

Luftfeuchtigkeit mit dem Hygrometer beobachten

In Neubau ist gerade in den ersten Jahren die Luftfeuchtigkeit in den Räumen ein besonderes Thema. Grundsätzlich sollte man natürlich immer dafür sorgen, dass eine angenehme Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen vorherrscht. Die Luftfeuchtigkeit wirkt sich nämlich auch auf das Wohlbefinden aus. Im Besonderen beim Neubau entsteht viel Feuchtigkeit in den Räumen, welche sich erst nach und nach und in Verbindung mit dem richtigen Lüften und Heizen abbaut.

Um Schimmelbildung zu vermeiden, muss für eine ausreichende Zirkulation der Luft gesorgt werden. Zur Unterstützung haben wir bei uns eine Zehnder Belüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung einbauen lassen. Diese tauscht die Luft im Haus je nach Einstellung alle paar Stunden vollständig aus. Die Luft wird durch die Anlage auch entfeuchtet. Momentan haben wir eine relative Luftfeuchte von um die 30%-40%. Der optimale Wohlfühlwert liegt wohl so zwischen 40% und 60%.

Die Luftfeuchtigkeit kann man mit einem Hygrometer messen. Ich habe diverse Hygrometer bei mir im Einsatz und schaue täglich drauf. Bei den im Handel erhältlichen Hygrometern gibt es viele Unterschiede, was die Messgenauigkeit angeht. Stellt man alle Geräte nebeneinander, fällt das deutlich auf. Verschiedene Hygrometer von diversen Herstellern habe ich mittlerweile getestet. Drei Favoriten habe ich.

Der Favorit für das Bad ist das Model TFA COMFORT CONTROL (Typ 30.5011). Die Messung ist sehr schnell und somit kann man die relative Luftfeuchte sozusagen in Echtzeit beobachten. Das merkt man beim Baden, Duschen oder einfach nur schnell die Haare waschen. Neben der Luftfeuchtigkeit wird auch die Raumtemperatur und der Taupunkt ermittelt. Der Taupunkt sagt aus, dass bei weiterer Abkühlung der Luft Kondensat an Wänden und Fenstern führen kann. Zusätzlich hat das digitale Thermometer noch eine Alarmfunktion bei Schimmelgefahr in Form einer optischen Anzeige und einem optionalen akustischen Signal. Min.- und Max-Werte speichert das Gerät ebenfalls. Das Hygrometer TFA COMFORT CONTROL kostet derzeit um die 18 Euro im Handel.

In den anderen Räumen braucht man ein solches schnell reagierendes Hygrometer nicht zwingend. Im Schlafzimmer, Kinderzimmer und Hauswirtschaftsraum habe ich von TFA das Digitale Thermo-Hygrometer TFA 30.5027.02 im Einsatz. Dieses gibt es in Weiß oder schwarz hat ein großes ablesbares Display. Auf dem Display wird mit Gesichter-Symbolen die Komfortzone angezeigt. MIN/MAX Werte werden ebenfalls gespeichert und alle 24h automatisch zurückgestellt. Das digitale Thermometer kostet im Handel etwa 9 Euro.

Im Wohnzimmer habe ich die Funkwetterstation Sempre GT-WS-09w aufgestellt. Diese gab es vor zwei Wochen bei Aldi-Süd. Das Gerät misst auch einwandfrei und kann mit bis zu drei Funksensoren betrieben werden. Ein Funksender habe ich in der Garage und einen weiteren auf dem Dachboden. Somit kann ich neben der Temperatur auch die Luftfeuchtigkeit in der Garage und dem Dachboden messen und im Auge haben. Neben einer Funkuhr, dem Wettertrend und der Mondphasen wird auch der Luftdruck auf der Basisstation angezeigt. Die Wetterstation gab es zum Preis von 20 Euro bei Aldi-Süd.

Jahrestag – Unser Haus ist 1 Jahr alt

Am 12. November 2012 war der erste Aufbautag unseres Hauses. Seit dem ist viel passiert. Der Jahrestag ist nun der Anlass für einen kleine Zeitreise in bewegten Bildern.

Wasser- und Stromverbrauch in 6 Monaten

VerbrauchsauswertungIm Juli 2013 hatte ich die erste Wasser- und Stromverbrauch Statistik für zwei Monate ausgewertet. Jetzt, vier Monate später, wird es Zeit für die Halbjahresauswertung.

Der Wasserverbrauch ist nach 6 Monaten auf durchschnittlich 1,68 m³ pro Woche angestiegen. Gut im Sommer braucht man einfach mehr Wasser. Insgesamt haben wir 43,8 m³ Wasser im letzten halben Jahr verbraucht.

Die Viessmann Vitocal Wärmepumpe hat 569 kWh auf den Stromzähler gebannt. Am 18.09.2013 habe ich die Heizung wieder aktiviert. Die Raumtemperatur habe ich bei der Heizung auf 17 Grad gestellt, was in eine reale Raumtemperatur von etwa 22 Grad bedeutet. Mit Aktivieren der Heizung ist auch der wöchentliche Verbrauch auf durchschnittlich 33,33 kWh angestiegen. Vorher waren es 18,45 kWh.

Allgemeinstrom haben wir in den letzten 6 Monaten 1362 kWh Stunden verbraucht. Der monatliche Durchschnittswert liegt bei 52,38 kWh und hat sich nicht wirklich verändert.

Zisterne gereinigt und abgedichtet

Da es am Samstag endlich nicht mehr geregnet hat, konnte ich mich einer Aufgabe widmen, auf die ich mich schon lange gefreut habe. Das Auspumpen der 10.000 Liter Zisterne.

Die Betonzisterne wurde am 8. Februar 2012 in unserem Garten versenkt. Als am 7. Januar 2013 Kanalanschlussarbeiten am Laufen waren, ist aufgefallen, dass die Zisterne voll mit Wasser war. Obwohl diesen zu diesem Zeitpunkt der Zulauf noch nicht angeschossen war. Keiner konnte sich erklären, woher das Wasser in der Zisterne kommt. Diesem wollte ich an diesem Wochenende auf den Grund gehen und zugleich die Zisterne mal reinigen.

Die von mir im Sommer besorgte Schmutzwasserpumpe schafft bis zu 15.000 Liter in der Stunde und hat die bis zum Überlauf volle Zisterne recht fix bis auf wenige Zentimeter geleert. Das verbliebene Wasser habe ich dann mit einem Nasssauger inkl. angesammelten Schlamm und kleinen Steinchen in mehreren Etappen aufgesaugt und in einen Eimer gefüllt. Daniela hat diesen Eimer dann immer mit einem Seil aus der Zisterne gezogen und ausgeleert.

Bei dem Betrachten des Innenraums der Zisterne sind mir dann einige Sickerspuren von regelmäßig eindringendem Wasser aufgefallen. Die Betonzisterne besteht aus zwei Elementen. Das untere Element, in dem das Wasser gesammelt wird, und einem oberen Element, welches die Zu- und Ablauföffnung und den Einstieg hat. Dort wo die beiden Bauteile aufeinander gesetzt sind, kommt ein Mörtel zur Fixierung und Abdichtung dazwischen. Dieser scheint bei unserer Zisterne nicht durchgängig oder in ausreichender Menge aufgebracht worden zu sein. An ein paar Stellen konnte so fortlaufend Grundwasser eindringen. Kein Wunder also, dass die Zisterne auch ohne Anschluss der Regenrinnen sich mit Wasser füllen konnte.

In der Garage hatte ich noch ein Sack Dichtschlämme. Ich habe mir dann etwas davon angerührt und den Zwischenraum, wo die beiden Elemente der Zisterne aufeinander liegen damit eingepinselt. Am Sonntag was das Material dann ausgehärtet. Das Grundwasser sollte jetzt nicht mehr eindringen können.