Wie einen Gehweg im Garten gestalten?

Von der Terrasse zur Hochebene im Garten möchten wir einen Gehweg anlegen. Im Pflastern von Flächen sind wir quasi schon Profis, doch geplfasterte (versiegelte) Fläche haben wir bereits genug. Der Gehweg soll auch nicht rechtwinklig werden, sondern eine geschwungene Form haben. Somit fallen rechteckige Rasenkantsteine oder Pflastersteine als Wegeinfassung weg. Mit zwei Seilen haben wir mal einen möglichen Weg angedeutet.

Ich könnte mir vorstellen die Wegeinfassung mit Basaltsteinen, wie ich sie auch beim Einfassen des Zisternendeckel verwendet habe, zu realisieren. Zwischen die beiden Wegeinfassungen würde ich dann ein paar Zentimeter Erde ausheben und den Bereich mit Unkrautflies auslegen. Auf das Flies würde ich dann Splitt (8-16mm) einfüllen.

Welche Vorschläge habt ihr für die Anlage eines Gehwegs im Garten? Tipps und Gedanken herzlichst erwünscht 🙂

Entstehung der Außenanlage im Zeitraffer

In 2014 gab es viel zu tun. Es ging an die Gestaltung der Außenanlage. In Eigenleistung (mit viel Unterstützung durch Familie und Freunde) haben wir Gehwege, die Garagenzufahrt, den Parkplatz, einen Grillplatz und die Terrasse gepflastert. Auch den Garten haben wir angelegt. Ein Hochbeet, eine zweite Ebene für einen Teich, den Rasen und die Einfriedung durch eine Hecke. Bilder sagen mehr als Worte….

Palisaden gesetzt – Gartenbereich erhöht

Für die Gestaltung des Garten haben wir uns überlegt, eine Ecke mit Palisaden abzustellen und zur rechtlichen Fläche zu erhöhen. Auf die Erhöhung soll dann später der Eichenholzbottich und eine Sitzgelegenheit kommen.

Am Freitag sind die Palisden angeliefert worden. 60 Palisaden mit den Maßen 12 x 16,5 x 60 cm und 3 Palisaden 12 x 16,5 x 80 cm. Eine 60 cm Palisade wiegt 30 kg. Eine 80 cm Palisade wiegt 38 kg. Gesamtgewicht der Beton Palisaden 1.914 kg. Leider haben wir im Programm von dem Hersteller unserer Pflastersteine keine Palisaden gefunden, welche uns gefallen haben. Die jetzt bestellten Palisaden kommen von der Firma EHL und tragen den Namen „City-Palisaden“. Uns hat die geradlinige Form und gleichmäßige Fase rund um die Palisade gefallen.

Zunächst musste ich den Graben zum Setzten der Palisaden ausheben. Die Palisaden sollten etwa 1/3 von ihrer Höhe in der Erde stehen. Mit einer Maurerschnur habe ich Fläche grob abgesteckt und dann mit der Spitzhacke (Pickel) angefangen die Erde aufzulockern. Das war ganz schön anstrengend, denn es gab fast nur sehr steinigen Boden und auch teilweise Lehm.

Von meinem Nachbarn Frank habe ich im letzten Jahr drei von ihm nicht benötige Blockstufen erhalten. Mit den Blockstufen soll eine Treppe entstehen. Über die Blockstufen erfolgt dann später der Zugang zu dem erhöhten Bereich. Mit Eisenstangen und Maurerschnur haben wir das Schnurgerüst hergestellt und dann die erste Blockstufe in Beton gesetzt und ausgerichtet. Die Höhe der Palisaden richtet sich an der Höhe der beiden angrenzenden Nachbargrundstücke aus. Der deutliche Höhenunterschied zu den Nachbarn ist entstanden, da wir unser Haus bautechnisch (aufgrund der Baubestimmungen) etwas tiefersetzten mussten. Entsprechend haben wir im Frühjahr die Erde im Garten abgetragen und auf ein neues Niveau passend zur Terrasse gebracht.

Das Setzten der ersten paar Palisaden war etwas schwierig. Das Ausrichten und den richtigen Abstand finden hat etwas Übung gebraucht. Ist doch etwas anderes als Tiefboardsteine zu setzten. Als die erste Reihe an Palisaden stand, haben die zweite und dritte Blockstufe setzten können. Unter die beiden weiteren Blockstufen kam Schotter und wieder Beton. 5 cm haben wir die Blockstufe immer über die untere Blockstufe überstehen lassen. Danach waren bereits 0,250 m³ Beton verarbeitet und eine Grillpause war angesagt.

Da wir noch eine Reihe Palisaden zu setzten hatten, haben wir einen weiteren Anhänger mit 0,250 m³ Beton geholt. Man täuscht sich doch echt was an Beton verarbeitet wird. Die Blockstufen haben auf der gegenüberliegenden Seite auch mit Palisaden eingefasst. So ist ein schöner Treppenaufgang entstanden. Die restlichen Palisaden sind dann weiter in der Flucht zur ersten Blockstufe zum Grundstückende gesetzt worden. Da wir die Palisaden nicht ganz exakt ausrichten konnten, sah es doch recht unruhig aus wenn man sich das aus etwas Entfernung angesehen hat. Mal neigte sich eine Palisade mehr nach links und mal mehr nach rechts. Nicht viel, aber man hat es gesehen. Mir ist dann die Idee gekommen, die Palisaden einfach von beiden Seiten mit langen Kanthölzern und Schraubzwingen in eine Linie zu bringen. Da der Beton noch nicht fest war, hat das gut geklappt.

Der Beton muss jetzt aushärten und dann können die Kanthölzer wieder entfernt werden und dann kann es an der verteilen der Erde im eingefassten Bereich gehen. Danke das machen wir dann in der kommenden Woche.

Vielen Dank für die tatkräftige Unterstützung an Tobi, Frank und meinen Papa.

Zisternendeckel mit Basaltsteinen eingefasst

Gestern Abend habe ich mich an das Einfassen der Zisternenöffnung gemacht. Nach den Pflasterarbeiten war klar das der Deckel noch ein paar Zentimeter angehoben und so der Pflasterhöhe angeglichen werden muss.

Zunächst habe ich um den Betonring den Splitt mit einem Nass- und Trockensauger abgesaugt und diesen freigelegt. Das geht wunderbar. Mit Wasserwage und Zollstock habe ich dann die Höhenunterschiede auf vier Seiten gemessen. Der Unterschied lag zwischen 3,5cm und 4cm zum Pflaster. Den Deckel und den Deckelring habe ich dann abgenommen. Da der Betonring einiges an Gewicht hat habe ich drei 4cm dicke Kantholzstücke auf den unteren Ring aufglegt. In den Zwischenraum habe ich dann selbst angerührten Beton mit einer Höhe von etwa 5cm verteilt. Die Holzstücke habe ich untergelegt damit mit der Beton beim Aufsetzten des Betonrings nicht einseitig herausquillt. Als der Betonring dann lag, habe ich die Kanthölzer entfernt. Mit der Wasserwaage habe ich dann die Höhen an den viel Seiten zum Pflaster überprüft und mit dem Gummihammer dann die Höhe des Rings vorsichtig auf das Niveau des Pflasters angeglichen.

Heute war der Beton soweit fest und ich konnte den Zisternendeckel wieder Einsetzten. dann ging es an das Einsetzten der Basaltsteine. Ordentlich Splitt in die Fläche einfüllen und dann die Steine erstmal einsetzten und leicht mit dem Gummihammer einklopfen; allerdings noch nicht auf die spätere Endhöhe. Wenn alle Basaltsteine eingesetzt sind kann man die Steine mit dem Gummihammer auf das Pflasterniveau einhauen. In größere Fugen habe ich dann dabei auch noch etwas Splitt eingefüllt und anschließend Quarzsand eingekehrt. Anschließend wurde mit Wasser der Quarzsand noch eingeschlämmt. Fertig.

Basaltsteine verlegt und Quarzsand eingekehrt

Meine Tagesaufgabe für den vergangen Samstag war das Fertigstellen der Einfahrt. Ich wollte am Abend unbeding im Hof mit dem Auto parken.

Letzte Pflastersteine setzten
Der erste ToDo-Punkt war das Setzten der Pflastersteine zwischen Rinne und Garageneinfahrt. Die Pflastersteine habe ich nicht in ein Splittbett gesetzt, sondern direkt in Beton. Zum einen hat dies den Vorteil, dass die Pflastersteine nach dem Aushärten des Beton bombenfest sitzen und man beim Setzen auf dem schmalen Streifen noch wunderbar mit dem Gummihammer ausgelichen und anpassen kann. Von der Garage zur Rinne habe ich dann ein ganz leichtes Gefälle eingebaut.

Abrütteln der Pflastersteine mit der Rüttelplatte
ToDo-Punkt Zwei war das Abrütteln der Pflastersteine in der Einfahrt. Den Gehweg zwischen Garage und Haus und der Grillplatz hinter der Garage habe ich gleich mitgemacht.

Basaltsteine eingesetzt
ToDo-Punkt Drei stand unter dem Thema „Das Runde muss in das Eckige“. Die Deckel von Zisternen und Revisionsschächten sind meistens rund. Unser Pflaster hingegen ist eckig. Doch wie es er Zufall will, sind diese Betonringe immer auch dort wo das Pflaster ist. Gut, eine Lösung wäre den Deckel einfach unter dem Pflaster verschwinden zu lassen wie es einer meiner Nachbarn gemacht hat, doch das ist nicht wirklich sinnvoll wenn man zu Wartungsarbeiten in den Revisionschacht oder die Zisterne muss.

Ich habe mich dazu entschieden, in die Fläche zwischen Revisionschacht und dem Pflaster, Basaltsteine in der Größe von 4-6cm einzusetzen. Im Bauhaus gib es Basaltsteine zum Preis von 0,35 Euro pro Stück. Im Baufachmarkt bekommt man die Basaltsteine zu einem Preis von 0,36 Euro pro Kilo. Ich habe mir dann einen halben Zementkübel (etwa 45l) an Basaltsteinen im Baufachmarkt geholt. Kostenpunkt 16,07 Euro. Die Basaltsteine kann man sich selbst heraussuchen. Man solllte schauen das man möglichst gleiche Höhen hat, die Formen selbst sollten etwas variieren.

Das Pflastern mit Basaltsteinen, wobei jeder Stein ein Einzelstück in Form und Größe ist, kommt einem komplizierten Puzzle gleich. Ich glaube ich hatte fast jeden Stein mindestens 3x in der Hand bis ich was passendes zum Einsetzen in das Pflasterbett gefunden habe. Gut zwei Stunden hat es gedauert bis ich die Basaltsteine eingesetzt, eingeklopft und mit Splitt und Quarzsand verfugt habe.Die gleiche Arbeit steht mir nun auch noch beim Zisternendeckel hinter der Garage bevor. Dort ist die auszufüllende Fläche noch etwas größer.

Mit Quarzsand die Pflasterfugen verfüllen
ToDo-Punkt Vier war das Einkehren von Quarzsand in die Pflasterfugen. Schnell habe ich gemerkt das mir meine am Vortag gekauften drei Säcke Quarzsand nicht für die Einfahrt reichen werden. Diese haben nur für einen kleinen Teil gereicht. Im Bauhaus habe ich dann noch 12 Säcke a 25kg gekauft. Auf der Pflasterfläche der Einfahrt, dem Gehweg und dem Grillplatz habe ich 10,5 Säcke Quarzsand verarbeitet. Gut 250kg an Material eingekehrt.

Einfahrt gepflastert

Vergangenen Donnerstag habe ich mir einen Tag Urlaub genommen. Daniela hatte auch frei und meine Eltern hatten Zeit. Also haben wir den Tag genutzt und die Einfahrt gepflastert.

Während der Splitt in der Einfahrt abgezogen wurde, habe ich die Zeit genutzt und mit Daniela zusammen die fehlenden Steine für den Gang zwischen Haus und Garage, sowie dem Platz hinter der Garage mit einem Nassschneider zugeschnitten. Meine ersten Versuche die Steine mit dem Trennschleifer zu schneiden waren nicht wirklich erfolgreich. Es wurde immer schief. Allerdings musste ich auch bei dem Nassschneider improvisierenm, denn der Schlitten zum Schieben der Pflastersteine war nicht dabei. Kurzum habe ich am Tag zuvor mir einen provisorischen Schlitten aus vorhandenem Bauholz selbst gebaut. Damit ging das Schneider der Pflastersteine wunderbar.

Gegen 12 Uhr konnten wir dann mit dem Pflastern der Einfart starten. Um 18 Uhr war es dann vollbracht. Die Fläche war fast vollständig gepflastert. Es mussten dann noch ein paar Pfastersteine zugeschnitten werden, womit ich dann so gegen 19:10 Uhr auch fertig war.

Am Wochenende steht dann Einsetzten von Basaltsteinen um den Revisionschachtdeckel, das Setzten der Plfasterreihe zwischen Garage und Rinne, sowie das Einkehren des Quarzsands an.

Die Rüttelplatte – Massage inklusive

Herkules Rüttelplatte RP1300BAls Bauherr hat schleppt man so manchmal schweres Material und führt ungewohnte Arbeiten aus. Verspannungen bleiben da nicht aus. Abhilfe schafft das Arbeiten mit einer Rüttelplatte 🙂

Leichte Schwingungen übertragen sich über den Boden und vom Gerät auf den Körper. Man kann Arbeiten und bekommt auch eine kleine Massage. Wir benutzen eine Herkules Rüttelplatte RP1300B aus dem Bauhaus. Sie hat ein Eigengewicht von 82,5kg und einen Verdichtungsdruck von 1.300kg. Der 4-Takt Benzinmotor leistet 4,8 kW/6,5 PS.

Der Anschaffungspreis liegt bei etwa 370 Euro. Wenn man die Außenanlage selbst anlegt, kann die Anschaffung einer Rüttelplatte durchaus günstiger sein, als sich diese immer auszuleihen. Zumal man immer auf die eingene Rüttelplatte zurückgreifen kann wenn man sie spontan braucht. Das Ausleihen einer Rüttelplatte dieser Kategorie liegt bei etwa 40 Euro netto pro Tag, und man hat immer die Fahrerei um die Rüttelplatte zu holen und zurück zu bringen.

Pflastersplitt zum Abziehen verteilt

Ein Teil des heute gelieferten Pflastersplitt haben wir haufenweise auf der Terrasse und dem Grillplatz verteilt. Am Abend wurde dann durch einen Fachmann (GaLa-Bauer) die Flächen abgezogen. Gut die Hälfte des gelieferten Splitts haben wir für die Flächen der Terrasse, den Grillplatz hinter der Garage und dem Weg zwischen Haus und Garage verbraucht. Ich schätze, wir haben doch etwas an Splitt übrig. Alles werden wir nicht für den Hof verbrauchen.

Schotterbett für Hofeinfahrt und Grillplatz

Jeden Tag nach dem beruflichen Feierabend geht es momentan tatkräftig Zuhause weiter. Am Samstag wollen wir Pflastern, da gibt es noch einiges zu tun. Das Schotterbett für die Terrasse ist schon fertig vorbereitet für den Pflastersplitt. Die Hofeinfahrt, der Gehweg zwischen Garage und Haus, sowie der Grillplatz hinter der Garage fehlten noch. Das habe ich nun mit meinem Papa ebenfalls noch gemacht.

Wie auch auf der Terrasse, muss das Schotterbett eine Tiefe von 12cm ab Oberkante Pflaster haben. Für einen Teil im Hof konnten wir zur Höhenmessung die Rinne und den Straßenanschluss mit einer Maurerschnur abspannen. Das war der einfache Teil. Die Tiefbordsteine auf der Hausseite hatten wir bewusst etwas Höher gesetzt als das spätere Pflaster. Da wir im Hof ein leichtes Gefälle zum Haus haben, sollen die Tiefbordsteine etwaiges Wasser Richtung Rinne leiten. Somit kann der Tiefbordstein nicht als Höhenmaß genommen werden. Damit wir ein Gefälle zur Rinne haben und trotzdem die Höhe messen können, haben wir mit einer Schlagschnur eine Höhenlinie auf der Seite der Tiefbordsteine markiert. Da zwischen den Tiefbordsteinen immer eine kleinen Lücke ist, könnten wir dort die Maurerschnur durchziehen und zur Straßenkanne abspannen.

Die Schlagschnur kam auch auf dem Grillplatz hinter der Garage zum Einsatz. Dort an der Mauer aus Schalungssteinen. Als alle Schotterflächen soweit vorbereitet waren, ging es an Verdrichten mit der Rüttelplatte.