Licht im Treppenaufgang

Knapp zwei Jahre hat nun die Suche nach einer passenden Leuchte für den Treppenaufgang gedauert. Die Aufgabenstellung war gar nicht so kompliziert….

  • Die Leuchte sollte flach sein; keine abstehende Bauteile haben
  • Energiesparendes LED Leuchtmittel

Ich hatte ja schon überlegt selbst eine Leuchte für den Treppenaufgang zu bauen, doch jetzt haben wir eine Leuchte gefunden und installiert. Sie passt sogar perfekt auf die Lichtauslassdose (die orangenen Unterputz-Abzweigdose). Ich konnte diese direkt mit den Schrauben der Dose befestigen.

Die LED Aufputzleuchte ist von Briloner und nennt sich „STAIRS„. Ich habe diese zufällig im Baumarkt entdeckt. Die Bauhähe der Leuchte beträgt 15mm. Also flach, wie wir es wollten. Aus Außenmaße sind 80x80xmm. Die Aufputzleuchte kann entweder geklebt oder geschraubt werden. Im Gehäuse ist eine LED Platine mit mehreren kleinen LED´s verbaut. Die Leuchte gibt es als warmweise oder kaltweise LED Variante. Der Stromverbrauch liegt bei 0,6 Watt bei 30lm. Als Lebendauer wird 20.000 h angegeben. Abdeckt ist die Leuchte mit einer klaren Acrylplatte. Kostenpunkt 21,95 Euro.

 

Jahrestag – Unser Haus ist 1 Jahr alt

Am 12. November 2012 war der erste Aufbautag unseres Hauses. Seit dem ist viel passiert. Der Jahrestag ist nun der Anlass für einen kleine Zeitreise in bewegten Bildern.

Einbau Katzenklappe

Nach langem Drängen meiner Frau habe ich heute in die Tür des Technikraums eine Katzenklappe für unsere Katzen eingebaut. Im Technikraum haben wir die beiden Katzentoiletten stehen. Bisher stand die Tür immer offen, damit die Katzen frei rein uns raus gehen konnten. Durch die offene Tür hat man die Belüftungsanlage immer gehört. Gestört hat es uns nicht, wir waren schnell daran gewöhnt. Jetzt wo die Tür geschlossen ist, merkt man aber den Unterschied deutlich.

Der Einbau der Katzenklappe geht recht einfach von der Hand. Zunächst muss man seine Katzen „ausmessen“ um die richtige Höhe für den Einbau zu ermitteln. Dann richtet man die beigefügte Schablone mittig in der entsprechenden Höhe auf der Tür aus. Fixiert die Schablone und zeichnet mit einem Bleistift den Rand nach. Damit beim Bohren und Sägen das Furnier nicht ausreißt, klebet man auf der gegenüberliegenden Seite ein paar Streifen Klebe- oder Packband. So zumindest die Theorie, geklappt hat es nicht 100%. Mit einem Bohrer dann ein oder mehrere Löscher bohren, um die Stichsäge an diesen Stellen einzuführen. Das Aussägen der Öffnung für die Katzenklappe geht mit der Stichsäge ganz gut. Wichtig dabei ist, den Pendelhub der Stichsäge auszuschalten, sonst sägt man auf der Unterseite schnell weiter als man möchte. Nach dem Sägen dann noch die Tür aussaugen und die Bauelemente der Katzenklappe einsetzen und festschrauben.

Für unsere beiden Katzen war die jetzt installierte Katzenklappe kein Problem. Sie kannten das noch von unserer Wohnung, da hatten wir auch bereits eine Katzenklappe eingebaut.

Ausbau des Dachboden

Die letzten beiden Nachmittage habe ich damit verbracht, die Lattung für die Fußbodenkonstruktion auf dem Spitzboden zu bauen. Mit Holz zu arbeiten macht mir echt Spaß, ich mag den Duft auch irgendwie.

Im April hatte ich bereits einen kleinen Teil des Dachbodens ausgebaut, um die SAT-Schüssel installieren zu können. Jetzt war der Rest an der Reihe.

Ursprünglich hatte ich ja geplant OSB-Platten zu verbauen, aber davon hatte uns unser Bauleiter im letzten Jahr bereits abgeraten. Das Problem bei den OSB-Platten ist die unzureichende Möglichkeit der Luftzirkulation, wenn diese Platten direkt auf die Dämmung der Geschossdecke aufgebracht werden. Speziell bei einem nicht gedämmten Spitzboden kann schon nach kurzer Zeit Schimmel entstehen, den man dann nicht sieht, da er durch die Platten verdeckt ist.

Der Tipp unseres Bauleiters war eine Lattenkonstruktion als Unterbau und den Boden mit Schalbrettern mit ausreichend Abstand zueinander zu bauen. Durch diese Bauweise gehen gut 6cm Höhe oder Raum verloren, aber die Luft kann sehr gut zirkulieren. Das war es uns wert.

Die verarbeiteten Kanthölzer haben die Maße 2500mm x 58mm x38mm. Dies war für mich das optimale Maß, um so wenig Verschnitt wie möglich zu haben. Lediglich bei 9 Kanthölzern musste ich jeweils 10cm abschneiden. Die Schalbretter haben die Maße 2000mm x 140mm x 23mm. Auch hier hatte ich kaum Verschnitt. Übrig sind noch 13 Schalbretter und 2 Kanthölzer. Somit ist meine Kalkulation echt gut aufgegangen.

Zum Aufbau der Konstruktion habe ich die Kanthölzer etwa in einem Abstand von etwa 34cm zueinander platziert. Teilweise mit einem Versatz um diese bei Übergängen nicht Stoß auf Stoß auf die schmalen Balken setzten zu müssen. Als Auflagefläche habe ich die 38-mm-Seite gewählt. So ist ausreichend Platz zwischen dem Dämmmaterial und den Schalbrettern gewährleistet.

Die Schalbretter habe ich mit einem Abstand von 26mm zueinander verbaut. Damit ich immer den geleichen Abstand habe und nicht permanent messen muss, habe ich einfach zwei gekürzte Schalbretter als Platzhalter zwischen zwei Schalbretter gestellt die Bretter dann auf der Kantholzkonstruktion verschraubt.

Zwei Nachmittage lang auf Knien und so engem Raum zu arbeiten war schon anstrengend. Ich war echt froh über meine Knieschoner.

Rückblick – und geht es weiter?

Wer uns und unseren Blog schon eine Weile begleitet, kennt die aktuelle Situation in der wir stecken.

Unser finanzieller Puffer ist schon fast bei null. Durch einen groben Fehler in der Gesamtkalkulation und deutlichen Mehrkosten bei den Erdarbeiten, dem Baustrom und anderen „kleinen“ Dingen war das Polster ganz schnell aufgebraucht. Dabei war das Polster nicht umfänglich für den Bau eingeplant, sondern auch für ein bald notwendiges Auto oder andere unvorhersehbare Dinge.

Durch die bis Februar 2013 aufgelaufenen Mehrkosten mussten wir dann diverse Dinge wie Türen einsetzten, Sanitärobjekte wie Waschbecken, Toiletten, Armarturen installieren, in Eigenleistung erbringen. Es war gar nicht mal so schwer und wir konnten etwas an Geld einsparen.

Ende März 2013 dann die Insolvenz der Deutsche Haus AG (DHAG). Diverse Arbeiten noch nicht abgeschlossen und es wurde ganz schnell klar, dass hier weitere Kosten im fünfstelligen Bereich auf uns zukommen werden. Die geplanten Pflasterarbeiten oder die Gartenanlage können wir erst mal vergessen. Auch das Auto und den Urlaub…

Fakt ist, die Außendämmung und der Putz müssen noch vor dem Herbst ans Haus. Einen weiteren Winter nur mit der Holzbeplankung und der „Schutzfolie“ ist nicht akzeptabel. Wenn die Innendämmung erst mal Nass ist, trocknet diese nicht mehr und die Folgen sind fatal.

Mit unserem Finanzierungsberater haben wir uns über die Möglichkeiten einer Nachfinanzierung unterhalten. Mehrere Runden haben wir hier gedreht, aber die Zinskonditionen wurden nicht wirklich besser. Zinsen von bis zu 8% sind für uns nicht akzeptabel. Zumal die weiteren Rahmenkonditionen für die Rückzahlung, Sondertilgung etc. auch nicht spannend sind. Wäre damals die Gesamtkalkulation ohne den groben Fehler gewesen, wäre der Finanzierungsbedarf sauber mit guten Zinskonditionen durchfinanziert gewesen. Wir wären mit unserem Puffer einigermaßen ausgekommen.

Wir haben uns verschiedene Angebote für die ganz wichtigen offenen Arbeiten, wie die Dämmung und den Außenputz eingeholt. Alle liegen in der Tat im fünfstelligen Bereich. Das Thema Nachfinanzierung ist bei den vorliegenden Konditionen für uns keine wirkliche Alternative, nur eine absolute letzte Notlösung. Das wollen wir aber nicht, wenn es sich irgendwie vermeiden lässt. Also was tun? Kopf in den Sand stecken und jammern gibt es bei uns nicht. Die Zukunft steht im Focus, nicht die nicht die Vergangenheit. Ideen müssen her.

In den letzten Wochen haben wir uns viele Gedanken gemacht und Ideen gesammelt. Ich habe mit vielen Menschen gesprochen und meine Ideen vorgestellt. Mit unserer Dämmung und dem Außenputz geht jetzt weiter. Zum Glück. Mehr dazu in den nächsten Tagen….

Türzargen sind nun alle gesetzt

Am heutigen Samstag haben wir die beiden letzten Türzargen gesetzt. Die Tür im Bad und Hauswirtschaftsraum. Nun sind alle Türen drin.

Hier mal eine kleine Einbauanleitung zum Nachmachen 🙂

Arbeitsmittel für den Einbau einer Türzarge:

  • eine Wasserwaage
  • 2-Komponenten Bauschaum (keinen billigen nehmen)
  • ein Paar unterschiedliche Holzkeile (klein, groß)
  • ein Paar kleine Bretter (z.B. aus Laminatresten)
  • Drei Latten oder Bretter zum Abspreizen

Vorbereitende Arbeiten für das Setzten der Türzarge:

Die Bretter oder Latten (z.B. aus Resten von Dachlatten) auf das Türdurchgangsmaß zuschneiden. Bei normalen Türen beträgt die Durchgangsbreite 86cm. Wenn man z.B. vom Laminatlegen noch Reste oder Verschnitt hat, diese mit einer Tischkreissäge oder einer Stichsäge in viele kleine Brettchen sägen. Alle Arbeitsmittel dann in die Nähe der Türaussparung verteilten.

Los gehts:

Die Türzarge und den Blendrahmen gemäß der Anleitung auf dem Boden liegend montieren und etwas Warten, bis der Leim fest ist. Die vormontierte Zarge dann mittig in die Türaussparung einstellen. Mit der Wasserwage dann die Zarge ausrichten. Zur Sicherheit kann man nun mal den Blendrahmen leicht einsetzten, um zu sehen, ob sich dieser auch später leicht einschieben lässt. Ansonsten etwas die Zarge unterbauen. Oben links und rechts (immer in der Ecke) mit einem Brettchen und einem Holzkeil die Zarge fixieren. Erneut mit der Wasserwaage die Seiten kontrollieren und mit den anderen Brettchen jeweils an drei Stellen (Oben, Mitte, Unten) unterfüttern, damit die Zarge an den Stellen mit den Latten abgespreizt werden kann. Dies ist notwendig, damit sich die Zarge beim Einbringen des Baumschaums mit mehr verschiebt und sich verformt.

Nun mit den zuvor zugeschnittenen Latten, am Besten jeweils noch ein Brettchen links und rechts unterlegen, schräg an den drei vorgesehenen Stellen abspreizen. Ggf. an einer Seite immer ein Holzkeil verwenden. Damit lässt sich das einfacher fixieren. Alles mit einer Wasserwaage kontrollieren und ggf. nachjustieren.

Das Türblatt vorsichtlich mal einhängen und prüfen, ob die Tür funktioniert. Dann diese wieder entfernen.

Den 2-Komponenten-Bauschaum vorbereiten und dann links und rechts, Ober- und Unterhalb der Brettchen, einbringen. Hier kann ich nur empfehlen einen hochwertigen Bauschaum zu verwenden, welcher „nicht stark drückt“. Auch ist ein hochwertiger 2-Komponenten-Bauschaum in 30-60 Minuten fest und kann weiterverarbeitet werden. Mit einer Dose kann man in der Regel zwei Zargen setzten. Kostenpunkt pro Dose etwa 8-10 Euro.

Wenn der Bauschaum fest ist, kann man die Latten und die Brettchen wieder entfernen. Die Brettchen können auch drin bleiben, wenn man die nicht herausbekommt. Vorausgesetzt, sie stören nicht wenn man den Blendrahmen einsetzt. Nun kann der Blendrahmen eingesetzt werden. Mit dem Einhängen des Türblatts sollte man ggf. noch ein paar Stunden warten.

Zarge wurde getauscht

Türdurchgang BadezimmerDie ursprünglich gelieferte Türzarge für das Bad hatte eine Wandstärke von 125mm. Bei Einbau im Februar hatten wir dann festgestellt, dass sich der Blendrahmen nicht einsetzten lässt. Die Wandstärke der Zarge war einfach zu klein, der Rahmen hatte keinen Halt. Der Türdurchgang im Bad hat eine Stärke von 140mm. Mitte der Woche kam dann die neue Zarge mit einer Wandstärke von 145mm von der DHAG, bzw. von dem Unternehmen (G.T.H.-Türen Handels-GmbH), welche die Deutsche Haus AG damit beauftragt hat.

Die beiden Monteure haben die von uns montierte Zarge wieder ausgebaut, entsorgt und die neue Zarge da gelassen. Diese werden wir nun zusammen mit der noch nicht montierten Türzarge im Hauswirtschaftsraum (OG) in den nächsten Tagen einbauen. Dann sind allen Türen gesetzt.

Sockelleisten angebracht

Am Samstag habe ich die ersten Sockelleisten in den Zimmern mit Laminat angebracht. Für die Ecken auf Gehrung zu sägen habe ich eine Kapp- bzw. Gehrungssäge besorgt. Die Säge kann man auf die verschiedenen Winkel einstellen. Hier muss man sich echt konzentrieren, damit man die Leisten nicht im falschen Winkel abschneidet. Am Anfang habe ich ein paar doch glatt falsch abgesägt. Verschnitt habe ich aber bisher kaum, etwa 20 cm. Ich bin aber auch noch nicht ganz fertig, da mir die Clips für die Befestigung der Sockelleisten ausgegangen sind. 100 Clips habe ich schon verarbeitet. Neue sind bestellt und werden in den nächsten Tagen kommen. Drei Sockelleisten habe ich noch. Diese werden auch genau aufgehen. Versägen darf ich mich aber dann nicht mehr oft 🙂

Waschtisch passt nicht

Am Freitag wurde der von uns ausgesuchte Waschtisch Kermag iCon xs (mit Ablagefläche rechts) für das Gäste-WC geliefert. Um mal zu schauen, wie er denn optisch aussieht, haben wir ihn mal an der vorgesehenen Stelle angehalten. Hier ist aufgefallen, dass die von der Deutsche Haus AG (DHAG) vorbereitete Installationswand (Geräteträger) nicht den Herstellerangaben des Waschtischherstellers entspricht.

Der Abstand der Aufnahmestangen für das Waschbecken (Lochabstand) beträgt 28cm. Für das Waschbecken werden aber 40cm benötigt. Auch stimmt die Anordnung der Wasserzuläufe nicht. Diese hätten für den von uns ausgewählte Waschtisch weiter nach rechts müssen. So wie es aussieht, wurde die Anordnung für ein normales Waschbecken vorgesehen. Das bedeutet nun ein anderes Waschbecken besorgen, oder der komplette Bereich muss umgebaut werden (Fliesen runter, Wand öffnen, umbau, etc.). Wir werden das mit unserem Bauleiter in der kommenden Woche besprechen.