Kostenrechnung für die Grundbucheintragung

ZahlscheinZwischenzeitlich sind vom Amtsgericht Bingen zwei Kostenrechnungen eingegangen. Beide haben mit der Grundbucheintragung zu tun. Eine Rechnung ist für Löschung der Auflassungsvormerkung und die Eintragung des Eigentümers (als uns). Die zweite Rechnung ist für die Eintragung der Grundschuld.Wir haben nun binnen 14 Tagen eine Summe von knapp 670 Euro zu bezahlen.

Statische Berechnung für das Haus

TaschenrechnerDie Deutsche Haus AG (DHAG) hat uns die Unterlagen für die statische Berechnung für unser Einfamilienhaus in zweifacher Ausfertigung zugesendet. Ein Exemplar sollen wir an das Bauamt weiterleiten, das andere ist für uns. Die statische Berechnung wurde von der KARG GmbH in Landsberg durchgeführt.

Für uns steht da nur Fachchinesich drin. Die Baubeschreibung, allgemeine Lastangaben, Positionspläne für Dach und Decke, die Dachkonstruktion, Innenwände, Außenwände, Detailausbildung, Verankerungsplan, Bodenplatte etc.

Eintragungsbekanntmachung nach §55 der Grundbuchordnung (GBO)

Rheinland-PfalzDer Notar hat uns die Eintragungsbekanntmachung nach §55 der Grundbuchordnung (GBO) des Amtsgerichts Bingen übermittelt. Wir sind nun rechtskräftig die neuen Eigentümer des Grundstücks. Die Eintragung wurde durch das Amtsgericht bereits am 19.07.2012 ausgeführt. Die Unterlagen gingen dann an den Notar, der diese jetzt an uns weitergeleitet hat.

Bemusterung mit der DHAG Teil 5 – Festlegen der Ausstattung

Da nun weitgehend die theoretischen Dinge durchgesprochen waren, ging es an das Aussuchen und Festlegen der Ausstattung. Also welche Türen wir haben wollen, wie die Lichtschalter und Steckdosen aussehen sollen, welche die Fensterbänke Innen und Außen verwendet werden sollen, welche Farbe die Rollladen haben sollen, die Fenstergriffe, die Farbe und Form der Dachziegeln bzw. Dachsteine, usw. Damit man sich da entscheiden kann, sind diese Sachen in den Räumen des Musterhauses und in der Außenanlage ausgestellt.

Bei den Lichtschaltern uns Steckdosen stehen verschiedene Modelle des Hersteller Busch-Jaeger zur Auswahl. So spontan konnten wir uns nicht entscheiden und haben abgesprochen, dass wir hierzu unsere Entscheidung in ein paar Tagen nachreichen werden.

Für die Innentüren stehen verschiedene farbliche Ausführungen zur Verfügung. Wir haben uns für Türen mit strapazierfähigen CePaL Weißlack entschieden. Als Türdrücker haben wir das Modell „Metro“ ausgewählt. Bei uns werden insgesamt 7 Türen mit Zarge eine Durchgangszarge für den offenen Zugang von der Diele in den Wohn- und Essbereich benötigt. Da wir durch unsere Änderung des Original-Grundriss drei Türen weniger haben, erhalten wir für diesen Posten eine Gutschrift in Höhe von 900 Euro (300 Euro pro Tür). Für den Wegfall der Türen für den Durchgangsbereich bekommen wir weitere 75 Euro.

Im Hauspaket ist eine Stahlharfentreppe mit dabei. Wir hatten bisweilen geglaubt das sei eine Holztreppe mit Stahlsprossen. Dem ist aber nicht so. Eine Stahlharfentreppe ist bei der Deutschen Haus AG (DHAG) eine Zweiholm-Treppe mit laminierten Holztrittstufen und Rostschutzanstrich. Kurz gesagt, eine Stahltreppe auf der laminierte Holzstufen angebracht sind. Da die Treppe eine Rostschutzanstrich hat, muss diese im Nachgang, also durch uns, noch einen Farbanstrich bekommen. Eine Stahltreppe gefällt uns definitiv nicht. Es blieb uns daher nur die Option hier auf eine Vollholztreppe aufzumustern. Es wird nun eine Treppe in Buche und Edelstahl-Stäbe für das Geländer. Aufpreis 2.190 Euro.

Bei den Fenstern haben wir uns für eine 3-fach Verglasung entschieden. Der Mehrpreis hierfür ist 2.200 Euro. Da unsere Fenster (Kunststoff) weiß sein werden, haben wir uns auch für Fenstergriffe in dieser Farbe entschieden. Die Rollladen werden in der Farbausführung grau sein. Für die Innenfensterbänke sind im Grundpaket Werzalit (Kunstharzpressholz) Fensterbänke vorgesehen. Bei den Außenfensterbänken sind Aluminiumfensterbänke und bei Terrassentüren Steinfensterbänke vorgesehen. Die Modellauswahl im Musterhaus hat uns nicht wirklich gefallen. Wir überlegen daher die Fensterbänke aus dem gleichen Granit zu nehmen, wie auch später die Küchenarbeitsplatte sein wird. Falls das nicht klappt, haben wir als Alternative den Stein „Padang dunkel“ aus der DHAG-Modellpalette ausgewählt. Der ist zwar sehr dunkel, aber nicht exakt das wir uns vorstellen. Diesen Punkt haben wir daher noch offen gehalten. Mehrpreis für die Fensterbänke wären dann 937 Euro.

Bei den Dachziegeln bzw. Dachsteinen stehen ebenfalls mehrere Modelle zur Auswahl. Diese sind vom Hersteller Braas. Im Außenbereich des Musterhauses ist dafür eigens ein kleines Musterdach aufgebaut. Es stehen Tondachziegel oder Betondachsteine zur Verfügung. Auf dem Musterdach waren die Tondachziegel zur Nordseite (Wetterseite) ausgerichtet. Hier konnte man gut den Moosbefall erkennen. Bei den Betondachsteinen auf der gegenüberliegenden Seite war das nicht so ausgeprägt. Wir waren bisher der Meinung mit Tondachziegeln hat man kaum Probleme mit Moosbefall. Scheinbar ist dies, wie man sehen konnte nicht so. Wir wollten auf jeden Fall glasierte Ziegel haben. Unsere Entscheidung ist dann auf das Braas Dachstein-Modell Doppel-S seidenmatt tiefschwarz gefallen. Mehrpreis 1.310,00 Euro. Hinzu kommt noch ein Antennenziegel für den Mast der Satelliten-Schüssel für 63,00 Euro. Damit keine Vögel oder anderes Getier sich unter den Dachziegeln einnistet, haben wir uns auch für die Installation eines Traufenkamms entschieden. Das sind Einsätze, welche unter die Wölbungen der letzten Ziegelreihe kommen. Mehrpreis hierfür 155,00 Euro. Bei der Dachkonstruktion für sichtbare Pfetten und Sparren entschieden. Diese werden in der Farbe „Ebenholz“ lasiert. Bei den Dachrinnen und den Fallrohre viel unsere Wahl auf Titanzink. Als Alternative stand noch Kupfer zur Auswahl.

Bei der Auswahl an Haustüren Vor-Ort hat uns nichts gefallen. Aus einem Katalog haben wir uns dann eine andere Tür ausgesucht. Hierfür konnte uns aber nicht direkt der Mehrpreis genannt werden. Diesen bekommen wir dann in einigen Tagen noch mitgeteilt. Die Farbe für die Haustür haben wir uns aus einer Farbpalette bereits ausgewählt.

Bemusterung mit der DHAG Teil 4 – Datenleerdosen und Heizkreisverteiler

Heizkreisverteiler für die FußbodenheizungAls nächstes musste festgelegt werden, wo wir unsere TV-Leerdose und die Telefon-Leerdose platziert haben möchten. Im unserem Standard-Ausstattungspaket sind zwei TV- und eine Telefondose vorgesehen. Nur im Wohnzimmer haben wir eine TV-Leerdose eingeplant. Auf die zweite Dose und die Telefondose haben wir verzichtet und dafür weitere 11 Datenleerdosen, verteilt auf das Erdgeschoss und Obergeschoss, vorgesehen. Alle Leerdosen haben auch ein Leerrohr mit einem Innendurchmesser von 18mm. In jedes Leerrohr passen dann locker zwei Cat-6 oder Cat-7 Netzwerkkabel. So sind wir hoffentlich flexibel ausgerüstet. Alle Leerrohre laufen dann im Hausanschlussraum (HAR) zusammen.

Der nächste Punkt war die Positionierung des Heizkreisverteiler für die Fußbodenheizung. Dieser muss sowohl im Erdgeschoss als auch im Obergeschoss untergebracht werden. In der Regel werden die Heizkreisverteiler in Fluren platziert. Im Erdgeschoss haben wir den Heizkreisverteiler für die Fußbodenheizung unter die Treppe in der Diele eingeplant. Der Heizkreisverteiler im Obergeschoss haben wir nicht in den Flur gepackt, sondern in den Hauswirtschaftsraum (HWR) wo er optisch nicht stört.

Klappzahlenwecker für das Bad

Klappzahlenwecker universuim clock W2720Seit ein paar Wochen lässt mich der Gedanken nicht mehr los, für das spätere Bad einen besonderen Gestaltungsgegenstand zu finden. Etwas Altes sollte es sein. Nun hab ich es gefunden, es ist ein Klappzahlenwecker. Bereits vor 10 Tagen habe ich begonnen auf eBay danach zu stöbern. Dort gibt es einige alte Geräte aus den 70er Jahren. Teilweise sogar sehr gut erhalten. Gute gebrauchte Geräte liegen so zwischen 20 Euro und 50 Euro, je nach Marke und Modell. Zwei Geräte hatten mir zugesagt und ich habe mitgeboten. Leider wurde ich am Ende überboten. Zum Glück, denn mir ist heute eingefallen, dass mein Vater früher auch ein Klappzahlenwecker hatte. An diesen kann ich mich noch gut erinnern, denn als Kind konnte ich nie gut einschlafen wenn der Klappzahlenwecker auf dem Nachttisch stand. Jede Minute gibt es nämlich beim Umklappen der Minutenzahl ein Klacken. Als ich heute bei meinen Eltern war, habe ich meinen Vater gefragt ob er denn noch den alten Klappzahlenwecker hat. Tatsächlich hatte er diesen noch. Seit Jahren steht er bei ihm ungenutzt im Keller. Nach einer kurzen Funktionsprüfung habe ich dann das Gerät mitgenommen. Zuhause habe ich dann das Gehäuse des Klappzahlenweckers abgeschraubt und das Gerät gereinigt. Besonders die Abdeckung der Klappzahlen hatte es nötig, man konnte die Minutenanzeige kaum noch lesen. Nach etwa 5 Minuten reinigen und mit etwas Druckluft aus der Dose war der Klappzahlenwecker wieder staubfrei und sieht fast aus wie neu. Ich bin echt begeistert, die Verarbeitungsqualität ist klasse. Das Gerät lässt sich sehr einfach öffnen und auch wieder zusammenfügen. Kein Vergleich zu manchen Sachen die man heute so bekommt. Nun macht der Klappzahlenwecker, es ist das Modell UNIVERSUM Clock W2720 von Quelle aus dem Jahr 1975/1976, erst mal einen mehrtägigen Probelauf. Das tolle Klappgeräusch beim Wechsel der Minuten und Stundenanzeige ist auch wie früher 🙂

Bemusterung mit der DHAG Teil 3 – Lichtauslässe und Schalter

TischlampeNach dem nun die Verteilung der Steckdosen abgeschlossen war, ging es an die Lichtschalter und die Lichtauslässe. Raum für Raum wurde dann durchgegangen wo überall Schalter und die Kabel für Lampen (Lichtauslässe) hinkommen sollen. Dabei musste auch überlegt werden, ob man mit mehreren Schaltern eine Lampe schalten möchte. So zum Beispiel das man in der Diele im Erdgeschoss auch das Flurlicht im Obergeschoss an- oder ausschalten kann. Ebenfalls wurde festgelegt, wo überall Lichtauslässe für die Außenbeleuchtung vorgesehen werden müssen. Das Ganze war gar nicht so einfach. Obwohl wir uns schon im Vorfeld Gedanken dazu gemacht haben, kamen durch Frau K. weitere Hinweise und Tipps, welche dann mit bedacht und direkt entschieden werden mussten. Frau K. hat dann die Positionen der Schalter und Lichtauslässe, diesmal mit einem blauen Stift, in den Plan eingezeichnet. Mittlerweile sieht der Grundriss schon sehr bunt aus 🙂

Braas Dachstein Doppel-S Seidenmatt tiefschwarz

Braas Dachstein Doppel-SBei unserem Bemusterungstermin mit der Deutschen Haus AG (DHAG) haben wir auch unsere Dachziegel bzw. unsere Dachsteine ausgesucht. Als Dachziegel bezeichnet man Dachpfannen aus Ton. Dachsteine sind aus Beton. Unser Favorit war das Model Doppel-S in der Ausführung seidenmatt tiefschwarz von Braas. Anfang der Woche war ich mal auf der Internetseite von Braas und habe etwas gestöbert. Man bekommt echt viele Infos und es gibt einen Dachsimulator mit dem man das Zusammenspiel von Fassaden- und Dachgestaltung ausprobieren kann. Man kann auch eine kostenlose Musterpfanne bestellen. Diesen Service haben wir genutzt und am Montag mal ein Muster unseres ausgewählten Model Doppel-S in der Ausführung seidenmatt tiefschwarz bestellt. Bereits heute wurde er mit UPS geliefert.

Tricks der Möbelhäuser beim Küchenkauf

VideobeitragBeim Recherchieren über Küchenangebote bin ich auf ein YouTube Video gestoßen das über die Tricks mit den „Rabattangeboten“ der großen Möbelhäuser oder Möbelketten berichtet. Es ist ein Beitrag vom mdr (mdr Umschau). Es ja jedem bekannt das diese enormen Rabatte von 20 % oder mehr letztendlich immer vorher aufgeschlagen werden, das aber der „kleine“ Küchenberater um die Ecke die bessere Wahl sein kann finde ich interessant. Laut dem Videobericht ist dieser sogar der Günstigste. Ich war bisher der Meinung das die teurer sein müssen. Wir werden mal zu einem der freien Küchenberater gehen der nicht an eine Möbelkette gebunden ist uns ein Angebot erstellen lassen.

Die Aussagen der Verkäufer „der Preis gilt nur heute“ oder “ ich gehe nur zum Chef wenn Sie wirklich kaufen wollen“ haben wir vereinzelt auch schon so erlebt. Wenn wir uns für einen Anbieter entschieden haben werden wir über unsere Erfahrungen mit den einzelnen Möbelhäusern in der Region ausführlich berichten.

Bemusterung mit der DHAG Teil 2 – Strom und Steckdosen

Als nächstes Stand die Verteilung der Steckdosen auf dem Plan. Frau K. ist mit uns dann Raum für Raum durchgegangen, wo wir unsere Steckdosen haben möchten. Dabei mussten wir auch neben der Anzahl der Steckdosen festlegen, wie die Steckdosen angeordnet werden sollen. Entweder bodentief oder in Höhe des eines Lichtschalters (wenn vorhanden). Überall dort wo kein Lichtschalter ist, haben wir entschieden, die Steckdosen in Bodennähe zu platzieren. Eine Einzelsteckdose oder auch Doppelsteckdose sieht für unser Empfinden nicht so gut aus, wenn sie in Schalterhöhe platziert ist. Zwar ist es im Alter sicherlich besser wenn man sich nicht Bücken muss um zum Beispiel den Staubsauger in die Steckdose einzustecken, aber daran haben wir auch gedacht und festgelegt, dass fast überall im Haus wo auch ein Lichtschalter ist, auch eine Steckdose integriert wird.

Für Außen haben wir zwei Außensteckdosen auf der Terasse vorgesehen. Zuätzlich haben wir noch je ein Stromkabel für die Garage und für eine spätere mögliche Gehwegbeleuchtung eingeplant.

Frau K. hat dann unsere Wünsche im Grundriss mit einem roten Stift eingezeichnet. Als nächstes wurden die Lichtschalter und Lichtauslässe besprochen.